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  <title>Bibelstudium.de Abonnement</title>
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    <title type="html">Kopfbedeckung</title>
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    <content type="html">
      <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: 1.  Korinther 11,1-16</p>
<p>Das&nbsp;Haupt des Mannes ist ein Symbol f&uuml;r
sein Haupt, das &uuml;ber ihm steht. Das ist Christus. So wie ein Gehirn den Menschen steuert, so soll sich der
Mann von Christus leiten lassen. Der Mann als solcher ist Gottes Bild und Herrlichkeit Gottes. Es wird etwas von Gottes
Herrlichkeit sichtbar, wenn man bedenkt, dass er den Mann erschaffen hat, um Gott hier auf der Erde zu vertreten und
f&uuml;r ihn Aufgaben wahrzunehmen. Das zeigt, wie gro&szlig; und m&auml;chtig Gott sein muss. Und der Mann soll die Herrschaftsaufgabe zur
Ehre Gottes wahrnehmen.</p>
<p>Im geistlichen Bereich, wenn man sich gemeinsam zu Gott wendet oder von ihm zu anderen redet, soll der
Kopf des Mannes nicht bedeckt sein. Auf diese Weise w&uuml;rde man das Haupt des Mannes, Christus, von dem der Kopf
des Mannes gewisserma&szlig;en ein Symbol ist, entehren. Au&szlig;erdem w&uuml;rde man die Herrlichkeit Gottes gerade dann verdunkeln, wenn sie gesehen werden
soll &ndash; beim Beten und Weissagen.</p>
<p>Der Kopf der Frau ist ein Symbol f&uuml;r den, der &uuml;ber ihr steht: f&uuml;r den
Mann. Der Mann ist in der Sch&ouml;pferordnung Gottes das Haupt der Frau. Die Frau als solche ist auch des Mannes
Herrlichkeit. Sie wurde aus ihm und f&uuml;r ihn erschaffen. Das zeigt, wie erhaben die Stellung des Mannes ist, da Gott
auf diese Weise jemand an seine Seite stellt.</p>
<p>Wenn die Frau nun sich in geistlichen Dingen bewegt (beten und weissagen), dann
soll sie das Haupt bedecken. Denn es geht dann <i>nicht </i>um die Autorit&auml;t des Mannes und um seine Herrlichkeit. Diese
hat beim Reden zu Gott und beim Reden f&uuml;r Gott keinen Platz. Deshalb bedeckt sie ihren Kopf, der symbolisch auf
ihr Haupt, auf den Mann, hinweist.&nbsp;</p>
<p>Wenn Gl&auml;ubige zusammenkommen und sich in der Gegenwart Gottes befinden, ist es dann nicht sehr
naheliegend, dass<i> alle </i>Br&uuml;der dort mit <i>unbedecktem </i>Haupt sitzen und nicht nur der, der gerade die anderen im Gebet anf&uuml;hrt
oder zu ihnen spricht? Und ist es nicht auch naheliegend, dass die Schwestern sich in Gegenwart Gottes bedecken und damit
die Autorit&auml;t und Herrlichkeit des Mannes verbergen sowie ihre eigene Herrlichkeit, die in ihren langen Haaren zum Ausdruck kommt?</p><p style="text-align:
right; padding-right: 50px;">Gerrid Setzer</p>
</span>        ]]>
   </content>
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    <title type="html">Betrachtung Psalm 119 (69)</title>
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    <updated>2013-05-25T00:01:00Z</updated>
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    <content type="html">
      <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Psalm 119,39-41</p>
<p><i>Vers 139: Verzehrt hat mich dein Eifer, denn meine
Bedr&auml;nger haben deine Worte vergessen.</i></p>
<p>Als unser Herr in den Tempel eintrat, sagte er: &bdquo;Macht nicht das Haus meines Vaters zu
einem Kaufhaus!&ldquo; (Johannes 2,16) &ndash; in Anlehnung an Vers 10 aus Psalm 69: &bdquo;Der Eifer um dein Haus hat mich
verzehrt.&ldquo; Es ist gut, f&uuml;r das Gute eifrig zu sein, das ist die Frucht einer echten Zuneigung zu Gott. Angesichts
der Unehre, die Gott entgegengebracht wird durch das B&ouml;se, das in der Welt, in der wir leben, immer weiter zunimmt,
wird der Glaube, der weit davon entfernt ist, in der Aus&uuml;bung der Gottesfurcht zu erschlaffen, durch den Eifer noch mehr
