Sät Gerechtigkeit!

Online seit dem 13.09.2017, Bibelstellen: Hosea 10,12

„Sät euch zur Gerechtigkeit, erntet der Güte entsprechend: Pflügt euch einen Neubruch, denn es ist Zeit, den Herrn zu suchen, bis er kommt und euch Gerechtigkeit regnen lässt“ (Hos 10,12).

Wenn wir auch keine Landwirte sein mögen, so säen wir doch. Und zwar jeden Tag. Wie gut ist es, wenn wir Gerechtigkeit säen. Gott wird uns in seiner Güte eine gute Ernte schenken. 

Damit Frucht hervorkommen kann, müssen unsere harten Herzen zunächst aufgebrochen werden: Wir sollten einen Neubruch pflügen. Umso länger wir damit warten, desto härter wird der Boden. Deshalb wollen wir jetzt einen Neuanfang machen. Es ist Zeit, den Herrn zu suchen.  

Und wie lange müssen wir pflügen und säen? Bis der Herr seinen sichtbaren Segen schenkt, bis es Gerechtigkeit regnet - bis er eine gerechte Antwort auf die praktizierte Gerechtigkeit gibt (vgl. 1. Sam 26,23). Das bedeutet dann eine gute Ernte. 

Es genügt natürlich nicht, nur einmal guten Samen auszusäen. Wir sollten es gewohnheitsmäßig tun. Zur gegebenen Zeit werden wir das herrliche Ergebnis sehen.

„Denn wer für sein eigenes Fleisch sät, wird von dem Fleisch Verderben ernten; wer aber für den Geist sät, wird von dem Geist ewiges Leben ernten. Lasst uns aber nicht müde werden, Gutes zu tun, denn zu seiner Zeit werden wir ernten, wenn wir nicht ermatten“ (Gal 6,8.9)

Gerrid Setzer