Die verschiedenen Herrlichkeiten Christi

Online seit dem 07.07.2013, Bibelstellen: Psalm 45,2

Es wallt mein Herz von gutem Wort. Ich sage: Meine Gedichte dem König! Meine Zunge sei der Griffel eines fertigen Schreibers! (Psalm 45,2)

In Vers 1 des messianischen Psalmes (der vom Messias spricht) lesen wir in der Überschrift: „Ein Maskil, ein Lied der Lieblichkeiten“. Diese Erklärung ist für alle die von Nutzen, die den Vielgeliebten betrachten. Der Psalmist drückt das aus, was in seinem Herz vor sich geht: Es „wallt“ – es fließt über, kann nicht zurückhalten, was es enthält. Es ist so erfüllt von der Gegenstand seiner Zuneigung, dass er aussprechen muss, was er über den König geschrieben hat.

Dieser Psalm stellt die moralische Herrlichkeit des Messias dar, seine öffentliche und seine persönliche Herrlichkeit.

Die persönliche Herrlichkeit des Messias (V. 2.3). Er ist „schöner als die Menschensöhne“. Der Psalmist fährt fort: „Holdseligkeit ist ausgegossen über deine Lippen.“ In der Synagoge von Nazareth „verwunderten“ sich alle „über die Worte der Gnade, die aus seinem Mund hervorgingen“ (Lukas 4,22). Bei einer anderen Gelegenheit kamen die Diener, die ausgesandt worden waren, um ihn festzunehmen, zurück und sagten: „Niemals hat ein Mensch so geredet wie dieser Mensch“ (Johannes 7,46). Jesaja 50,4 sagt uns, dass er weiß, „den Müden durch ein Wort aufzurichten“ – oder: ein Wort zu seiner Zeit zu sagen.

Die öffentliche Herrlichkeit des Messias (V. 4–6). Hier gürtet der Messias sich sein Schwert an seine Seite. Er ist der „Held“, der aus seiner Pracht und Herrlichkeit kam, dessen Königtum gekennzeichnet sein wird von „Wahrheit … Sanftmut … Gerechtigkeit“. Der Tag der Gnade ist vergangen, und die Zeit des Gerichts ist gekommen. Das Volk wird unter ihm fallen, und seine Pfeile werden „den Feinden des Königs ins Herz“ dringen. Die Gerechtigkeit wird regieren.

Die persönliche Herrlichkeit des Messias (V. 7.8). „Dein Thron, o Gott, ist immer und ewig.“ Diese Worte, die in Hebräer 1,8.9 zitiert werden, zeigen den Vorrang des Sohnes Gottes über die Engel: „In Bezug auf den Sohn aber: ,Dein Thron, o Gott, ist von Ewigkeit zu Ewigkeit.‘“ Der Sohn Gottes; er ist eine göttliche Person. Aufgrund seiner moralischen und persönlichen Herrlichkeit ist er „gesalbt mit Freudenöl, mehr als deine Genossen“.

B. Reynolds