Wenn nicht Gnade, dann Gericht

Online seit dem 30.06.2009, Bibelstellen: 2. Könige 2,23-24; 2. Könige 5,20-22; 2, Könige 7,18-20

Elisa ist der Prophet der Gnade. Durch diese Gnade half er vielen Menschen. Doch einige Male wird uns auch berichtet, dass durch ihn Gericht kam. Das macht deutlich, dass man mit der Gnade nicht spielen kann. Wer sie zurückweist, wird nicht ungestraft bleiben.

In Bethel wurde Elisa verspottet. Die Knaben riefen ihm zu: „Komm herauf, Kahlkopf! Komm herauf, Kahlkopf.“ Sie wollten, dass er wie sein Vorgänger Elia in den Himmel verschwindet. Was geschah? Bären kamen aus dem Wald und zerrissen die Kinder (2. Kön 2,23–24).

Gehasi kam nicht damit zurecht, dass Elisa den reichen Naaman heilte, ohne etwas dafür zu nehmen. Er luchste Naaman darum noch heimlich etwas ab und zerstörte das „Gemälde der Gnade“. Was geschah? Gehasi wurde aussätzig (2. Kön 5,20–22).

Der Prophet Elisa kündigte an, dass die Hungersnot in einer belagerten Stadt ein plötzliches Ende nehmen würde. Der Anführer glaubte nichts davon. Er bekam die Prophezeiung zu hören, dass er es wohl sehen, aber nicht mehr genießen würde. Und so kam es auch: Der Anführer wurde im Tor vom Volk zertreten, das seinen Hunger stillen wollte (2. Kön 7,18–20).

Halten wir fest: 

  • Wer die Gnade nicht will,
  • wer die Gnade nicht versteht,
  • wer der Gnade nicht glaubt,
hat nur Gericht zu erwarten.

Gerrid Setzer