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Sonntag, 24.07.2016  

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Ja!

Bibelstellen: Matthäus 11,26

Es fällt uns wohl allen manchmal schwer, zu Gottes Wegen und Anweisungen "ja" zu sagen. Doch zeigt die Schrift einige Personen, die das in schwierigen Situationen getan haben. Denken wir an die kananäische Frau, die "ja" dazu sagte, mit einem Hündlein verglichen zu werden (Mt 15,27) oder an Paulus, der, im Gefängnis sitzend, ein "ja" zur Freude an der Evangeliumsverkündigung fand, die nicht von guten Beweggründen motiviert wurde (Phil 1,18). Auch Martha sprach nach dem Tod ihres Bruders ein "ja" zu dem, der die Auferstehung und das Leben war (Joh 11,27). Und Jeremia sagte: "Ja, das ist mein Leiden, und ich will es tragen" (Jer 10,19); und David, als Simei ihm fluchte, sagte: "Ja, mag er fluchen! denn wenn der HERR ihm gesagt hat: Fluche David! Wer darf dann sagen: Warum tust du also?" (2. Sam 16,10).

Unser Herr selbst hat "ja" gesagt: "Ja, Vater, denn so war es wohlgefällig vor dir" (Mt 11,26). Er war damit einverstanden, dass seine Leute nicht aus der Elite der Gesellschaft - die ihn verwarf -, sondern aus den Unmündigen rekrutiert wurden. Er ordnete sich unbedingt dem Willen des Vaters unter. Das war sein Joch, das wir auf uns nehmen sollen.

Wir finden auch Beispiele in der Schrift, wo die Mensch "nein" zu den Worten Gottes gesagt haben und die bitteren Konsequenzen tragen mussten:

"Aber das Volk weigerte sich, auf die Stimme Samuels zu hören; und sie sprachen:Nein, sondern ein König soll über uns sein" (1. Sam 8,19). Das Volk Israel wollte nicht auf Samuel hören und unbedingt einen König haben - sie bekamen den bösen Saul.

Für sich selbst spricht diese Stelle aus Jesaja: "Denn so spricht der Herr, Herr, der Heilige Israels: Durch Umkehr und durch Ruhe würdet ihr gerettet werden; im Stillsein und im Vertrauen würde eure Stärke sein. Aber ihr habt nicht gewollt; und ihr spracht: ,Nein, sondern auf Rossen wollen wir fliegen'; darum werdet ihr fliehen; und: ,Auf Rennern wollen wir reiten'; darum werden eure Verfolger rennen" (Jes 30,15-16).

"Bewahre deinen Fuß vor dem Barfußgehen und deine Kehle vor dem Durst! Aber du sprichst: Es ist umsonst, nein! Denn ich liebe die Fremden, und ihnen gehe ich nach" (Jer 2,25). Die Menschen liefen sich die Hacken wund, um dem Götzendienst zu frönen. Gott warnte sie - aber sie wollten nicht hören. Sie werden beschämt werden (Jer 2,26).

Die übrig gebliebenen Juden in Judäa wollten der Herrschaft Babylon entweichen und nach Ägypten fliehen. Jeremia warnte sie. Sie aber sagten: "Nein, sondern wir wollen in das Land Ägypten ziehen" (Jer 42,15). Doch in Ägypten wartete Hunger und Schwert auf sie.

 

 

Gerrid Setzer


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