Abhängigkeit im Leben Jesu (1)

Online seit dem 11.01.2017, Bibelstellen: Johannes 15,5

Einführende Gedanken: Das Glück eines abhängigen Lebens

„Ich bin gekommen, damit sie Leben haben und es in Überfluss haben.“ (Joh 10,10)

„Getrennt von mir könnt ihr nichts tun“ (Joh 15,5), hat der Herr Jesus einmal zu seinen Jüngern gesagt. Damit macht Er deutlich, dass es nur einen Weg gibt, wie wir Frucht für Gott bringen können: wenn wir in Ihm, dem wahren Weinstock, bleiben. Aber was bedeutet das eigentlich praktisch? Wie kann man das im täglichen Leben verwirklichen? Was würden wir antworten, wenn uns heute jemand diese Fragen stellen würde?

Abhängigkeit bedeutet, auf jemanden angewiesen zu sein. Das Wort hat für uns oft einen negativen Beigeschmack, da wir gerne unabhängig sind und in unserer Freiheit nicht eingeschränkt werden möchten. Doch wer einmal erlebt hat, wie konkret man durch praktizierte Abhängigkeit die Führung Gottes und sein Wirken erleben kann, kommt zu einer ganz anderen Überzeugung: Gelebte Abhängigkeit ist der Schlüssel zu einem sinnerfüllten und spannenden Leben in Gemeinschaft mit dem lebendigen Gott, der auch heute noch Wunder tut.

Wenn wir wissen wollen, wie so ein abhängiges Leben praktisch aussieht, müssen wir auf Jesus, den „Anfänger und Vollender des Glaubens“, blicken. Er war stets im Gebet (Psalm 109,4), wurde durch den Heiligen Geist geleitet (Lk 4,1) und lebte von jedem Wort, das aus dem Mund Gottes hervorgeht (Mt 4,4). Wenn wir in Ihm bleiben, werden wir so wandeln, wie Er gewandelt ist (1. Joh 2,6). Das ist wahres Leben in Überfluss!

Diese Artikelserie hat das Ziel, das abhängige Leben des Herrn Jesus vor unsere Herzen zu stellen, damit wir Ihm in seiner Gesinnung und in seinem Verhalten ähnlicher werden – und so Frucht für die Ewigkeit sammeln!

Jan Philip Svetlik