gefestigt. &bdquo;... Jesus Christus, der sich selbst f&uuml;r uns gegeben hat, damit er uns von aller Gesetzlosigkeit loskaufte und sich
selbst ein Eigentumsvolk reinigte, das eifrig sei in guten Werken&ldquo; (Titus 2,14).</p>
<p><i>Vers 140: Wohlgel&auml;utert ist dein Wort, und dein Knecht
hat es lieb.</i></p>
<p>&bdquo;Die Worte des Herrn sind reine Worte &ndash; Silber, das gel&auml;utert im Schmelztiegel zur Erde flie&szlig;t, siebenmal gereinigt&ldquo;,
das hei&szlig;t ohne Schlacken (Psalm 12,7). Das Wort Gottes ist die reine Quelle, an der die Seele in der W&uuml;ste,
was die Welt aus jedem Blickwinkel aus ist, ihren Durst stillen kann. Das Kind Gottes, das sich an das Wort
h&auml;lt, sp&uuml;rt die g&ouml;ttlichen Auswirkungen davon in seinem Herzen. Wenn man das Wort liebt, liebt man auch Gott und die,
die aus ihm hervorgegangen sind.</p>
<p><i>Vers 141: Gering bin ich und verachtet; deine Vorschriften habe ich nicht vergessen.</i></p>
<p>Jesaja, der Prophet, sagte
durch den Geist geleitet von unserem Herrn in Kapitel 53 seines Buches: &bdquo;(Er) hatte kein Aussehen, dass wir ihn begehrt
h&auml;tten. Er war verachtet und verlassen von den Menschen&ldquo; (V. 2.3). Der treue Knecht steht nie &uuml;ber seinem Herrn; aber
er soll sein wie sein Herr, erniedrigt und verachtet. Der Apostel Paulus, der Nachahmer seines Herrn, sagt in 1. Korinther
4,13:  &bdquo;Wie der Kehricht der Welt sind wir geworden, ein Abschaum aller bis jetzt.&ldquo; Das Ansehen der Welt hatte
f&uuml;r ihn wenig Bedeutung. Man braucht Glauben und Geduld in der Hoffnung, um fest zu bleiben und um die Schande
und Verachtung der Menschen zu ertragen. &bdquo;Der Ehre geht Demut voraus&ldquo; (Sprüche 15,33). Wenn die Bedr&auml;nger ihre Herzen auch vor
den Worten Gottes verschlossen haben (V. 139), der Gl&auml;ubige vergisst sie nicht im praktischen Leben. Er lebt nach dem lebendigen
und best&auml;ndigen Wort Gottes.</p>
<p>&nbsp;</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">M. Roy und Filipczak</p>
</span>        ]]>
   </content>
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    <title type="html">Bibelverse auswendig lernen</title>
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    <updated>2013-05-24T00:01:00Z</updated>
    <id>2811</id>
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    <content type="html">
      <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Jona 2</p>
<p>Das Gebet Jonas in Jona 2 fand an dem
vielleicht merkw&uuml;rdigsten Gebetsort aller Zeiten statt: im Bauch eines Fisches. Doch ebenso beachtenswert wie der Ort des Gebets ist wohl
auch dessen Inhalt.</p>
<p>Eigentlich ist das Gebet eine Aneinanderreihung von Zitaten aus den Psalmen. Jona hatte aber weder einen Bibeltext zur
Hand noch h&auml;tte er wohl in der Dunkelheit des Fischbauches lesen k&ouml;nnen. Er zehrte von den Versen, die er sich
vorher zu eigen gemacht hatte. Die Verse, die ihm in den Sinn kamen, richteten seine Gedanken auf den, der ihn
in diese Lage gebracht hatte, bewirkten in ihm die Zuversicht und den Wunsch, wieder zu Gottes heiligem Tempel hinschauen zu
d&uuml;rfen, und gaben ihm schlie&szlig;lich das Bewusstsein, dass seine Rettung allein bei dem HERRN zu finden war.</p>
<p>Es ist sehr empfehlenswert,
ein gutes Repertoire an Bibelversen auswendig zu k&ouml;nnen. Gerade in notvollen Situationen und wenn wir gerade keine Bibel greifbar haben,
helfen uns solche Verse, unsere Gedanken wieder in die richtige Richtung zu lenken, und geben uns neue innere Kraft.</p>
<p>Der bekannte
Bibelausleger August van Ryn bef&uuml;rchtete, blind zu werden, und lernte das gesamte Neue Testament und Teile des Alten Testaments auswendig.
