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    <title>Bibelstudium.de Abonnement</title>
    <link>http://www.bibelstudium.de</link>
    <description>Neue Artikel auf bibelstudium.de</description>
    <language>de-de</language>
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    <lastBuildDate>Wed, 10 Mar 2010 21:27:47 +0100</lastBuildDate>
    <item>
      <title>Das Leben Davids (23)</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/1618/Das+Leben+Davids+%2823%29</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: 2. Samuel 12</p>
<p><b>David wird &uuml;berf&uuml;hrt</b></p>
<p>David hat gehurt und gemordet. Es
werden Monate vergehen, bis er wieder die Gemeinschaft mit Gott genie&szlig;en wird. Doch etwas muss sofort seine Seele erf&uuml;llen: Abscheu,
Selbstvorw&uuml;rfe, Niedergeschlagenheit und dergleichen. Seine Kraft wird verwandelt in Sommerd&uuml;rre (vgl. Ps 32).&nbsp;&nbsp;S&uuml;nde macht hundeelend. Das erlebt David jetzt.</p>
<p>Doch Gott
l&auml;sst David nicht fallen. Er sendet auch nicht feindliche Heere, um David zur Besinnung zu f&uuml;hren und ihn zu strafen.
Nein, er sendet einen Prophet. Nat&uuml;rlich nicht, um ihn zu ermutigen, wie es vorher der Fall gewesen war (2. Sam
7,4-5), sondern um ihn zu &uuml;berf&uuml;hren. Dazu gebraucht er ein Gleichnis, was ein sicheres Zeichen daf&uuml;r ist, dass Davids Empf&auml;nglichkeit
f&uuml;r eine direkte Belehrung ziemlich geschwunden war.</p>
<p>Als David das Gleichnis h&ouml;rt, offenbart sich etwas, was man immer wieder feststellen kann:
David verurteilt schnell und scharf die S&uuml;nde bei anderen, aber die S&uuml;nde bei sich erkennt er nicht. Wie gut kennen
wir das (leider) aus unserem eigenen Leben!</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Gerrid Setzer</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Wed, 10 Mar 2010 00:01:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Schneeweiß</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/1682/Schneewei%DF</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Psalm 51,17</p>
<p><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Gibt es ein
reineres Wei&szlig; als Schneewei&szlig;? Selbst die tr&uuml;bste Landschaft erstrahlt, wenn sie schneebedeckt ist. Und wenn die&nbsp;Sonne scheint, kann man im
Schnee ganz sch&ouml;n geblendet werden.</span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Doch jedes Schneekristall braucht einen Keim, an dem es kristallisieren
kann. Und diese Keime sind meistens Staub- und Ru&szlig;partikel aus der Luft. Jede noch so sch&ouml;ne Schneeflocke hat also einen
winzigen dreckigen Kern.</span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Genauso ist es auch bei uns. &Auml;u&szlig;erlich f&uuml;hren wir vielleicht ein blendendes
Leben. Doch in uns ist ein schmutziger Kern &ndash; die S&uuml;nde. </span></p>
<p><span style="font-family: Times New Roman; font-size: small;">Erst wenn du
mit deinen S&uuml;nden zu Jesus Christus gehst und ihn als deinen Retter annimmst, w&auml;scht Gott dich so rein, dass du
auch "im Kern" wei&szlig; wirst. Dann bist du wei&szlig;er als Schnee (Psalm 51,17). </span></p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Marco Le&szlig;mann</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Tue, 09 Mar 2010 00:01:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Hund und Eisenbahn</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/1659/Hund+und+Eisenbahn</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p>Ein &auml;lteres Ehepaar wohnte neben einer Eisenbahnlinie. Sie hatten einen Hund, der jedes
Mal den vorbeirauschenden Z&uuml;gen hinterherrannte und laut bellte. Der Mann wunderte sich dar&uuml;ber und fragte seine Frau: &bdquo;Kannst du mir
sagen, warum unser Hund eigentlich immer den Z&uuml;gen nachjagt?&quot; &nbsp;- &bdquo;Das besch&auml;ftigt mich nicht so sehr&quot;, antwortete die Frau, &bdquo;ich
frage mich mehr, was der Hund denn mit dem Zug macht, wenn er ihn denn mal erwischen sollte.&quot;</p><p>Viele Menschen jagen
dem Reichtum nach. Ihre Aussichten, dass sie Million&auml;re werden, sind sehr gering. Trotzdem werden die Lottoscheine immer - mit durchdachtem
System nat&uuml;rlich - brav ausgef&uuml;llt. Doch was geschieht, wenn sie dann doch mal das beinahe Unglaubliche erreichen? Dann fangen oft
die Probleme erst richtig an. <i>Eine</i> Erkenntnis wird auf jeden Fall gelernt werden: Das menschliche Herz kann durch materielle Dinge
nicht dauerhaft zufrieden werden! Das Herz bleibt unruhig, bis es ruht in Gott.</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Gerrid Setzer</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Mon, 08 Mar 2010 00:01:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Briefe an einen Neubekehrten (12)</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/1590/Briefe+an+einen+Neubekehrten+%2812%29</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: 1. Thessalonicher 1,9-10</p>
<p><b>Dein Dienst</b></p><p>Lieber gl&auml;ubiger Freund,</p><p>Eine allerletzte Bitte: vergiss nicht,
dem Herrn zu dienen. Und damit meine ich nicht nur, dass du alles, selbst die geringste T&auml;tigkeit, wenn sie zu
deinen t&auml;glichen Aufgaben geh&ouml;rt, f&uuml;r den Herrn tust (Kol 3,22-24), sondern, dass du bewusst eine Arbeit f&uuml;r den Herrn Jesus
Christus aufnimmst, und sei sie noch so klein. &nbsp;</p><p>&ldquo;Was soll ich tun?&rdquo;, wird oft gefragt. Frage deinen Meister, Er ist
der einzige, der das Recht hat, darauf zu antworten, und du wirst bald entdecken, was zu tun ist. Gelegenheiten gibt
es ohne Ende, und der Bedarf ist gro&szlig;.</p><p>Vielleicht hast du schon begonnen, dem Herrn zu dienen, ohne es zu merken.
Wie Andreas hast du einen Bruder, einen Freund ausfindig gemacht, um ihn zu Jesus zu bringen (vgl. Joh 1,40-42). Weil
du selbst den Herrn gefunden hast, tatest du es unaufgefordert, wie ein K&uuml;ken, das instinktiv zum Teich watschelt, nachdem es
geschl&uuml;pft ist. Wenn ja, dann danke Gott und werde nicht m&uuml;de in dieser gesegneten Arbeit. Mach weiter, und wenn du
alle deine Freunde zu Jesus zu bringen versucht hast, dann erweitere den Kreis und fahre fort! </p><p>Wie viele M&ouml;glichkeiten gibt
es, dem Herrn zu dienen, durch pers&ouml;nliche Gespr&auml;che, &uuml;berall und zu jeder Zeit, durch Traktateverteilen, durch Krankenbesuche, durch Sonntagschularbeit, neben
der &ouml;ffentlichen Evangeliumsverk&uuml;ndigung und dem Dienst des Wortes f&uuml;r Gl&auml;ubige. Frage den Herrn, was du tun sollst, und wenn du
es herausgefunden hast, dann tu es!</p><ul><li>Tu es im Gehorsam gegen&uuml;ber den Grunds&auml;tzen des Wortes Gottes.</li><li>Tu es unter Gebet.</li><li>Tu es gemeinsam
mit deinen Mitgeschwistern, aber tu es.</li></ul><p>K&ouml;rperliche Gesundheit ist ohne Arbeit nicht m&ouml;glich. Salomo beachtete das und sagte: &bdquo;Der Schlaf des
Arbeiters ist s&uuml;&szlig;, &hellip; aber der &Uuml;berfluss des Reichen l&auml;sst ihn nicht schlafen&ldquo; (Pred 5,12).</p><p>Viele moderne Mitglieder der Gesellschaft haben
es &quot;an den Nerven&quot;, oder haben vergleichbare Beschwerden, weil sie nichts zu tun haben, und es mag Christen geben, die
aus dem gleichen Grund keine Fortschritte machen. Sie z&auml;hlen zu den Arbeitslosen, wenn sie nicht sogar ihre Energien mit nutzlosen,
wenn nicht sch&auml;dlichen, Dingen verschwenden.</p><p>Lass uns daher den Thessalonichern gleichen, von denen gesagt werden konnte, dass sie sich &bdquo;von den
G&ouml;tzenbildern zu Gott bekehrt&ldquo; hatten, um &bdquo;dem lebendigen und wahren Gott zu dienen und seinen Sohn aus den Himmeln zu
erwarten&ldquo; (1. Thes 1,9-10).</p><p>Wenn dieser Vers einmal eine wahrheitsgetreue Zusammenfassung unseres Lebens w&auml;re, dann h&auml;tte sich unser Leben wirklich gelohnt.
