willkommen  
Mittwoch, 07.12.2016  

neues suche kontakt impressum


Der Prophet Zephanja (3)

Bibelstellen: Zephanja 3

Der Prophet Zephanja (Kapitel 3)

Bibeltext kursiv.

Fragen

Wehe der Widerspenstigen und Befleckten, der bedrückenden Stadt! Sie hat auf keine Stimme gehört, keine Zucht angenommen; auf den Herrn hat sie nicht vertraut, ihrem Gott sich nicht genaht. Ihre Fürsten in ihrer Mitte sind brüllende Löwen; ihre Richter sind Abendwölfe, die nichts für den Morgen übrig lassen. Ihre Propheten sind Prahler, treulose Männer; ihre Priester entweihen das Heiligtum, tun dem Gesetz Gewalt an. (V. 1-4).

1. Um welche Stadt geht es hier?

2. Was charakterisiert das Volk im Allgemeinen?

3. Was charakterisiert die Führerschaft und was hätte sie tun sollen?

Der Herr ist gerecht in ihrer Mitte, er tut kein Unrecht; Morgen für Morgen stellt er sein Recht ans Licht, ohne zu fehlen. Aber der Ungerechte kennt keine Scham. Ich habe Nationen ausgerottet, ihre Zinnen sind verödet; ich habe ihre Straßen verwüstet, dass niemand darüber zieht; ihre Städte sind verheert, dass niemand da ist, kein Bewohner mehr. Ich sprach: Möchtest du mich nur fürchten, möchtest du Zucht annehmen - und ihre Wohnung würde nicht ausgerottet werden -, alles, was ich über sie verhängt habe! Doch sie haben sich früh aufgemacht, haben in allen ihren Taten böse gehandelt. (V. 5-7)

4. Wie stellt Gott sei Recht jeden Morgen ans Licht?

5. Warum weist Gott auf das Gericht hin, das er über die Nationen gebracht hat?

Darum harrt auf mich, spricht der Herr, auf den Tag, an dem ich mich aufmache zur Beute! Denn mein Rechtsspruch ist, die Nationen zu versammeln, die Königreiche zusammenzubringen, um meinen Grimm über sie auszugießen, die ganze Glut meines Zorns; denn durch das Feuer meines Eifers wird die ganze Erde verzehrt werden. (V. 8)

6. Welche Personengruppe wird aufgefordert, auf den Herrn zu harren?

7. Von welchem „Tag" spricht der Prophet?

Denn dann werde ich die Lippen der Völker in reine Lippen verwandeln, damit sie alle den Namen des Herrn anrufen und ihm einmütig dienen. Von jenseits der Ströme Äthiopiens werden sie mir meine Flehenden, meine zerstreute Schar, als Opfergabe darbringen. (V. 9-10)

8.     Was machen die Völker mit ihren Lippen und was haben sie früher damit gemacht (siehe Kapitel 2)?

An jenem Tag wirst du dich nicht mehr aller deiner Handlungen schämen müssen, womit du gegen mich übertreten hast; denn dann werde ich deine stolz Frohlockenden aus deiner Mitte wegnehmen, und du wirst dich fortan nicht mehr überheben auf meinem heiligen Berg. Und ich werde in deiner Mitte ein elendes und geringes Volk übrig lassen, und sie werden zum Namen des Herrn Zuflucht nehmen. Der Überrest Israels wird kein Unrecht tun und keine Lüge reden, und in ihrem Mund wird keine Zunge des Truges gefunden werden; denn sie werden weiden und lagern, und niemand wird sie aufschrecken. (V. 11-13)

9. Zeige die Unterschiede zu dem, was in Kap. 3,1-7 über die Stadt gesagt wurde!

Juble, Tochter Zion; jauchze, Israel! Freue dich und frohlocke von ganzem Herzen, Tochter Jerusalem! Der Herr hat deine Gerichte weggenommen, deinen Feind weggefegt; der König Israels, der Herr, ist in deiner Mitte, du wirst kein Unglück mehr sehen. An jenem Tag wird zu Jerusalem gesagt werden: Fürchte dich nicht! Zion, lass deine Hände nicht erschlaffen! Der Herr, dein Gott, ist in deiner Mitte, ein rettender Held. Er freut sich über dich mit Wonne, er schweigt in seiner Liebe, frohlockt über dich mit Jubel. (V. 14-17)