Die Verse spendeten ihm sp&auml;ter &ndash; obwohl er nie blind wurde &ndash; nicht nur oft Trost, sondern sie waren ihm
auch in seinem Dienst f&uuml;r den Herrn eine Hilfe.</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Marco Le&szlig;mann</p>
</span>        ]]>
   </content>
  </entry>
  <entry>
    <title type="html">Warten ...</title>
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    <updated>2013-05-23T00:01:00Z</updated>
    <id>2816</id>
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    <content type="html">
      <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p>Warten f&auml;llt uns allen nicht leicht. Und doch m&uuml;ssen wir das lernen, weil
man im Leben oft warten muss. Das gilt nicht zuletzt f&uuml;r die Wartezeit auf einen Lebenspartner.&nbsp;</p>
<p>Warum soll sich das Warten
f&uuml;r junge Menschen lohnen?</p>
<p>1.	Weil du in der Zwischenzeit viel mehr Zeit hast, die du allein mit Gott verbringen kannst. Diese
Zeit kannst du ganz besonders gewinnbringend nutzen, indem du flei&szlig;ig die Bibel studierst, gute Predigten und Vortr&auml;ge h&ouml;rst (am besten
mit Notizen und ordentlicher Nachlese) und mit deinen Fragen zu &auml;lteren Geschwistern gehst, die den Herrn Jesus lieben.</p>
<p>2.	Weil du in
der Zwischenzeit als Teenager und junger Erwachsener viel mehr Zeit und Energie hast, um dich f&uuml;r den Herrn Jesus dort
einzusetzen, wo Er dich gerne gebrauchen will. Und es gibt so viel zu tun!</p>
<p>3.	Weil du die Zwischenzeit nutzen kannst, um
beim Beobachten von &auml;lteren Geschwistern, beim Anpacken und Mithelfen deine F&auml;higkeiten zu erproben und zu entwickeln. In dieser Zeit ist
es auch noch nicht so schlimm, wenn du mal einen Fehler machst oder etwas falsch anpackst, weil du noch nicht
so viel Verantwortung (z.B. f&uuml;r einen Ehepartner) hast.</p>
<p>4.	Weil ganz viele Beispiele aus der Bibel zeigen (Abraham, Isaak, Jakob, Joseph, Mose,
Hannah, David u.v.m.), dass Wartezeiten nie sinnlose Zeiten sind. Ein Bibelstudium &uuml;ber den Sinn und Zweck von Wartezeiten ausgehend von
bestimmten Personen (&bdquo;Was f&uuml;hrte zur Wartezeit?&ldquo;, &bdquo;Wozu benutzte Gott die Wartezeit?&ldquo;; &bdquo;Was ver&auml;nderte sich in der Wartezeit?&ldquo;; &bdquo;Wie ging es
nach der Wartezeit weiter?&ldquo;) ist sehr lohnenswert!</p>
<p>5.	Weil der Herr Jesus selbst unser gr&ouml;&szlig;tes Vorbild ist f&uuml;r geduldiges und stilles, aber
zugleich aktives Abwarten bis zu dem Zeitpunkt, den Gott f&uuml;r Ihn vorgesehen hat.</p>
<p>6.	Weil einige Jahre Wartezeit f&uuml;r einen Christen im
Vergleich zur Ewigkeit ein Tropfen am Eimer sind. Und alles geduldige Abwarten in Gemeinschaft mit dem Herrn Jesus &ndash; in
der Bibel ist deshalb so oft von &bdquo;Ausharren&ldquo; die Rede &ndash; hat f&uuml;r die Ewigkeit einen sehr hohen Wert und
wird einmal von Ihm belohnt werden.</p>
<p>7.	Weil dich eine Wartezeit, in der du um klare F&uuml;hrung betest und so lange abwartest,
bis du dich vom Herrn gef&uuml;hrt wei&szlig;t, n&auml;her zu deinem Heiland bringt. So wird die Wartezeit f&uuml;r dich vielleicht die
wertvollste Zeit deines Lebens, weil du ohne sie niemals so nahe zum Herrn Jesus gekommen w&auml;rst.</p>
<p>8.	Weil du mehr Zeit und
Gelegenheiten hast, dich in der Gemeinschaft der Gl&auml;ubigen mit deinen F&auml;higkeiten und Begabungen einzubringen, weil du noch keinen Partner und
noch keine eigene Familie hast. Aus dem gleichen Grund hast du mehr Zeit und Freir&auml;ume, um anderen Menschen das Evangelium
