Psalm 89 (2)

Online seit dem 01.03.2013, Bibelstellen: Psalm 89,20-38

Meine Treue und meine Güte werden mit ihm sein (Psalm 89,25).

Die Gedanken des Psalmdichters gehen nach früher zurück. Damals, in der Vergangenheit, hatte Gott zu seinem Volk über einen Mann gesprochen, den Er über sein Volk setzen würde: David. Gott würde mit ihm sein. Seine Gegner würden nichts gegen ihn ausrichten können. Davids Name würde erhöht werden. Er würde in einer ganz persönlichen Beziehung zu Gott stehen, wie ein Sohn zu seinem Vater. Gott versprach, ihn zum Obersten der Könige der Erde zu machen. Seine Güte würde ihn für immer umgeben. Auch hinsichtlich der Nachkommen Davids hatte Gott Versprechungen gemacht. Sogar wenn diese Nachkommen untreu werden würden, würde Gott sie nicht verstoßen. Sicher, Gott würde sie züchtigen müssen, aber auch ausführen, was Er verheißen hat. Wie würde Gott je ändern können, was über seine Lippen gekommen ist? Die Sonne und der Mond werden als Beweise aufgerufen, dass Gott den Thron Davids für immer befestigen wird.

Dieses herrliche Glaubenszeugnis kann jeden Gläubigen, der in schwierigen Umständen ist, Mut geben. Der nächste Abschnitt dieses Psalms macht klar, welche Schwierigkeiten das sind. Da scheint es zwar so, als wenn Gott seine Versprechen nicht wahrgemacht hat. Doch in dem Abschnitt, den wir jetzt vor uns haben, erinnert der Gläubige sich aller Verheißungen Gottes. Wie gut ist es für jeden von uns, sich in einer Zeit, in der alles gegen uns zu sein scheint, ständig der vorherigen Wohltaten und der gemachten Zusagen Gottes zu erinnern.

Wenn wir in David ein Bild von dem Herrn Jesus sehen dürfen, wird alles noch lebendiger. Alle Verheißungen sind in Christus Ja und Amen (2. Kor 1,20). Es scheint so, als ob durch die Verwerfung des Herrn Jesus, nichts davon zustande kommt. Doch das ist nur Schein. Christus kommt zurück, um alles wahr zu machen, was Gott je verheißen hat. Was für eine hoffnungsvolle Voraussicht! Lasst uns diese Aussicht nie verlieren.