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1. Timotheus (Teil 14)
Bibelstellen: 1. Timotheus 5,22-25 Timotheus sollte vorsichtig sein und sich nicht schnell mit einem anderen und dessen Dienst einsmachen, denn so könnte er teilbekommen an fremden Sünden. Timotheus musste selbst wachsam sein, was seine persönliche Reinheit betrifft - sei es in Verbindungen zu anderen oder auch generell. Diese Aufgabe konnte er nicht delegieren (Vers 22).
Das bedeutet aber nicht, dass er Askese betreiben und übervorsichtig werden musste. So durfte er ruhig ein wenig Wein trinken, um sein Wohlbefinden dadurch zu steigern (Vers 23).
In Vers 24 knüpft Paulus an Vers 22 an und zeigt, warum Timotheus umsichtig beim Händeauflegen sein sollte. Denn wenn es auch Menschen gibt, deren Sünden schon vor dem Richterstuhl erkannt werden, und man weiß, dass sie dafür gerichtet werden, so gibt es andererseits auch solche, die die Sünden verstecken. Doch die Sünden werden sie spätestens am Richterstuhl des Christus einholen. Dort werden alle Sünden offenbar werden.
„Wisst, dass eure Sünde euch finden wird" (4. Mo 32,23 ). Und: „Wir müssen alle vor dem Richterstuhl des Christus offenbar werden" (2. Kor 5,10 ).
Viele gute Werke kann man sehen, manche gute Werke sind aber „anders" (Vers 25). Aber so wie die verborgenen Sünden sichtbar werden, so müssen auch die guten Werke am Richterstuhl des Christus offenbar und belohnt werden (Off 19,8 mit Anmerkung). Nichts wird vergessen werden!
Fragen zum Nachdenken:
- Handle ich übereilt oder umsichtig?
- Distanziere ich mich klar von fremden Sünden?
- Beachte ich das „wenig" im Blick auf Alkohol?
- Bin ich mir bewusst, dass ich keine einzige Sünde verstecken kann?
- Bin ich mir bewusst, dass kein gutes Werk vergessen werden wird?
Gerrid Setzer
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