weiterzusagen.</p>
<p>9.	Weil du in einer Wartzeit wahrscheinlich &ouml;fter daran denken wirst, dass der Herr Jesus bald wiederkommt. Diese Erwartung wird einen
reinigenden und pr&auml;genden Einfluss auf dein Leben haben.</p></span>        ]]>
   </content>
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  <entry>
    <title type="html">Sind alle verloren?</title>
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    <updated>2013-05-22T00:01:00Z</updated>
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    <content type="html">
      <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Offenbarung 20,12; R&ouml;mer 3,25-26;</p>
<p>Manche sagen: "Alle Menschen, die das Evangelium
nicht geh&ouml;rt haben, sind verloren."</p>
<p>Das ist nicht m&ouml;glich, denn sonst w&auml;ren alle Menschen verloren, die vor dem Kreuz Christi gelebt
haben. Und das wird ja sicher niemand behaupten wollen.</p>
<p>Andere sagen: "Alle Menschen sind verloren, die das Evangelium nicht geh&ouml;rt haben
&ndash; und zwar in der Zeit, in der es verk&uuml;ndigt wird."</p>
<p>Doch das w&uuml;rde bedeuten, dass ein Mensch &bdquo;im Busch&ldquo; vor
dem Jahr 33 nach Christus die M&ouml;glichkeit hatte, zu Gott umzukehren, aber dass sie ihm nachher verschlossen wurde. Das ist,
mit einem Wort gesagt, absurd. Gott kann dem Menschen doch nicht eine h&ouml;here Verantwortung auferlegen, weil er <i>theoretisch</i> die M&ouml;glichkeit
hat, das Evangelium zu h&ouml;ren.</p>
<p>Wie kann ein Mensch davor bewahrt werden, in die H&ouml;lle zu kommen? Da gibt es eine
Mindestanforderung durch alle Heilszeitalter hindurch: Und das ist die Bu&szlig;e zu und der Glaube an Gott (vgl. Rö 4; Jona
1 - 4). Wer sich vor Gott als verlorener S&uuml;nder erkennt und seine Lebensschuld bekennt, dem wird vergeben und der
bekommt neues Leben geschenkt. Das galt sowohl f&uuml;r solche, die unter Gesetz waren, als auch f&uuml;r solche, die ohne Gesetz
lebten. Wie aber kann ein Mensch ohne direkte Offenbarung, ohne Bibel, dahin kommen, Bu&szlig;e zu tun? Er kann es durch
die Sch&ouml;pfung und durch sein Gewissen.</p>
<p>An dieser Stelle wird eingewendet, dass der R&ouml;merbrief zeigt, dass der Mensch durch die Sch&ouml;pfung
und das Gewissen eben nicht zu Gott kommt. Und es ist wahr, dass ein Mensch nicht von sich aus zu
Gott kommt. Weder durch Sch&ouml;pfung noch durch Gewissen. Das gilt aber auch dann, wenn es weitere Offenbarungen Gottes gibt! Es
muss Gott wirksam werden. Und er kann wirksam werden bei einem Menschen &bdquo;im Busch&ldquo; genauso wie bei uns, die wir
das Evangelium der Gnade glauben durften. Gott ist es immer, der Bu&szlig;e schenkt.</p>
<p>Wer Bu&szlig;e tut <i>und</i> das Evangelium der Gnade
glaubt, der bekommt noch h&ouml;here Segnungen (als andere Glaubende) geschenkt und kann sich seines Heiles bewusst sein. Wer das Evangelium
der Gnade glaubt, der geh&ouml;rt zur Versammlung (Gemeinde) Gottes. Wer das Evangelum ablehnt, der beweist damit, dass er nicht Bu&szlig;e
getan hat und an Gott glaubt. Es kann heute also keine Gl&auml;ubigen auf dem "alttestamentlichen Boden&ldquo; geben, die das Heil
in Christus aussschlagen. Wer wei&szlig; (im Bild gesprochen), dass er im Wasser untergeht und nach Rettung verlangt, der wird den
Rettungsring auch ergreifen.</p>
<p>Es wird hier immer wieder eingewendet, dass man ein Heilsweg neben dem Kreuz von Golgatha auf diese Weise
er&ouml;ffnen w&uuml;rde. Das ist nicht wahr. Jeder Mensch, der nicht in der H&ouml;lle landet, verdankt dies dem Kreuz von Golgatha.
