Betrachtung Psalm 119 (69)

Online seit dem 21.05.2013, Bibelstellen: Psalm 119,137-138

Tzade

Eifer für das Wort. Gerechtigkeit Gottes und seiner Zeugnisse. Wahrheit seines Gesetzes.

Verse 137 bis 144

Vers 137: Gerecht bist du, HERR, und gerade sind deine Gerichte.

Nun lobt der Mensch Gottes den Gott der Gerechtigkeit. Diese Aufteilung beweist die Gerechtigkeit Gottes, die Rechte Gottes sind seine Gerichte. „Wer will zu ihm sagen: Was tust du?“ (Hiob 9,12). Sein Wort, die Wahrheit, ist der Anhaltspunkt des göttlichen Willens für den Menschen auf der Erde, es offenbart seine Gerechtigkeit. „Herr, Gott, Allmächtiger, gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, o König der Nationen! Wer sollte nicht dich, Herr, fürchten und deinen Namen verherrlichen?“ (Offenbarung 15,3.4).

Vers 138: Du hast deine Zeugnisse in Gerechtigkeit geboten und in sehr großer Treue.

Das zu tun, was Gott aufträgt in Verbindung mit ihm und dem Menschen, so war die Gerechtigkeit des heiligen Gottes für den Menschen unter Gesetz. Der Letztere konnte sich nicht von seiner Verantwortung lösen, und der, der gegen ein Gebot dieses Gesetzes verstieß, hatte alle gebrochen. Der Mensch war also ein hoffnungslos zum Tode Verurteilter, denn Treue ist noch bei keinem Menschen gefunden worden. Aber Gott hat seine Gerechtigkeit durch den Menschen Christus Jesus bewiesen, der durch das prophetische Wort gesagt hat: „Dein Gesetz ist im Innern meines Herzens“ (Psalm 40,9). „Dem HERRN gefiel es (…), das Gesetz groß und herrlich zu machen“ (Jesaja 42,21). Während der Haushaltung des Reiches wird das Heil von allen Nationen gesehen werden: „Der Herr, HERR, (wird) Gerechtigkeit und Ruhm aufsprossen lassen vor allen Nationen“ (Jesaja 61,11). Genauso wie alle Gläubigen zur Zeit des Gesetzes und die, die vor dem Gesetz lebten, gerechtfertigt worden sind durch die Gnade Gottes, durch den Glauben. Denn Gott bewahrte sie vor jeder Verurteilung wegen des Todes, den Christus „in Jerusalem erfüllen sollte“.

Der treue Gott wird seine Zusagen und alle seine Ratschläge trotz der Untreue des Menschen erfüllen.

 

M. Roy und Filipczak