</p><p>Ich w&uuml;nsche dir, dass du reichlich gesegnet wirst, und dass du dadurch ein Segen wirst.</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">F.B. Hole</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Sun, 07 Mar 2010 00:01:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Briefe an einen Neubekehrten (11)</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/1589/Briefe+an+einen+Neubekehrten+%2811%29</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Psalm 101,4+6</p>
<p><b>Deine Gemeinschaft mit Christen</b></p><p>Lieber gl&auml;ubiger Freund,</p><p>Ich m&ouml;chte dir jetzt
noch aufs Herz schreiben, wie wichtig die Gemeinschaft mit Christen ist. Vieles, was schon zu den alten Verbindungen und Freundschaften
gesagt wurde, w&uuml;rde auch hierhin passen, aber Wiederholung ist nicht n&ouml;tig. Es gen&uuml;gt, zu sagen, dass der beste Weg, sich
von alten Verbindungen fernzuhalten, darin besteht, die neuen zu kn&uuml;pfen und zu pflegen.</p><p>David sagte: &bdquo;den B&ouml;sen will ich nicht kennen.
&hellip;Meine Augen werden gerichtet sein auf die Treuen im Lande&ldquo; (Ps 101,4-6). Und darin war er zweifellos ein Vorbild auf
den Herrn Jesus Christus. Das B&ouml;se meiden und das Gute f&ouml;rdern, das war immer seine Weise, und dann sollte es
auch unsere sein. </p><p>Auch im Leben Moses fand besonders die Tatsache Erw&auml;hnung, dass er im fortgeschrittenen Alter mit ungeteiltem Herzen
sein Los mit dem des verachteten Volkes Gottes verband. Er &bdquo;w&auml;hlte lieber, mit dem Volk Gottes Ungemach zu leiden, als
die zeitliche Erg&ouml;tzung der S&uuml;nde zu haben&ldquo; (Heb 11,25). &nbsp;</p><p>Denke nicht, dass Christen vollkommen w&auml;ren, denn dann wird dir eine
gro&szlig;e Entt&auml;uschung bevorstehen. Sie sind es nicht, sind weit davon entfernt, aber du wirst bei ihnen eine W&auml;rme und eine
Liebe finden, die du nirgends in der Welt findest. Halte dich zu ihnen, und wenn sie deinen Erwartungen nicht entsprechen
oder mit deinen Vorstellungen nicht &uuml;bereinstimmen, dann halte dich weiter zu ihnen. Selbst wenn sie dir die kalte Schulter zeigen,
dann erwidere das Kompliment, indem du ihnen ein warmes Herz gibst, und du wirst bald dein Kapital mit Zinsen zur&uuml;ckbekommen.
</p><p>Im Allgemeinen steht die Sache genau anders herum. Ich habe schon von vielen geh&ouml;rt, dass ihre Mitgeschwister so kalt sind,
dass sie nach dem Zusammenkommen nie mit ihnen ins Gespr&auml;ch kommen. Bei n&auml;herer Untersuchung stelle ich fast immer fest, dass
genau die, die sich dar&uuml;ber beklagen, daf&uuml;r bekannt sind, gleich nach Ende der Stunde aufzuspringen und davonst&uuml;rzen, ohne dass irgendjemand
die Chance hat, ihnen freundlich die Hand zu geben. Sie sind kalt, nicht ihre Mitgeschwister. Ein h&auml;ufiges Krankheitssymptom ist, dass
einer sich &uuml;ber K&auml;lte beschwert, wenn es noch recht warm ist. </p><p>Die Gemeinschaft von Christen zu meiden ist ein fr&uuml;hes
Symptom geistlicher Krankheit. Wenn Herdenbesitzer oder deren Hirten ein Schaf sehen, dass abseits der Herde steht, dann schlie&szlig;en sie sofort
darauf, dass es krank ist. Wenn alles gesund ist, bleibt die Herde zusammen. H&uuml;te dich davor, einsam zu schmollen. Es
sind die Nachz&uuml;gler, die eine leichte Beute des listigen Feindes werden. </p><p>Vielleicht w&uuml;nschst du dir eine praktische Antwort auf die
Frage, wo du hingehen sollst, weil du siehst, dass die Christen, und auch die echten, leider in viele kleinere und
gr&ouml;&szlig;ere Gruppen zertrennt sind, die an unterschiedlichen Orten zusammenkommen. </p><p>Mein Rat lautet: Lass dich vom Wort Gottes leiten. </p><p>Aber bedenke,
dass es nicht darum geht, was du w&uuml;nschst oder was deine Eltern getan haben. Die Frage kann einzig und allein
durch Gottes Wort entschieden werden. Hier hast du also eine solche Gelegenheit, wo du unter Gebet die Schrift untersuchen solltest.
</p><p>Sei kein Wandervogel, oder, wie man es heute nennt, ein &bdquo;Freelancer&ldquo;. Ein solcher Weg zeigt nur zu deutlich, dass man
keine Grunds&auml;tze hat. Bleibe besser solange wo du bist, wie das Wort Gottes und ein gutes Gewissen und aufrichtige Liebe
zu unserem Herrn Jesus Christus es dir gebieten. </p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">F.B. Hole</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Sat, 06 Mar 2010 00:01:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Das Leben Davids (22)</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/1615/Das+Leben+Davids+%2822%29</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: 2. Samuel 12</p>
<p><b>David und Bathseba (2) </b>&nbsp;</p>
<p>Als sich David nach
dieser Frau erkundigt, bekommt er klipp und klar gesagt, dass es eine Ehefrau ist (Vers 3). Das Haltesignal blinkt deutlich
auf. Doch David &uuml;berf&auml;hrt es einfach, l&auml;sst die Frau holen und wird zum Ehebrecher &ndash; und zum Vater. Denn Bathseba
wird schwanger. Und jetzt? David will erreichen, dass Urija, der sich im Kampf befindet, schnell Urlaub macht und bei seiner
Frau &uuml;bernachtet. Wenn das gel&auml;nge, w&uuml;rde die ganze Sache ein dunkles Geheimnis zwischen ihr und David bleiben. Urija w&uuml;rde seinen
vermeintlichen Sohn dann froh begr&uuml;&szlig;en und vielleicht auch besonders stolz darauf sein, dass er so proper ausschaut, obwohl er doch
(dem Anschein nach)&nbsp;zu fr&uuml;h zur Welt kam &hellip;</p>
<p>Doch David gelingt es nicht, Urija zu seiner Frau zu bringen. Urija ist
&ndash; im Gegensatz zu David &ndash; ein echter &bdquo;K&auml;mpfer&ldquo; (Vers 11). Das &auml;ndert sich auch nicht, als der Promillegehalt in
seinem Blut steigt (Vers 13). Jetzt sieht David nur noch eine L&ouml;sung: Er muss Urija t&ouml;ten lassen und Bathseba so
schnell wie m&ouml;glich heiraten.</p>
<p>David wollte Urija an sich nicht t&ouml;ten und er legt auch nicht selbst Hand an ihn. Und
doch macht David (dem das Gewissen schon schlug, als er den Zipfel von Sauls Mantel abgeschnitten hatte!) sich jetzt des
Mordes schuldig. So &auml;hnlich war es auch bei Pilatus, der Jesus gar nicht umbringen lassen wollte, aber letztlich doch daf&uuml;r
verantwortlich war. Bei beiden M&auml;nnern spielte es eine gro&szlig;e Rolle, dass sie das Ansehen bei den Menschen und ihre Position
nicht verlieren wollten.</p>
<p>David gibt Joab die Order, daf&uuml;r zu sorgen, dass Urija im Kampf umkommt, was auch geschieht. Was f&uuml;r
eine Heimt&uuml;cke Davids! Er begeht eine S&uuml;nde, die alles andere &uuml;bertrifft, was er in seinem Leben getan hat, wie 1.
Könige 15,5 zeigt. Dort werden andere S&uuml;nden, die er begangen hat, nicht erw&auml;hnt (vgl. 1. Sam 21,2.12; 25,33; 27,1; 2.