Manche wussten dies zu Lebzeiten (gl&uuml;ckselig sind sie!), manchen wird das erst in der Ewigkeit bewusst werden.</p>
<p>Ferner wird eingewendet, dass
dieser Gedanke, dass Menschen im Busch Bu&szlig;e tun und dem Gericht entkommen k&ouml;nnen, den evangelistischen Eifer d&auml;mpfen w&uuml;rde. Wozu sollen
wir das Evangelium bringen, wenn sie doch dem Gericht entgehen k&ouml;nnen? Doch das ist ein rein menschlicher Gedanke. Wenn Gott
uns den Auftrag gibt, das Evangelium zu bringen, dann haben wir nicht zu r&auml;sonieren. Ferner ist das Evangelium mehr als
die Rettung vor der H&ouml;lle (deshalb kann man auch erst davon reden, dass jemand errettet ist, wenn er dem Evangelium
geglaubt hat). Und drittens kommen wir mit dem Verstand bei dieser Frage ohnehin nicht weiter &ndash; denn es gibt auch
die Souver&auml;nit&auml;t und den Ratschluss Gottes. Wenn sich sein Ratschluss erf&uuml;llt, warum sollte ich mir in der Arbeit des Evangeliums
M&uuml;he geben? Diese Frage ist t&ouml;richt &ndash; wie es auch t&ouml;richt ist, zu sagen, dass wir das Evangelium nicht an
das Ende der Erde ausbreiten m&uuml;ssen.</p>
<p>Verlassen wir uns darauf: Gott ist ein gerechter Richter. Er wird auch niemand verdammen, der
nicht die Chance hatte, seine Lebensschuld loszuwerden. Deshalb werden am gro&szlig;en wei&szlig;en Thron nicht nur die B&uuml;cher ge&ouml;ffnet, in denen
alle Werke verzeichnet sind, sondern auch das Buch des Lebens, was davon k&uuml;ndet, ob man sich zu Lebzeiten auf die
Gnade Gottes berufen hat.</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Gerrid Setzer</p>
</span>        ]]>
   </content>
  </entry>
  <entry>
    <title type="html">Betrachtung Psalm 119 (68)</title>
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    <updated>2013-05-21T00:01:00Z</updated>
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    <content type="html">
      <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Psalm 119,137-138</p>
<p><b>Tzade</b></p>
<p>Eifer f&uuml;r das Wort. Gerechtigkeit Gottes und seiner Zeugnisse.
