Psalm 91

Online seit dem 11.09.2013, Bibelstellen: Psalm 91

Wer im Schutz des Höchsten sitzt, wird bleiben im Schatten des Allmächtigen (Psalm 91,1).

Was für eine wunderbar tröstende Kraft geht von diesen Worten aus. Wo bist du sicherer als im Schatten des Allmächtigen? In dieser Welt ist es so dunkel, dass es wie eine stockfinstere Nacht aussieht. Doch wer an dem geschützten Platz sitzt, den Gott für uns gemacht hat, braucht sich nicht zu fürchten. Wo ist dieser geschützte Ort? Der Herr Jesus hat gesagt: „Kommt her zu mir, alle ihr Mühseligen und Beladenen, und ich werde euch Ruhe geben.“

Wer sich Ihm anvertraut, ist – so wie die Bibel das nennt – errettet. Das heißt nicht nur, dass du später in den Himmel kommst. Auch hier auf der Erde darfst du jeden Tag neu seine Treue erfahren. Kein Feind ist mächtiger und keine Gefahr ist größer als Er.

Den zwölften Vers des Psalms finden wir im Neuen Testament wieder. Der Herr Jesus wurde in der Wüste von Satan versucht. Dieser ließ Ihn auf dem Dachrand des Tempels in Jerusalem stehen und sagte: „Wenn du Gottes Sohn bist, so wirf dich hinab; denn es steht geschrieben: ,Er wird seinen Engeln deinetwegen befehlen, und sie werden dich auf Händen tragen, damit du nicht etwa deinen Fuß an einen Stein stoßest.‘“ Das steht in diesem Psalm. Das weiß Satan.

Auch bei uns gebraucht Satan manchmal einen Bibeltext, um uns zu verführen.

Christus liebte seinen Vater. Darum vertraute Er auf Ihn, ohne diese Verheißung auszuprobieren (das heißt, ohne herauszufordern, ob Gott treu zu seinem Wort stehen würde). 

In dem letzten Teil des Psalms reagiert Gott, der Vater, auf diese Liebe. Der Herr Jesus würde in Schwierigkeiten kommen. Doch Gott würde auch dann bei Ihm sein, Ihn herausretten und ehren.

Wenn wir das lesen, denken wir an das Leiden und Sterben des Herrn auf Golgatha. Indem Er Ihn aus den Toten auferweckt hat, hat Gott Ihm Rettung gegeben. Und Er hat Ihm einen Namen über alle Namen gegeben. Einmal wird jedes Knie sich vor dem Herrn Jesus beugen müssen. Weil Er sich erniedrigen wollte, wird Er die höchsten Ehren empfangen.