Sam 16,4; 2. Sam 24), sondern nur die Sache mit Urija.</p>
<p><i>O Gott, bewahre uns vor der S&uuml;nde; bewahre uns vor
uns selbst! <br /><br /></i></p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Gerrid Setzer</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Fri, 05 Mar 2010 00:01:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>In den Spiegel sehen</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/1658/In+den+Spiegel+sehen</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Jakobus 1,23-24</p>
<p>Ein Spiegel ist eine gute Sache. Er sagt uns
die ganze Wahrheit &uuml;ber uns selbst, ohne uns vor anderen blo&szlig;zustellen. Kein Wunder, dass das Wort Gottes mit einem Spiegel
verglichen wird.</p>
<p>Es waren zwei M&auml;nner, die miteinander arbeiteten. Der eine hatte ein schmutziges Gesicht, der andere ein sauberes. Sie blickten
sich an. Der, der ein sauberes Gesicht hatte, ging hin und wusch sich, weil er dachte, er sei so schmutzig
wie der andere. Der Schmutzige wusch sich nicht, weil er dachte, er sei so sauber wie der andere. H&auml;tten sie
nur mal in den Spiegel geschaut, dann h&auml;tten sie die Wahrheit erkannt und richtig gehandelt!</p>
<p>So ist es auch mit uns.
Wir starren uns gegenseitig an und werden zu falschen Schlussfolgerungen gef&uuml;hrt. Blicken wir doch lieber in das Wort Gottes, den
wahren Spiegel, hinein! Dann werden wir zur wahren Selbsterkenntnis gef&uuml;hrt. &nbsp;</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Gerrid Setzer</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Thu, 04 Mar 2010 00:01:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Hesekiel bewundert die Herrlichkeit des HERRN (Hes 1)</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/1480/Hesekiel+bewundert+die+Herrlichkeit+des+HERRN+%28Hes+1%29</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Hesekiel 1,15-28</p>
<b>Die R&auml;der des lebendigen Wagens ber&uuml;hren die Erde: V.
15-21</b> <p>Die Erscheinung Hesekiels f&auml;hrt mit der Beschreibung der Cherubim fort und tut das, indem R&auml;der eines lebendigen Wagens vorgestellt
werden, welche die Erde ber&uuml;hren. Die R&auml;der erinnern uns hier daran, dass der Thron Gottes nicht statisch ist und es
ist in der Tat so, dass der Gott der Bibel ein handelnder Gott ist (Joh 5,17). Er hat diese Erde
nicht nur irgendwann einmal geschaffen, sondern unterh&auml;lt seine Sch&ouml;pfung fortw&auml;hrend in einer aktiven Art und Weise (Kol 1,17; Heb 1,3).</p><p>Weiter
lesen wir, dass die R&auml;der auf der Erde ruhen (V. 15): Gott handelt und greift in den Lauf der Geschichte
ein und offenbart sich auch. Er ist derjenige, der ist, der war, aber auch der, &bdquo;der da kommt&ldquo; (Off 1,4)
&ndash; und nicht nur der, der &bdquo;sein wird&ldquo;. Solche, die denken, dass der Herr sich nicht um die Menschen k&uuml;mmert,
irren sich (Zeph 1,12). Egal, ob Gott nun handelt oder &bdquo;stille ist&ldquo; (Jes 18,4) &ndash; er ist souver&auml;n und ver&auml;ndert
sich nicht. Er bleibt derselbe, &bdquo;gestern, heute und in Ewigkeit&ldquo; (Heb 13,8; Mal 3,6).&nbsp;&nbsp; </p><p>In Vers 21 finden wir zwei
F&auml;lle, wo sich der Thron Gottes entweder bewegt oder stehen bleibt, und so gibt es Momente, wo die Handlungen Gottes
klar erkennbar sind, sowie andere, wo die Frage aufkommt, warum Gott nicht eingreift. Selbst durch die Erscheinung, die Hesekiel sah,
konnte er nicht vorhersehen, ob sich der Wagen bewegen w&uuml;rde oder nicht, und genauso wenig ist es uns oft m&ouml;glich,
zu wissen, ob Gott eingreifen wird. Auf allen seinen Wegen bleibt er souver&auml;n (R&ouml; 11,33).&nbsp; </p><p>Die R&auml;der sind &bdquo;hoch und
furchtbar&ldquo; (V. 18): Was sind menschliche Pl&auml;ne verglichen mit den Absichten Gottes und wer k&ouml;nnte sich ihnen entgegenstellen? Au&szlig;erdem sind
die R&auml;der &bdquo;voller Augen&ldquo; (V. 18): Unser Gott ist allwissend (1. Sam 2,3; Ps 139; R&ouml; 16,27). Seine Augen durchlaufen
die ganze Erde, um seiner Weisheit entsprechend zum Wohl der Seinen zu handeln (2. Chr 16,9).[Fu&szlig;note 1]. Nichts bleibt dem
Zufall &uuml;berlassen. </p><p>Die R&auml;der machen es m&ouml;glich, dass der Wagen Gottes in alle Richtungen fahren kann. Trotzdem bewegen sie sich
niemals r&uuml;ckw&auml;rts (V. 17): Gott kommt mit seinem Werk immer voran und er bereut weder seine Handlungen noch die Weise,
in der er sie ausf&uuml;hrt (4. Mo 23,19).Fu&szlig;note 2.&nbsp;Es ist ein grunds&auml;tzliches Kennzeichen seines Wesens, dass alle seine Wege stets
vollkommen sind (5. Mo 32,4). Welch einen Unterschied zu uns k&ouml;nnen wir hier feststellen! Wie oft haben wir uns geirrt
und mussten wieder auf den richtigen Weg gebracht werden.</p><p>Mitunter erhoben sich die R&auml;der der lebendigen Wesen von der Erde (V.
21): Es gibt Momente in der menschlichen oder in unserer eigenen Geschichte, wo Gott die Dinge absichtlich ihrem Lauf &uuml;berl&auml;sst,
ohne aktiv einzugreifen (Jes 18,4). Dennoch beh&auml;lt er stets die Kontrolle &uuml;ber die Dinge und f&uuml;hrt alles zur Vollendung seiner
Absichten. </p><p>Schlie&szlig;lich lenkt der Geist den Wagen, indem er den lebendigen Wesen und den R&auml;dern den n&ouml;tigen Zusammenhalt schenkt (V.
12.20.21): Gott wirkt immer in vollkommener Harmonie und was er tut, ist durchweg stimmig. So sehen wir, dass ihm viele
Instrumente zur Verf&uuml;gung stehen, aber er allein es ist, der sie steuert und einsetzt. </p><p>Diese Erscheinung der R&auml;der darf eine
Ermunterung f&uuml;r uns sein: Gott verliert nie sein Interesse an uns. Er ist nie gleichg&uuml;ltig oder unt&auml;tig, und zu seiner
Zeit werden wir sehen, wie er zu unserem Guten handeln wird.</p><p><b>Die Stimme des HERRN im Himmel (oberhalb der Ausdehnung): V.
22-25</b> </p><p>Oberhalb der Cherubim erblickt Hesekiel etwas, was eine &Auml;hnlichkeit mit dem atmosph&auml;rischen Himmel aufweist und &bdquo;Ausdehnung&ldquo; genannt wird (V.
22.23.25.26; vgl. 1. Mo 1,8). Von dort l&auml;sst Gott seine Stimme h&ouml;ren (V. 25). Der wahre Gott ist ein Gott,
der redet und den Wunsch hat, sich seinen Gesch&ouml;pfen zu offenbaren. Er spricht zu uns durch seine Sch&ouml;pfung, seine Leitung
im Lauf der Geschichte, die Heilige Schrift, das Kommen seines Sohnes als Mensch auf diese Erde und durch seinen Geist.
