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Jabez
Bibelstellen: 1. Chronika 4,10 "Und Jabez rief zu dem Gott Israels und sprach: Wenn du mich reichlich segnest und meine Grenze erweiterst, und deine Hand mit mir ist, und du das Übel fern hältst, dass kein Schmerz mich trifft! Und Gott ließ kommen, was er erbeten hatte." 1. Chronika 4,10 Inmitten der langen Namensliste zu Beginn des ersten Buches der Chronika teilt uns das Wort Gottes Einzelheiten über einen Mann namens Jabez mit. Wir erfahren, dass er geehrter war als seine Brüder und dass seine Mutter ihn mit besonderen Schmerzen gebar, weshalb sie ihm einen Namen gab, der "er macht Schmerz" bedeutet. Von dem, was Jabez getan hat, wird uns nur ein Gebet berichtet, das wir im heutigen Vers vor uns haben. Es macht deutlich, wie er zu hohen Ehren kommen konnte: Er rief im Glauben zu Gott, um von Ihm reich gesegnet zu werden. Es zeigt aber auch, wie er auf die bedeutsame Namengebung seiner Mutter reagierte. Sie hatte über sein Leben gleichsam das Wort Schmerz geschrieben; er aber vertraute, dass Gott ihn ohne Schmerzen leben lassen konnte. Auffällig ist, dass Jabez sein Gebet mit einem "wenn" beginnt, ohne jedoch mit einem "so werde ich" oder einer ähnlichen Formulierung zu schließen. Jakob hatte einst so gebetet: "Wenn Gott mit mir ist ... so soll der HERR mein Gott sein ... und von allem, was du mir geben wirst, werde ich dir gewisslich den Zehnten geben" (1. Mo. 28,20-22 ). Jabez tat das nicht, weil ihm bewusst wurde, dass er sich ganz auf die Gnade stützen und Gott keine "Gegenleistung" anbieten sollte. Und Gott erhörte sein Gebet. Wollen wir nicht auch kühn von unserem Gott Großes erbitten und dabei seiner Gnade allein vertrauen? Er wird uns nicht enttäuschen! Gerrid Setzer
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