Wahrheit seines Gesetzes.</p>
<p>Verse 137 bis 144</p>
<p><i>Vers 137: Gerecht bist du, HERR, und gerade sind deine Gerichte.</i></p>
<p>Nun lobt der Mensch Gottes
den Gott der Gerechtigkeit. Diese Aufteilung beweist die Gerechtigkeit Gottes, die Rechte Gottes sind seine Gerichte. &bdquo;Wer will zu ihm
sagen: Was tust du?&ldquo; (Hiob 9,12). Sein Wort, die Wahrheit, ist der Anhaltspunkt des g&ouml;ttlichen Willens f&uuml;r den Menschen auf
der Erde, es offenbart seine Gerechtigkeit. &bdquo;Herr, Gott, Allm&auml;chtiger, gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, o K&ouml;nig der Nationen! Wer
sollte nicht dich, Herr, f&uuml;rchten und deinen Namen verherrlichen?&ldquo; (Offenbarung 15,3.4).</p>
<p><i>Vers 138: Du hast deine Zeugnisse in Gerechtigkeit geboten und
in sehr gro&szlig;er Treue.</i></p>
<p>Das zu tun, was Gott auftr&auml;gt in Verbindung mit ihm und dem Menschen, so war die Gerechtigkeit
des heiligen Gottes f&uuml;r den Menschen unter Gesetz. Der Letztere konnte sich nicht von seiner Verantwortung l&ouml;sen, und der, der
gegen ein Gebot dieses Gesetzes verstie&szlig;, hatte alle gebrochen. Der Mensch war also ein hoffnungslos zum Tode Verurteilter, denn Treue
ist noch bei keinem Menschen gefunden worden. Aber Gott hat seine Gerechtigkeit durch den Menschen Christus Jesus bewiesen, der durch
das prophetische Wort gesagt hat: &bdquo;Dein Gesetz ist im Innern meines Herzens&ldquo; (Psalm 40,9). &bdquo;Dem HERRN gefiel es (&hellip;), das
Gesetz gro&szlig; und herrlich zu machen&ldquo; (Jesaja 42,21). W&auml;hrend der Haushaltung des Reiches wird das Heil von allen Nationen gesehen
werden: &bdquo;Der Herr, HERR, (wird) Gerechtigkeit und Ruhm aufsprossen lassen vor allen Nationen&ldquo; (Jesaja 61,11). Genauso wie alle Gl&auml;ubigen zur
Zeit des Gesetzes und die, die vor dem Gesetz lebten, gerechtfertigt worden sind durch die Gnade Gottes, durch den Glauben.
Denn Gott bewahrte sie vor jeder Verurteilung wegen des Todes, den Christus &bdquo;in Jerusalem erf&uuml;llen sollte&ldquo;.</p>
<p>Der treue Gott wird seine
Zusagen und alle seine Ratschl&auml;ge trotz der Untreue des Menschen erf&uuml;llen.</p>
<p>&nbsp;</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">M. Roy und Filipczak</p>
</span>        ]]>
   </content>
  </entry>
  <entry>
    <title type="html">F&amp;uuml;nf Doppelnamen</title>
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    <updated>2013-05-20T00:01:00Z</updated>
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    <content type="html">
      <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: 1. Mose 22,14; 2. Mose 15,26; 2. Mose 17,15; Richter
6,24; Psalm 23,1; Jeremia 23,6; Hesekiel 48,25</p>
<p>Im Alten Testament finden wir f&uuml;nf Dinge, die mit einem Doppelnamen Jahwes bezeichnet worden
sind (sie sind in der Elberfelder &Uuml;bersetzung jeweils in der Anmerkung gekennzeichnet worden):</p>
<ol>
<li>Jahwe-Jireh, 1. Mose 22,14: Der HERR wird ersehen.
Es geht um einen Ort.</li>
<li>Jahwe-Nissi, 2. Mose 17,15: Der HERR, mein Banner. Es geht um einen Altar.</li>
<li>Jahwe-Schalom, Richter 6,24: Der
HERR ist Frieden. Es geht um einen Altar.</li>
<li>Jahwe-Zidkenu, Jeremia 33,16: Der HERR, unsere Gerechtigkeit. Es geht um eine Stadt.</li>
<li>Jahwe-Schamma, Hesekiel
48,35: Der HERR ist hier. Es geht um eine Stadt. &nbsp;</li>
</ol>
<p>Diese Namen, die Menschen gegeben haben oder geben werden, resultieren
aus gemachten Erfahrungen. Abraham war in Verlegenheit, weil er seinen Sohn opfern sollte. Mose war in Bedr&auml;ngnis, da die Amalekiter
gegen ihn stritten. Gideon war in Angst, weil er den Engel des HERRN gesehen hatte. Und die Einwohner Jerusalems mussten
viel Ungerechtigkeit erleben und auch, dass Gott sich aus dieser Stadt zur&uuml;ckziehen musste. Aber auf diesem dunklen Hintergrund erleben sie
das Handeln Gottes. Und das f&uuml;hrt zu diesen Doppelnamen.&nbsp;</p>
<p>Gibt es nicht auch in unserem Leben Gelegenheiten, wo wir bestimmte Orte