H&ouml;ren wir auf den, &bdquo;der von den Himmeln her redet!&ldquo; (Heb 12,25).</p><b>Gott auf dem Thron seiner Herrlichkeit (oberhalb der Ausdehnung)
Verse 26-28</b> <p>Schlie&szlig;lich bekommt Hesekiel das Vorrecht, Gott auf seinem Thron sitzen zu sehen. Er sieht ihn in einer Gestalt,
die das Aussehen eines Menschen hat (V. 26; Dan 7,13). Gott offenbart sich in dieser Weise, damit der Prophet nicht
stirbt (vgl. 2. Mo 24,10; 33,20; Off 1,12-17), denn es ist dem Menschen unm&ouml;glich, Gott in seiner F&uuml;lle und in
seinem g&ouml;ttlichen Wesen zu sehen (1. Tim 6,16). Hier erinnert uns die &Auml;hnlichkeit mit dem Menschen daran, dass Gott ihn
in seinem Bild gemacht hat. Dar&uuml;ber hinaus nimmt diese Erscheinung das Kommen Gottes in der Person des Menschen Jesus Christus
vorweg (Joh 1,14; 1. Tim 3,16). </p><p>Die Vision endet allerdings nicht mit dieser wunderbaren Erscheinung, sondern mit dem Bogen in
Vers 28. Gott hatte dem Menschen den Regenbogen nach der Sintflut als Zeugnis daf&uuml;r gegeben, dass er die Erde nie
mehr durch Wassermassen vernichten w&uuml;rde (1. Mo 9,12-17). Dieses Zeichen der Gnade Gottes und seines Friedensbundes zieht sich durch die
ganze Schrift und strahlt in Offenbarung 4,3 rings um den Thron her. </p><p>Hesekiel erblickt anschlie&szlig;end &bdquo;die Herrlichkeit des HERRN&ldquo; (V.
28). Die Vision lehrte ihn &ndash; und zeigt uns heute &ndash;, dass es Gott ist, der trotz sich &uuml;berst&uuml;rzender Ereignisse
auf dieser Erde &uuml;ber allem steht und die Dinge in der Hand h&auml;lt. Es ist sehr n&uuml;tzlich f&uuml;r uns, dass
wir unsere Wahrnehmung Gottes immer wieder erneuern und erweitern, um seine Gr&ouml;&szlig;e, Majest&auml;t und Herrlichkeit zu bewundern!</p>Hesekiel f&auml;llt in gr&ouml;&szlig;ter
Bewunderung und Anbetung auf sein Gesicht: Kennen wir solche Momente, wo das Anschauen der Herrlichkeit des Herrn Jesus in den
Schriften (vgl. 2. Kor 3,18; 4,6) uns zu einer spontanen Anbetung gef&uuml;hrt hat? <p>[&Uuml;bersetzt aus &quot;Sondez les&nbsp;&Eacute;critures&quot; von Stephan Keune]</p><hr
/><p>Fu&szlig;note 1: Die Bibel benutzt h&auml;ufig den Ausdruck &bdquo;die Augen Gottes&ldquo;, um seine vollkommene Kenntnis aller Dinge zu bezeugen: 2.
Chr 6,20; Hiob 34,21; Ps 34,15; 113,6; Spr 5,21; 15,3; Jer 16,17; 32,19; Sach 4,10; Heb 4,13; 1. Pet 3,12.</p><p>Fu&szlig;note
2:&nbsp;Es gibt Stellen, die scheinbar andeuten, dass Gott etwas bereuen w&uuml;rde (vgl. 1. Mo 6,6; 2. Mo 32,14; 2. Sam
24,16; 1. Chr 21,15; Jer 26,13.19). Doch gehen diese Verse in eine ganz besondere Richtung:&ndash; zum einen hat Gott ewige
Absichten, die unver&auml;nderbar sind und die er nie zur&uuml;cknimmt oder korrigiert&ndash; auf der anderen Seite kann es sein, dass die
Art und Weise, in welcher diese g&ouml;ttlichen Absichten verwirklicht werden, Aspekte beinhalten, die wir &bdquo;konditionell&ldquo; oder &bdquo;bedingt&ldquo; nennen k&ouml;nnen. Sie
h&auml;ngen dabei von der Weise ab, in der die Menschen handeln. Die oben zitierten Stellen setzen nirgendwo voraus, dass Gott
einen Fehler gemacht h&auml;tte, was seine Ratschl&uuml;sse angeht, noch die Notwendigkeit, seine Ratschl&uuml;sse zu &auml;ndern. Der hebr&auml;ische Ausdruck, der in
den fraglichen Stellen mit &bdquo;bereuen&ldquo; wiedergegeben wird, besitzt verschiedene Bedeutungen, wie z. B. &bdquo;Leid ertragen&ldquo;, &bdquo;Mitleid haben&ldquo;, &bdquo;betr&uuml;bt sein&ldquo;, &bdquo;voller
Mitleid sein&ldquo;, &bdquo;Mitgef&uuml;hl haben&ldquo;, etc. Das Wort &bdquo;shuv&ldquo; (wenden, umwandeln, sich bekehren) wird dabei nie in Verbindung mit Gott benutzt.
Vergleiche auch den Kommentar zu 1. Samuel 15,10-23 (Band 7, S. 402).</p></span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Wed, 03 Mar 2010 00:01:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Genauso reich</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/1657/Genauso+reich</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: 1. Timotheus 6,7</p>
<p>Vor l&auml;ngerer Zeit fragte ein Bauer einen geizigen
Lord, ob er mal seinen Reichtum sehen d&uuml;rfte. Der Lord wollte nicht so recht, gab aber dann schlie&szlig;lich nach. Der
Bauer schaute sich alles in Ruhe an und vermerkte dann: &bdquo;Vielen Dank, Lord. Jetzt bin ich genauso reich wie Sie."
- &bdquo;Wie kommen Sie nur zu dieser Schlussfolgerung?" - &bdquo;Das liegt daran", war die Antwort, &bdquo;dass Sie sich das alles
nur ansehen, ohne jemals etwas davon auszugeben. Da ich es nun auch gesehen habe, bin ich folglich genauso reich wie
Sie."</p>
<p>Viele Menschen sind reich, ohne etwas davon zu genie&szlig;en. Sie starren nur fasziniert auf ihre Kontoausz&uuml;ge. Und die, die es
genie&szlig;en wollen, haben oft gro&szlig;e Schwierigkeiten damit und bangen darum, alles zu verlieren. Und selbst wenn sie besonders optimistisch sind,
m&uuml;ssen sie doch gewahren, dass der Tod ihnen alles bald aus der Hand rei&szlig;en wird. Sie w&uuml;nschen sich, die <i>S&uuml;nden
hierzulassen und den Reichtum mitzunehmen</i>. Aber es ist genau umgekehrt. Das ganze Guthaben bleibt hier und sie m&uuml;ssen einst mit
ihrer ganzen Lebensschuld vor Gott erscheinen.</p>
<p>Heute ist noch ein Tag der Gnade, an dem man wirklich reich werden kann. Reich
in dem Herrn Jesus Christus.</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Gerrid Setzer</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Tue, 02 Mar 2010 00:01:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Briefe an einen Neubekehrten (10)</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/1588/Briefe+an+einen+Neubekehrten+%2810%29</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Epheser 6,18</p>
<p><b>Deine Hilfsquelle</b></p><p>Lieber gl&auml;ubiger Freund,</p><p>Was die Wichtigkeit angeht, steht das
Gebet dem Wort Gottes nur wenig nach. Wenn du eine Vorstellung davon bekommen willst, wie wichtig es ist, dann nimm
deine Bibel und lies das Lukasevangelium und unterstreiche alle Stellen, wo Jesus betete. Bedenke, dass Er eine g&ouml;ttliche Person war
und doch hier auf der Erde oft betete. Oder lies die Briefe von Paulus und was er &uuml;ber Gebete schreibt:
&bdquo;Nacht und Tag &uuml;ber die Ma&szlig;en&ldquo;, und so weiter. Wenn Paulus beten musste, dann du und ich erst recht. </p><p>Du
kannst einfach f&uuml;r alles und jedes beten (vgl. Phil 4,6-7). Nichts ist zu gering. Unser Gott ist gro&szlig; genug, sich
auch der geringsten Not anzunehmen. Entlaste dein Herz und bring deine Bitten mit Danksagung vor. Ob die Antwort deinen W&uuml;nschen
entspricht oder nicht, du wirst zumindest seinen Frieden ins Herz bekommen. </p><p>Vergiss auch die F&uuml;rbitte nicht, das Gebet f&uuml;r andere,
seien sie errettet oder nicht. Es besteht die Gefahr, dass wir in unseren Gedanken und Gebeten engstirnig werden. An andere
zu denken ist immer mit gro&szlig;em Segen verbunden. </p><p>Lass uns auf jeden Fall beten, und zwar &bdquo;unabl&auml;ssig&ldquo;. Bleibe in einer
Haltung der best&auml;ndigen Abh&auml;ngigkeit und des Wartens auf Gott. Lass dein Herz immer im Geist des Gebets sein, selbst wenn
du nicht immer auf den Knien sein kannst. Es hilft nicht nur, sondern bewahrt auch. </p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">F.B.
