Schwimmendes Eisen

Online seit dem 25.06.2009, Bibelstellen: 2. Könige 6,1-7

Ein Prophetensohn ist unachtsam: Das Eisen fährt vom ausgeliehenen Beil und versinkt im Jordan. Das Eisen ist hoffnungslos verloren. Der ungeschickte Arbeiter unternimmt auch keine Rettungsversuche. Aber er geht zu Elisa, dem Mann Gottes. Dieser wirft ein Holz ins Wasser und das Holz zieht das Eisen wie ein riesiges Magnet an ... Jetzt kann die Arbeit weitergehen (2. Kön 6,1-7).

Adam achtete im Garten Eden nicht auf Gottes Wort. Er beachtete nicht die Ansprüche des Schöpfers, der ihm das Leben "geliehen" hatte. Er fiel in Sünde und war hoffnungslos verloren. Und alle seine Nachkommen sind es auch. Und jetzt? Nur der Herr Jesus, der wahre Elisa, kann helfen. Er, der nicht dem Tod unterworfen war (so wie das Holz nicht im Wasser versinkt) starb am Kreuz (worauf das Holz besonders hinweist); und jeder, der daran glaubt, kommt vom Tod zum Leben.

Was damals bei Elisa geschah, war ein Wunder. Ein Naturgesetz wurde ausgehebelt. Wenn ein Mensch, der tot in Sünden und Vergehungen ist, durch Gottes Gnade lebendig wird (Eph 2,5) – ist das dann nicht noch ein größeres Wunder? Mögen heute noch viele solche Wunder geschehen! Mögen noch viele Menschen aus dem Tod in das Leben hinübergehen (Joh 5,24)!

 

Gerrid Setzer