gewisserma&szlig;en mit dem Namen Gottes verbinden d&uuml;rfen, weil er wunderbar gehandelt hat?&nbsp;</p>
<p>Es ist noch zu bemerken, dass es in der
ersten Stelle um einen Ort in Verbindung mit einem Altar geht (1. Mose 22). Der Ort ist der Tempelberg. Und
ist es nicht bemerkenswert, dass es sowohl beim zweiten als auch beim dritten Vorkommen des Doppelnamens auch um einen Altar
geht und dass es beim dritten und vierten Vorkommen auch um Jerusalem geht? Gott verbindet seinen Namen besonders mit dem
Altar und seiner Stadt Jerusalem. Der Herrscher Jerusalems wird &uuml;brigens denselben Namen tragen wie Jerusalem selbst: Jahwe-Zidkenu (Jeremia 23,6).</p>
<p>&nbsp;</p><p style="text-align:
right; padding-right: 50px;">Gerrid Setzer</p>
</span>        ]]>
   </content>
  </entry>
  <entry>
    <title type="html">Betrachtung Psalm 119 (67)</title>
    <link rel="alternate" href="http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/2805/Betrachtung+Psalm+119+%2867%29" />
    <updated>2013-05-19T00:01:00Z</updated>
    <id>2805</id>
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    <content type="html">
      <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Psalm 119,135-136</p>
<p><i>Vers 135: Lass dein Angesicht leuchten &uuml;ber deinen Knecht,
und lehre mich deine Satzungen!</i></p>
<p>In der heutigen Christenheit erf&uuml;llt sich dieser Vers in der Aussage von 2. Korinther 4,6: &bdquo;Denn
der Gott, der sprach: Aus Finsternis leuchte Licht, ist es, der in unsere Herzen geleuchtet hat zum Lichtglanz der Erkenntnis
der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi.&ldquo; Der Gl&auml;ubige ist ein Gef&auml;&szlig; der Barmherzigkeit, ein Gef&auml;&szlig;, das nun die Herrlichkeit
Gottes beinhaltet, sie erstrahlt durch Christus in unseren Herzen. Die Herrlichkeit Christi ist heller als das Licht der Sonne, die
in der ersten Sch&ouml;pfung leuchtet.</p>
<p><i>Vers 136: Wasserb&auml;che flie&szlig;en herab aus meinen Augen, weil sie dein Gesetz nicht beachten.</i></p>
<p>Wir haben hier
einen tiefgehenden Ausdruck dessen, was der Treue in seinem Herzen f&uuml;r die Angelegenheit Gottes empfindet; die Interessen Gottes sind auch
die seinen, seine Wahrheit ist auch seine. Das ist eine sch&ouml;ne Frucht, die die Gnade in dem Herzen des Treuen
bewirkt hat, und ein gl&uuml;cklicher Seelenzustand. &bdquo;Denn viele wandeln, von denen ich euch oft gesagt habe, nun aber auch mit
Weinen sage, dass sie die Feinde des Kreuzes des Christus sind&ldquo; (Philipper 3,18). Wir sehen hier die Empfindungen des Apostels
Paulus angesichts der zunehmenden Abtr&uuml;nnigkeit. Heute m&uuml;ssen wir Tr&auml;nen &uuml;ber unser eigenes Zeugnis und &uuml;ber das der Versammlung vergie&szlig;en.</p>
<p>Wir werden
gedem&uuml;tigt, wenn wir die Seelen zur Zeit des Gesetzes sehen, die viel weniger Vorrechte hatten als wir und doch viel
treuer waren und mit gro&szlig;er Empfindsamkeit erkannten, was Gott ihnen anvertraut hatte.</p>
<p>&nbsp;</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">M. Roy und Filipczak</p>
</span>        ]]>
   </content>
  </entry>
  <entry>
    <title type="html">Wie trifft der Herr uns an?</title>
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    <updated>2013-05-18T00:01:00Z</updated>
    <id>2813</id>
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    <content type="html">
      <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Mt 24,46; Lk 12,37; Mk 13,35</p>
<p>Der Herr legt gro&szlig;en Wert
darauf, in welch einem geistlichen Zustand wir uns befinden, wenn er kommt, um uns in den Himmel zu f&uuml;hren. Wachen
oder schlafen wird? Arbeiten oder tr&auml;umen wir? Das ist die gro&szlig;e Frage.</p>
<p>Nat&uuml;rlich: Wenn der Herr kommt und seine Barmherzigkeit uns
zum ewigen Leben, zum Himmel f&uuml;hrt, dann werden <i>alle</i> wahren Christen mitgehen. Christus w&uuml;rde uns auch an jenem Tag aus
einen verrufenem Standviertel herausziehen und uns in seine Herrlichkeit bringen.</p>
<p>Aber wollen wir das? Ist das eine Antwort auf seine Liebe?