Hole</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Mon, 01 Mar 2010 00:01:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Größere Werke tun</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/1647/Gr%F6%DFere+Werke+tun</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Johannes 14,12</p>
<p><i>Frage: Wie ist Johannes 14,12 zu verstehen: &bdquo;Wahrlich, wahrlich,
ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird auch die Werke tun, die ich tue, und wird gr&ouml;&szlig;ere als
diese tun, weil ich zum Vater gehe&quot;? Geht es hier um Wunder durch die Apostel oder um Wunder in der
apostolischen Zeit? Dagegen spricht, dass das &bdquo;wer an mich glaubt&quot; sehr allgemein formuliert ist. Au&szlig;erdem sind die Wunder, die uns
von den Aposteln berichtet werden, doch nicht gr&ouml;&szlig;er gewesen - wie ist also der Vers zu verstehen?</i></p><p>Ausgangspunkt f&uuml;r diese bemerkenswerten
Worte des Herrn ist die Bitte des Philippus: &bdquo;Herr, zeige uns den Vater&quot; (Vers 8). Der Herr Jesus machte ihm
klar, dass wer ihn gesehen hat, auch den Vater gesehen hat. Denn der Sohn redete die Worte des Vaters und
tat die Werke des Vaters (Vers 9-11). Dann kommt der feierliche Ausspruch, dass solche, die an ihn glauben sogar gr&ouml;&szlig;ere
Werke als er selbst tun w&uuml;rden.</p><p>Es geht hier um Werke des Sohnes, die den J&uuml;ngern klar machen konnten, was f&uuml;r
eine Gemeinschaft und Verbindung zwischen dem Vater und Sohn bestand. Diese Werke m&uuml;ssen nicht notwendigerweise Wunderwerke ausschlie&szlig;en, sie sind aber
auch nicht darauf zu beschr&auml;nken. In allen Taten und Werken zeigte der Herr Jesus den Vater!</p><p>Der Herr Jesus ist nun
zum Vater gegangen und der Geist ist auf die Erde gekommen (vgl. Joh 7,39). In der Kraft dieses Geistes und
durch das Gebet (Vers 13-14) werden die Glaubenden in die Lage versetzt, Werke zu tun, die im Charakter den Werken
des Herrn entsprechen. Wenn wir in Gemeinschaft mit Christus leben, dann kann er durch uns wirken. <i>Er</i> ist es dann,
der die Werke tut, wie Vers 14 ausdr&uuml;cklich sagt. </p><p>Christen k&ouml;nnen sogar gr&ouml;&szlig;ere (nicht: vollkommenere) Werke tun, weil sie nun
gesandt sind zu der ganzen Welt und unser Dienst nicht wie der Dienst des Herrn Jesus auf Israel beschr&auml;nkt ist
(vgl. Joh 16,8). So bekehrten sich am Anfang Scharen aus den Nationen. So etwas gab es nicht, als Jesus, der
Diener der Beschneidung, in Pal&auml;stina wirkte. Die Zeit daf&uuml;r war nach dem Rat Gottes noch nicht gekommen. Jetzt ist sie
aber gekommen und der Geist Gottes wirkt durch seine Boten bis an das Ende der Erde und das Evangelium breitet
sich aus. Am Anfang geschah in Begleitung durch gro&szlig;e Wunder, diese Zeit aber ist vorbei. Dennoch d&uuml;rfen wir auch heute
das erleben, was in Johannes 14,12 steht. </p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Gerrid Setzer</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Sun, 28 Feb 2010 00:01:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Warum hast du gezweifelt?</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/1646/Warum+hast+du+gezweifelt%3F</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Matth&auml;us 14,28-33</p>
<p>Petrus will, mitten auf dem See, aus dem Schiff
steigen. Im Glauben sagt er zu dem Herrn: &bdquo;Herr, wenn du es bist, so befiehl mir, zu dir zu kommen
auf den Wassern" (Mt 14,28). Und Petrus steigt dann wirklich, auf das Wort des Herrn hin, aus dem Schiff. Die
Entscheidung von Petrus konnte unlogischer gar nicht sein. Denn, egal ob der See ruhig oder st&uuml;rmisch ist, ein Mensch kann
nicht auf Wasser laufen. Doch er nahm den Herrn beim Wort. Wenn der, der auf dem Wasser steht, sagt &bdquo;Komm",
dann muss es auch f&uuml;r ihn m&ouml;glich sein. &bdquo;Bei Menschen ist dies unm&ouml;glich, bei Gott aber sind alle Dinge m&ouml;glich"
(Mt 19,26).</p>
<p>Das darf uns gro&szlig;e Sicherheit und Frieden geben: Wenn der Sch&ouml;pfer und Erhalter aller Dinge uns auf einen bestimmten
Weg ruft, dann gibt er uns auch die Kraft, diesen Weg zu gehen.</p>
<p>Leider denken wir daran oft nur, wenn wir
am Schreibtisch sitzen. Doch wenn wir in den widrigen Umst&auml;nden sind, dann sind die Verhei&szlig;ungen&nbsp;oft weit weg und wir schauen
auf den starken Wind der Probleme und die Wellen der Not -&nbsp;und wie Petrus beginnen wir zu sinken. Nur zu
oft mussten wir uns in der Vergangenheit die Frage unseres Herrn gefallen lassen: &bdquo;Warum hast du gezweifelt?" (Vers 31). &nbsp;</p>
<p>Dennoch
d&uuml;rfen wir aus der Sache mit Petrus Mut sch&ouml;pfen:</p>
<p>1. &bdquo;Sogleich aber streckte Jesus die Hand aus und ergriff ihn"(V. 31).
Der Herr stand ganz nah bei ihm, so nahe, dass er ihn &bdquo;sogleich" (oder sofort) bei der Hand ergreifen konnte
(vgl. auch Ps 145,18).</p>
<p>2. Der Herr ergreift Petrus bei der Hand, nicht umgekehrt. Auch wenn wir, von den Problemen &uuml;berrollt,
nicht mehr in der Lage sind, unsere Hand auszustrecken - seine Hand ist f&uuml;r uns da. &nbsp;</p>
<p>3. Petrus <i>begann</i> zu
sinken, aber er <i>versank</i> nicht. Gott wird nicht zulassen, dass wir &uuml;ber unser Verm&ouml;gen versucht werden und wird einen Ausweg
schaffen, damit wir sie ertragen k&ouml;nnen (1. Kor 10,13).</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Friedemann Werkshage</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Sat, 27 Feb 2010 00:01:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Eins ...</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/1636/Eins+...</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Markus 10,17-22; Lukas 10,38-42; Philipper 3,5-16</p>
<p><b>&bdquo;Eins <i>fehlt</i> dir&quot; (Markus 10,17-22)</b></p><p>Ein
reicher junger Mann kommt zu dem Herrn Jesus. Der Mann will wissen, was er <i>tun</i> muss, um ewiges Leben zu
bekommen. Der Herr verweist ihn auf einige Vorschriften des Gesetzes, die zwischenmenschliche Beziehungen regeln. Darauf erkl&auml;rt er vollmundig: &bdquo;Dies alles
habe ich beachtet von meiner Jugend an.&quot; </p><p>Der junge Mann kennt sich selbst nicht, begreift nicht sein Versagen. Der Meister
l&auml;sst das so stehen und sagt: &bdquo;Eins fehlt dir: Geh hin, verkaufe alles, was du hast ... und komm, folge
mir nach!&quot;&nbsp; Mit anderen Worten: &bdquo;Es ist gut, wenn du so viele Gebote erf&uuml;llst. Aber die Liebe ist die Summe
des Gesetzes. Beweise deine Liebe zu mir und den Armen, indem du alles verkaufst und mir nachfolgst.&quot; </p><p>Es gen&uuml;gt nicht,
vielen Forderungen Gottes zu gen&uuml;gen (obwohl wir auch darin schon scheitern), es kommt darauf an, die Herrlichkeit des Herrn Jesus
zu erkennen und ihm nachzufolgen. Das allerdings wird nur einer tun, der sich als verlorenen S&uuml;nder erkannt und sein Vertrauen
auf den Herrn Jesus gesetzt hat. Diesen Glauben hatte der Mann nicht und so ging er traurig hinweg.&nbsp; </p><p>Eins fehlt
vielleicht auch dir. Du hast viel getan. Viel gespendet. Alles wunderbar. Aber es fehlt dir noch die Liebe zu dem
Heiland Jesus Christus. Er liebt dich, wie er auch den jungen Mann geliebt hat. Aber liebst du auch ihn? Ist
seine Herrlichkeit nicht wichtiger als deine Gerechtigkeit?</p><p><b>&bdquo;Eins aber ist <i>n&ouml;tig</i>&quot; (Lukas 10,38-42)</b></p><p>Der Herr Jesus ist mit seinen J&uuml;ngern im Haus
der Martha. Auch Maria und Lazarus wohnen dort. Die beiden Frauen sind damit besch&auml;ftigt, die G&auml;ste zu bewirten und besonders
dem Herrn ihre Liebe zu zeigen. Doch dann setzt sich Maria zu den F&uuml;&szlig;en Jesu und lauscht seinen g&ouml;ttlichen Worten.
