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Freitag, 01.07.2016  

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Mit Salz gesalzen

Bibelstellen: Markus 9,49.50

„Jeder wird mit Feuer gesalzen werden, und jedes Schlachtopfer wird mit Salz gesalzen werden. Das Salz ist gut; wenn aber das Salz salzlos geworden ist, womit wollt ihr es würzen? Habt Salz in euch selbst, und seid in Frieden untereinander“ (Markus 9,49.50).

Jeder Mensch wird nach seinem Leben mit Feuer gesalzen werden. Die prüfende Heiligkeit Gottes wird jede Person und jedes Werk untersuchen und dauerhafte Ergebnisse hervorbringen.

Jeder, der für Gott ein lebendiges Schlachtopfer ist (vgl. Rö 12,1), wird von Gott in seinem Leben mit Salz gesalzen werden (vgl. 3. Mo 2,13). Salz ist das Element, das vor Verderben und vor dem Hervorsprießen schlechter Dinge bewahrt. Der heilige Gott heiligt die Glaubenden durch die Wahrheit und züchtigt sie, damit sie seiner Heiligkeit teilhaftig werden (Joh 17; Heb 12). So wird das lebendige Schlachtopfer gesalzt.

Durch das Wirken Gottes wird heilige Hingabe in unserer Seele hervorgerufen. Das, was Gott wirkt, und das, was durch sein Wirken hervorgebracht wird, wird hier miteinander verbunden. Und so sagt der Herr: „Das Salz ist gut.“ Die heiligende Kraft Gottes und unsere dadurch bewirkte heilige Hingabe sind gut. 

Wenn wir uns aber dem Wirken Gottes verschließen oder uns widerspenstig erweisen, dann ist das so, als würde man auf Salz Wasser schütten. Das Salz bindet das Wassser sehr schnell (und das bei Weitem nicht so reine Salz des Altertums noch viel mehr) und verliert seine Kraft. So ist auch in unserer Seele keine Kraft, wenn wir die Kraft Gottes wirkungslos machen. Statt Heiligkeit wird dann Sünde die Folge sein. Und aus der Sünde folgt Streit.

Und so sagt der Herr: „Habt Salz in euch selbst und seid in Frieden untereinander.“ Wenn wir das Böse gemäß der Heiligkeit Gottes verurteilen, dann werden wir nicht streiten, wer für den Größten zu halten ist (Mk 9,34), noch wird uns ein Wir-Gefühl dahin leiten, andere im segensreichen Dienst für Christus aufzuhalten (Mk 9,38). Wir leben dann als Christen in Frieden untereinander.

Es geht an dieser Stelle nicht wie in Matthäus 5 darum, dass wir das Salz der Welt sind, sondern dass wir Salz in uns haben, was zu einem guten Ergebnis innerhalb der Schar der Jünger führen wird.

 

Gerrid Setzer


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