10. Zu was alles wird Jerusalem in diesen Versen aufgefordert?

11. Wer wird in ihrer Mitte sein und wer war es früher?

Die wegen der Festversammlung Trauernden werde ich sammeln; sie waren aus dir, Schmach lastete auf ihnen. Siehe, ich werde zu jener Zeit mit allen deinen Bedrückern abrechnen und die Hinkenden retten und die Vertriebenen sammeln; und ich werde sie zum Lob und zum Namen machen in allen Ländern ihrer Schmach. In jener Zeit werde ich euch herbeibringen und zu der Zeit euch sammeln; denn ich werde euch zum Namen und zum Lob machen unter allen Völkern der Erde, wenn ich eure Gefangenschaft vor euren Augen wenden werde, spricht der Herr. (V. 18-20)

12. Wer sind die, die wegen der Festversammlungen trauerten?

13. Was wird Gott mit ihnen tun?

Antworten

1.     Jerusalem.

2.     Auf keine Stimme gehört, keine Zucht angenommen. Gott nicht vertraut und Gott nicht genaht. Ungehorsam, Unglaube, unbelehrbar.

3.     Die Fürsten, die zum Wohl des Volkes agieren sollten, waren wie brüllende Löwen, die Menschen verzehrten (Hes 19,1-2; Ps 10,9). Die Richter, die anderen Recht verschaffen sollten, sprachen Unrecht, um Besitz an sich zu reißen (Mi 7,3). Und die Propheten? Statt schlicht und treu Gottes Wort zu predigen, verkündeten sie das, was ihr Ansehen und Einkommen erhöhte (Mi 3,5). Und ausgerechnet die Priester waren es, die das Heiligtum entweihten und das Gesetz Gottes verbogen (Hes 22,26; Mal 2,7.8).

4.     Er hat treue Leute, die davon zeugen.

5.     Er möchte damit sein Volk warnen.   

6.     Das ist der treue Überrest.

7.   Es ist der Tag des Herrn.

8. Diese Lippen rühmen den Herrn. Früher haben die Lippen der Nationen das Volk Gottes geschmäht (Kap. 2,8 ff.).

9. Gegensätze:

Der Ungerechte kennt keine Scham, obwohl es viel zum Schämen gibt (vgl. Kap. 3,5). - Dann werden sie sich nicht mehr schämen müssen (Kap. 3,11).

In Jerusalem wurde geprahlt (Kap. 3,4). - Die Stolzen und Überheblichen sind nicht mehr zu finden, sondern ein elendes und geringes Volk (Kap. 3,11).

In Jerusalem vertraute man Gott nicht und nahte ihm nicht (Kap. 3,1). - In der Zukunft werden sie Zuflucht zu ihrem Gott nehmen (Kap. 3,12).

In Jerusalem gab es Ungerechtigkeit (Kap 3,5). - In der Zukunft wird kein Unrecht mehr gefunden werden (Kap. 3,13).

In Jerusalem gab es treulose Worte (Kap. 3,4). - Es wird keine Zunge des Truges gefunden werden (Kap. 3,13).

In Jerusalem gab es brüllende Löwen und reißende Wölfe sowie Ausrottung durch die Nationen (Kap. 3,6). - Der Überrest wird in Sicherheit wohnen (Kap. 3,13).

10. Jubeln, jauchzen, freuen, frohlocken, nicht fürchten, Hände nicht erschlaffen lassen.

11. Gott ist in ihrer Mitte (Vers 17). Früher waren es die schlechten Fürsten und die stolz Frohlockenden (Vers 3.11). Gott war es nur als Richter (V. 5).

12. Das sind die, die aus Israel weggeführt worden waren.

13. Er wird sie sammeln und sie zum Lob unter den Völkern machen.

 

 

 

 

 

Gerrid Setzer


    link-tipps  
audioteaching.org bibelkommentare.de bibelpraxis.de bibeltermine.de csv-verlag.de imglaubenleben.de  
 
    www.bibelstudium.de 0.529sec