Martha wirbelt unterdessen weiter und ist besch&auml;ftigt mit <i>vielem </i>Dienen. Schlie&szlig;lich platzt der couragierten Frau der Kragen: Sie beschwert sich
bei dem Herrn &uuml;ber die vermeintlich faule Maria und glaubt, dem Herrn Anweisung geben zu m&uuml;ssen, was er jetzt zu
sagen habe. Der Herr antwortet: &bdquo;Martha, Martha! Du bist besorgt und beunruhigt um viele Dinge; eins aber ist n&ouml;tig. Denn
Maria hat das gute Teil erw&auml;hlt, das nicht von ihr genommen werden wird.&quot;</p><p>Es gen&uuml;gt nicht, manchen Dienst f&uuml;r den Herrn
zu tun (obwohl das an sich gut ist), sondern es kommt darauf an, die Herrlichkeit des Herrn zu erkennen und
aus seiner F&uuml;lle zu sch&ouml;pfen. Martha sah die Bed&uuml;rfnisse des Herrn und es war ihr wichtig, was sie ihm <i>geben</i>
konnte. Maria aber sah seine Herrlichkeit und wollte etwas von ihm <i>empfangen</i>.</p><p>Eins ist vielleicht auch in deinem Leben n&ouml;tig. Du
hast viel getan. Und es geschah auch wirklich f&uuml;r den Herrn, den du kennen darfst. Aber siehst du auch die
Herrlichkeit des Herrn? Ist seine Herrlichkeit und die Gemeinschaft <i>mit ihm</i> nicht wichtiger als dein Dienst <i>f&uuml;r ihn</i>?</p><p><b>&bdquo;Eins <i>tue</i> ich&quot;
(Philipper 3,5-16)</b></p><p>Vor Paulus liegt eine gl&auml;nzende Karriere als Pharis&auml;er. Alle T&uuml;ren stehen ihm offen. Er hat alles, was man daf&uuml;r
so braucht. Doch dann erkennt er auf dem Weg nach Damaskus den Herrn im Himmel. Und alles, was ihm Gewinn
ist, wird nun f&uuml;r ihn zum Verlust. Sein Gewinn ist es jetzt, Christus in der Herrlichkeit genie&szlig;en zu d&uuml;rfen. Er
l&auml;sst, im Gegensatz zu dem reichen jungen Mann, alles hinter sich zur&uuml;ck und blickt nach vorne und nach oben. So
schnell und so gut wie m&ouml;glich m&ouml;chte er das himmlische Ziel erreichen. Er erkannte die Vortrefflichkeit der Erkenntnis Jesu (das
fehlte dem jungen reichen Mann) und er war davon beeindruckt und ergriffen (das fehlte der Martha). Und so konnte er
sagen: &bdquo;Eins aber tue ich: Vergessend, was dahinten, um mich ausstreckend nach dem, was vorn ist, jage ich, das Ziel
anschauend, hin zu dem Kampfpreis der Berufung Gottes nach oben in Christus Jesus&quot; (Phil 3,13).</p><p>Muss zu dir gesagt werden: &bdquo;Eins
<i>fehlt</i> dir&quot;? Oder muss zu dir gesagt werden: &bdquo;Eins aber ist <i>n&ouml;tig</i>&quot;? &nbsp;Oder kannst du selbst sagen: &bdquo;Eins aber <i>tue</i>
ich&quot;? </p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Gerrid Setzer</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Fri, 26 Feb 2010 00:01:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Der Chef kommt</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/1645/Der+Chef+kommt</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Matth&auml;us 25,13; Lukas 12,37</p>
<p>Dass das Bewusstsein des baldigen Wiederkommens des
Herrn einen heiligenden Einfluss auf unser Leben hat, wird wohl niemand bestreiten. </p><p>Wie w&uuml;rden wir unser Haus in Ordnung bringen,
wenn sich der Bundespr&auml;sident ank&uuml;ndigen w&uuml;rde. Selbst wenn die Schwiegereltern zu Besuch kommen, schaut die Hausfrau lieber zweimal hin, ob
auch alles richtig sauber ist. </p><p>Ein Gesch&auml;ftsmann k&uuml;ndigte einmal seiner Belegschaft an, in den n&auml;chsten Tagen einen Rundgang durch den
Betrieb zu machen und die Arbeitspl&auml;tze auf Sauberkeit zu &uuml;berpr&uuml;fen. Emsig fingen alle an, aufzur&auml;umen, zu putzen und &Uuml;berfl&uuml;ssiges zu
entsorgen. T&auml;glich erwarteten sie den Vorgesetzten und hielten Ordnung, bis er schlie&szlig;lich kam.</p><p>So sorgt die Erwartung des Herrn Jesus auch
in unserem Leben daf&uuml;r, dass wir aufr&auml;umen, Dinge in Ordnung bringen und uns von Sachen oder Gewohnheiten trennen, die Ihm
nicht gefallen. </p><p>Ger&auml;t diese Erwartung jedoch in den Hintergrund, dann schleicht sich fast automatisch vieles wieder ein. Das kann so
weit gehen, dass wir - wie die f&uuml;nf Jungfrauen in Matth&auml;us 25 - einschlafen und damit &auml;u&szlig;erlich nicht mehr von
denen zu unterscheiden sind, die kein Leben haben.</p><p>&bdquo;Deshalb, Geliebte, da ihr dies erwartet, so beflei&szlig;igt euch, ohne Flecken und tadellos
von ihm erfunden zu werden in Frieden&quot; (2. Pet 3,14).</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Marco Le&szlig;mann</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Thu, 25 Feb 2010 00:01:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Die Ankündigung der Zerstörung des Landes (Hes 6)</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/1451/Die+Ank%FCndigung+der+Zerst%F6rung+des+Landes+%28Hes+6%29</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Hesekiel 6</p>
<p>Eine Wendung, die sich in Kapitel 6 und 7
sieben Mal wiederholt, lautet: &bdquo;&hellip; und ihr werdet wissen, dass ich der HERR bin&ldquo; (6,7.10.13.14; 7,4.9.27) [Fu&szlig;note 1]. Diese Aussagen
erleichtern es, die unterschiedlichen Themen der beiden Kapitel zu erkennen. Entsprechend haben wir es hier mit sechs Abs&auml;tzen zu tun,
die jeweils in der gleichen Art und Weise enden. </p><p><b>Das Gericht &uuml;ber die Berge Israels: 6,1&ndash;7</b> </p><p>Die &bdquo;H&ouml;hen&ldquo; (V. 3)
waren h&ouml;her gelegene St&auml;tten, die von den g&ouml;tzendienerischen Juden besonders gesch&auml;tzt wurden, um dort ihre G&ouml;tzen und Alt&auml;re aufzurichten, um
durch sie ihre falschen Gottheiten anzubeten. Das ist der Grund, warum Hesekiel ein besonderes Gericht &uuml;ber die Berge Israels aussprechen
muss. Alle, die sich mit dem G&ouml;tzendienst verbunden hatten, w&uuml;rden durch die Feinde ausgerottet werden. Der Prophet benutzt hier eine
spezielle hebr&auml;ische Ausdrucksweise, um seine Verachtung der G&ouml;tzen zu &auml;u&szlig;ern (6,4&ndash;6.9.13). Man kann diesen Ausdruck auch mit &bdquo;Holzklotz&ldquo;, &bdquo;Rohling&ldquo;, &bdquo;Grobian&ldquo;
oder &bdquo;Rollblock&ldquo; wiedergeben [Fu&szlig;note 2].&nbsp;Deshalb haben wir hier einmal mehr einen Begriff, der f&uuml;r Hesekiel kennzeichnend ist und zeigt, wie
absurd es ist, leblose Materie zu verehren (Ps 115,4&ndash;8)! Solch ein Anbeter entbehrt folglich jedes Verst&auml;ndnisses (Jes 44,19). Doch welch
eine schreckliche Strafe wird auf jene warten, die dem lebendigen und wahren Gott den R&uuml;cken zuwenden, um leblose G&ouml;tter anzubeten!
Der G&ouml;tzendienst zieht sich durch die gesamte Geschichte des Menschen, wobei er heute eine subtilere und verdeckte Form annimmt, die
allerdings nicht weniger gef&auml;hrlich ist. </p><p>Das Gericht wird also &uuml;ber die &bdquo;Berge Israels&ldquo; (V. 2) kommen [Fu&szlig;note 3]. Die wichtigste
Gebirgskette des Landes erstreckt sich dabei vom Norden her in Richtung S&uuml;den, d. h. von Samaria nach Jud&auml;a. Ein gro&szlig;er
Teil davon wird heute durch Westjordanien besetzt, weshalb wir heute selbst Zeugen des g&ouml;ttlichen Fluches &uuml;ber diese Region werden. </p><p><b>Das
Gericht bewirkt Frucht: Ein &Uuml;berrest kehrt zu seinem Gott zur&uuml;ck: 6,8&ndash;10</b> </p><p>Trotz der Schwere des Gerichts verhei&szlig;t Gott die Erhaltung
eines &Uuml;berrests. Dieser &Uuml;berrest wird das Exil unter den Nationen kennengelernt haben, bevor sie zur Bu&szlig;e gef&uuml;hrt werden. Diese Prophetie
hat sich noch nicht erf&uuml;llt. Das wird erst geschehen, wenn die Versammlung vor der Drangsalszeit entr&uuml;ckt sein wird. </p><p>Diese Verse
zeigen uns dar&uuml;ber hinaus auch, dass Gott ein gr&uuml;ndliches Werk in den Herzen durchf&uuml;hren wird. Er gibt sich mit einer
blo&szlig;en &Auml;nderung der Handlungen nicht zufrieden, sondern m&ouml;chte uns dahin f&uuml;hren, einen &bdquo;Ekel&ldquo; an uns selbst zu empfinden (V. 9;
20,43; 36,31). Haben nicht auch einige der Erprobungen, durch die wir gehen m&uuml;ssen, dieses Ziel? </p><p><b>Das Gericht durch das Schwert,
den Hunger und die Pest: 6,11&ndash;14</b> </p><p>Gott fordert Hesekiel nun auf, in seine Hand zu schlagen und mit dem Fu&szlig;
auf die Erde zu stampfen, denn wenn das Gericht unmittelbar bevorsteht, muss das B&ouml;se umso schonungsloser angeprangert werden. An dieser
Stelle wird das Gericht n&auml;her beschrieben: Das Volk w&uuml;rde den Krieg, die Hungersnot und Epidemien kennenlernen (V. 11.12). Die Berge,
die von Milch und Honig flossen, w&uuml;rden zur W&uuml;ste werden (V. 13.14).[Fu&szlig;note 4]&nbsp;</p><p><br /><u><hr /></u></p><p>Fu&szlig;note 1: Dieser Ausspruch ist kennzeichnend
f&uuml;r das Buch Hesekiel und kommt dort 77-mal (in unterschiedlichen Ausdrucksweisen) vor. Es ist auffallend, dass diese Erkl&auml;rung in den
letzten Kapiteln dieses Buches nicht mehr auftritt (vgl. Kap. 40&ndash;48): im Tausendj&auml;hrigen Reich wird das Volk Gott kennen. </p><p>Fu&szlig;note 2:&nbsp;Dieser
Begriff taucht im AT insgesamt 48-mal auf; 39-mal im Buch Hesekiel.</p><p>Fu&szlig;note 3: Auch dieser Ausdruck ist dem Buch Hesekiel eigen,
wo er 14-mal vorkommt. </p><p>Fu&szlig;note 4: Diese Vorhersage bezieht sich zun&auml;chst mehr auf die Berge Samarias (die einmal sehr fruchtbar
waren) als auf diejenigen von Jud&auml;a (das gr&ouml;&szlig;tenteils verw&uuml;stet war und seit jeher der Schafzucht diente). </p><p>[&Uuml;bersetzt aus &quot;Sondes les
Ecritures&quot; von Stephan Keune]</p></span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Wed, 24 Feb 2010 00:01:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Waffenrüstung</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/1641/Waffenr%FCstung</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Epheser 6,10-18; Matth&auml;us 16,23</p>
<p>Bei der Waffenr&uuml;stung in Epheser 6 f&auml;llt
auf, dass der K&auml;mpfer hinten keinen Schutz hat. Wir sollen Satan nie feige den R&uuml;cken kehren und auch nicht sagen:
&bdquo;Gehe hinter mich&ldquo;.</p><p>Eine Mutter empfahl ihrem Sohn, dass er sagen solle, wenn er zum Ungehorsam versucht wurde: &bdquo;Geh hinter mich,
Satan.&ldquo; Es dauerte nicht lange, bis sein frecher Ungehorsam wieder aufblitzte. Als die Mutter ihn an ihren Rat erwiderte, sagte
der Junge: &bdquo;Ich habe getan, was du gesagt hast, aber dann hat mich der Feind von hinten angegriffen und in
die Versuchung hineingesto&szlig;en.</p><p>&bdquo;Geh hinter mich, Satan&ldquo;, das konnte nur der Herr sagen. Wir haben die ganze Waffenr&uuml;stung Gottes anzuziehen, damit
wir bestehen k&ouml;nnen gegen die Listen des Teufels. </p><p>[In direkter Anlehnung an einen Artikel aus &bdquo;Spiritual Meditations&ldquo;]</p><p style="text-align: right; padding-right:
50px;">August van Ryn</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Tue, 23 Feb 2010 00:01:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Das Leben Davids (21)</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/1619/Das+Leben+Davids+%2821%29</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: 2. Samuel 11</p>
<p><b>David und Bathseba </b></p>
<p>Wir schlagen ein sehr dunkles
Kapitel in der Geschichte Davids auf. Unser Held wird zum Ehebrecher und M&ouml;rder. Wie konnte es nur dazu kommen? Aus
unserem Kapitel k&ouml;nnen wir mindestens drei Ursachen daf&uuml;r feststellen:</p>
<p><i>David ist energielos.</i> Als die K&ouml;nige zur Schlacht ausziehen, ist der K&ouml;nig
David nicht dabei (Vers 1). Er ist m&uuml;de geworden, die K&auml;mpfe Gottes zu f&uuml;hren. Schon im vorigen Kapitel sahen wir,
dass er mit den Ammonitern einen Kuschelkurs fahren wollte, und hier tritt noch deutlicher zutage, dass ihm&nbsp; Energie fehlt.</p>
<p><i>David ist
faul.</i> Er stand erst abends auf seinem Bett auf (Vers 2). So wie die T&uuml;r sich in der Angel dreht,
so dreht sich der faule David vorher in seinem Bett. Sollte er als K&ouml;nig nicht besser fr&uuml;her aufstehen, um sich
um das Wohl seines Volkes zu k&uuml;mmern?</p>
<p><i>David ist nicht wachsam (Vers 2)</i>. Das Lungern im Bett schafft die idealen Rahmenbedingungen,
um die &bdquo;Lust des Fleisches&ldquo; und die &bdquo;Lust der Augen&ldquo; auf eine verh&auml;ngnisvolle Weise zu verschmelzen. Als seine Blicke eine
bildh&uuml;bsche Dame durchbohren, hat er keine Kraft mehr zu widerstehen. Er ist nicht wachsam gewesen und hatte sein Herz und
den Bund mit seinen Augen vernachl&auml;ssigt.</p>
<p>K&auml;mpfen wir noch entschieden die K&auml;mpfe Gottes? Sind wir gute Streiter Jesu Christi? Oder fr&ouml;nen
wir dem M&uuml;&szlig;iggang? Dann wird sich das &bdquo;Laster&ldquo; bald einstellen. Wir m&uuml;ssen wachen und beten, damit wir nicht in Versuchung
kommen.</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Gerrid Setzer</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Mon, 22 Feb 2010 00:01:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Briefe an einen Neubekehrten (09)</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/1587/Briefe+an+einen+Neubekehrten+%2809%29</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Psalm 119,105</p>
<p><b>Dein Reisef&uuml;hrer</b></p><p>Lieber gl&auml;ubiger Freund,</p><p>Es gibt vier Dinge, die als
Hilfsmittel f&uuml;r junge und alte Christen von gro&szlig;em praktischen Nutzen sind: das Wort Gottes, das Gebet, die Gemeinschaft mit Christen
und der Dienst f&uuml;r den Herrn. Der Geist Gottes wird dich sicher leiten, sie sehr flei&szlig;ig zu gebrauchen. </p><p>Zuallererst also
das Wort Gottes. Lies deine Bibel und lies sie gut. Mache sie zum mit Abstand ersten Buch deiner Bibliothek. Du
wirst andere hilfreiche B&uuml;cher finden, besonders solche, die dich zur Bibel zur&uuml;ckf&uuml;hren. Dulde jedoch nicht, dass sie das Wort Gottes
in deinem Lesen verdr&auml;ngen. </p><p>Wir leben in Tagen gro&szlig;en Unglaubens. Und eine seiner gr&ouml;&szlig;ten Bollwerke ist Gleichg&uuml;ltigkeit gegen&uuml;ber der Schrift
(vgl. Mt 22,29). Wir wollen uns deshalb mit einer guten und gebetsreichen Vertrautheit mit diesem Buch bewaffnen. Von einem sehr
gebildeten Mann, der ungl&auml;ubig war, wird berichtet, dass sein Arzt ihm mitteilte, er habe eine unheilbare Krankheit, die langsam aber
sicher zum Tod f&uuml;hren w&uuml;rde. Das weckte ich ihm das Verlangen, ernsthaft den Anspruch der Bibel zu untersuchen, die Offenbarung
Gottes zu sein. Er ging zu einem gl&auml;ubigen Bekannten und fragte ihn, welche B&uuml;cher er am besten lesen sollte, um
sich ein Bild von den Vorz&uuml;gen der Bibel zu machen. Die lakonische Antwort war: &bdquo;Die Bibel.&ldquo; Verwundert wiederholte er seine
Frage, bekam aber die gleiche Antwort und dazu den Rat, vorne anzufangen und immer weiter zu lesen. Er befolgte den
Rat und war noch nicht mit den f&uuml;nf B&uuml;chern Mose fertig, als er zu der &Uuml;berzeugung kam, dass ihr Ursprung
g&ouml;ttlich sein musste und sich schlie&szlig;lich zu Gott bekehrte. </p><p>Ja, wenn es einen K&ouml;nigsweg gibt, die Bibel zu verstehen, dann
ist es das Lesen der Bibel selbst; unter Gebet und in Abh&auml;ngigkeit von den Belehrungen des Heiligen Geistes. </p><p>Lies fortlaufend.
Spring nicht von hier nach da. Und habe keine Lieblingsstellen, die du immer wieder liest, wobei du andere vernachl&auml;ssigst. </p><p>Lies
im Zusammenhang. Nicht so schnell, dass du nicht mehr dar&uuml;ber nachdenken kannst, was du gelesen hast, aber ausreichend schnell, um
den Verlauf eines ganzen Abschnitts oder Gedankens zu erfassen, und um einen &Uuml;berblick &uuml;ber das Ganze zu bekommen. </p><p>Untersuche die
Schriften ebenso, wie du sie liest. Du wirst in deinem Leben oft an Punkte kommen, wo du den Willen Gottes
suchen musst. Manchmal wirst du einen Abschnitt finden, der genau auf den Problem passt, manchmal auch nicht. Dann musst du
nach einem von Gott gegebenen Grundsatz suchen, der auf deinen Fall zutrifft und Licht auf deinen Weg fallen l&auml;sst. Die
Bibel ist vorrangig ein Buch der Grunds&auml;tze. Tu es wie die Ber&ouml;er, die &bdquo;t&auml;glich die Schriften untersuchten, ob dies sich
also verhielte&ldquo; (Apg 17,11).</p><p>Pflege auch die Gewohnheit, flei&szlig;ig &uuml;ber die Schriften nachzusinnen. Zu einer guten Ern&auml;hrung geh&ouml;rt nicht nur das
Essen, sondern auch die Verdauung. Der Ochse muss nicht nur auf frischer Weide grasen, sondern auch wiederk&auml;uen. Lass uns deshalb
nicht nur lesen und suchen und dadurch Informationen sammeln, sondern es danach immer wieder in unseren Gedanken erw&auml;gen, damit es
wirklich den Weg in unsere Herzen findet. Dann wirst du Gedeihen haben. Zu Timotheus sagte Paulus: &bdquo;Bedenke dieses sorgf&auml;ltig; lebe
darin, damit deine Fortschritte allen offenbar seien&ldquo; (1. Tim 4,15). </p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">F.B. Hole</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Sun, 21 Feb 2010 00:01:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>In uns selbst seufzen</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/1639/In+uns+selbst+seufzen</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: R&ouml;mer 8,23</p>
<p>Vor einigen Jahren besuchte ich eine liebe Schwester im
Herrn, die sehr niedergeschlagen war.&nbsp;Zwei Stunden lang klagte sie mir ihr ganzes Leid. Als sie mal kurz aufh&ouml;rte, hatte ich
die Gelegenheit, etwas zu sagen: &bdquo;Liebe Schwester, du hast mir nun alle deine Schwierigkeiten und Sorgen vorgetragen, aber du hast
praktisch nichts &uuml;ber den Herrn und &uuml;ber seine viele Segnungen gesagt. Meinst du, dass das recht ist?&ldquo; &ndash; &bdquo;Warum nicht?&ldquo;,
fragte sie. &bdquo;Sagt die Bibel nicht, dass sogar Christen seufzen, w&auml;hrend sie auf die Erl&ouml;sung ihres Leibes warten?&ldquo; &ndash; &bdquo;Das
ist richtig&ldquo;, antwortete ich, &bdquo;aber du h&auml;ttest den ganzen Vers zitieren sollen. Der Vers sagt, dass wir &bdquo;<i>in uns selbst</i>&ldquo;
seufzen &ndash; du aber hast nun zwei Stunden deine Klagen nach <i>au&szlig;en</i> dringen lassen.&ldquo;</p>
<p>Auch wenn wir unserem Herz Luft mal
machen d&uuml;rfen, wollen wir andere nicht mit unseren Klagen &uuml;bersch&uuml;tten, sondern gerade auch davon reden, was Christus f&uuml;r uns ist!</p>
<p>[Frei
&uuml;bersetzt aus &bdquo;Spiritual Meditations&ldquo;]</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">August van Ryn</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Sat, 20 Feb 2010 00:01:00 +0100</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Die Belohnung kommt!</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/1643/Die+Belohnung+kommt%21</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Markus 10,30</p>
<p>Ein gl&auml;ubiger Schotte ging vor langer Zeit zu einer
Missionsveranstaltung. Er wurde durch das, was er h&ouml;rte, sehr bewegt und dahin gef&uuml;hrt, eins von zwei mitgef&uuml;hrten Goldst&uuml;cken f&uuml;r das
Werk des Herrn zu geben. Ganz wohl war es ihm dabei nicht, weil er nicht wusste, was seine ungl&auml;ubige Frau
dazu sagen w&uuml;rde.</p><p>Einige Zeit sp&auml;ter bekam er Nachricht, dass ein Onkel in Australien gestorben sei und er 100 Goldst&uuml;cke erbe.
Triumphierend hielt er seiner Frau das Schreiben unter die Nase und sagte: &bdquo;Hier siehst du das, was der Herr in
seinem Wort gesagt hat - dass man hundertf&auml;ltig empf&auml;ngt. Ich habe ein Goldst&uuml;ck gegeben und 100 empfangen.&quot;</p><p>Doch&nbsp;seine listige Frau sagte
unbeeindruckt: &bdquo;Du hast aber selbst nicht daran geglaubt. Denn wenn du daran geglaubt h&auml;ttest, h&auml;ttest du nicht nur <i>ein</i><b> </b>Goldst&uuml;ck
gegeben, sondern beide.&quot;</p><p>Auch wenn das&nbsp;eine freche Sprache war, so wollen wir uns durchaus fragen, ob wir wirklich an die Belohnung
des Herrn (die sich oft erst in der Ewigkeit zeigen wird) glauben. Wenn wir davon &uuml;berzeugt sind -&nbsp;warum sind wir
dann nicht freigebiger?</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Gerrid Setzer</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Fri, 19 Feb 2010 00:01:00 +0100</pubDate>
    </item>

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</rss>