Sollten wir nicht vielmehr als solche erfunden werden, die auf ihn gewartet haben? Der Herr legt gro&szlig;en Wert darauf und
wir m&ouml;chten es auch tun. Und da wir nicht wissen, wann er kommt, m&uuml;ssen und d&uuml;rfen wir jeden Tag unser
Herz auf ihn ausrichten.</p>
<p>&bdquo;Gl&uuml;ckselig jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, damit [mit dem Austeilen geistlicher Speise] besch&auml;ftigt finden
wird&ldquo; (Mt 24,46).</p>
<p>&bdquo;Gl&uuml;ckselig jene Knechte, die der Herr, wenn er kommt, wachend finden wird&ldquo; (Lk 12,37).</p>
<p>&bdquo;Wacht also &hellip;, damit er
nicht, wenn er pl&ouml;tzlich kommt, euch schlafend finden wird&ldquo; (Mk 13,35).</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Gerrid Setzer</p>
</span>        ]]>
   </content>
  </entry>
  <entry>
    <title type="html">Betrachtung Psalm 119 (66)</title>
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    <updated>2013-05-17T00:01:00Z</updated>
    <id>2795</id>
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    <content type="html">
      <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Psalm 119,130-131</p>
<p><i>Vers 130: Die Er&ouml;ffnung deiner Worte erleuchtet, gibt Einsicht
den Einf&auml;ltigen.</i></p>
<p>Das Wort &bdquo;Einf&auml;ltige&ldquo; kommt nur zwei Mal in den &Uuml;bersetzungen der Psalmen von J. N. Darby und von L.
Segond vor und drei Mal in der synodalen Version. Dieser Unterschied ist dadurch zu erkl&auml;ren, dass das hebr&auml;ische Wort im
8. Vers aus Psalm 19 entweder mit &bdquo;Tor&ldquo;, &bdquo;Unwissender&ldquo; oder  &bdquo;Einf&auml;ltiger&ldquo; &uuml;bersetzt werden kann. Das Wort umfasst diese drei
Bedeutungen. Gem&auml;&szlig; der Etymologie bedeutet das hebr&auml;ische Wort &bdquo;der Aufgeschlossene&ldquo;, offen f&uuml;r alle Einfl&uuml;sse, seien sie gut oder schlecht, und
der sie aufnimmt, ohne sie zu beurteilen: &bdquo;Der Einf&auml;ltige glaubt jedem Wort, aber der Kluge achtet auf seine Schritte&ldquo;, lesen
wir im Buch der Spr&uuml;che (Kap. 14,15). Es geht also darum, vom Zustand des Einf&auml;ltigen zu einem Klugen zu werden.
Nach der g&ouml;ttlichen Belehrung ist der Einf&auml;ltige nicht dazu verurteilt, in diesem Zustand zu bleiben; er kann sich davon trennen
und ein kluger Mensch werden, der in der Lage ist, &bdquo;auf seine Schritte&ldquo; zu achten. Unser 130. Vers &ouml;ffnet uns
hier das Geheimnis. Durch die innere Erleuchtung des Heiligen Geistes erh&auml;lt der Einf&auml;ltige Einsicht, und das geschieht durch das Mittel
des Wortes Gottes. Der Geist handelt durch das Wort, um eine Seele zur Bu&szlig;e und zum Glauben zu f&uuml;hren. Wir
denken ganz besonders an unsere Kinder, die schon von ihrer fr&uuml;hesten Kindheit an lernen, die gute Nachricht zu verstehen. Ab
dem Zeitpunkt, ab dem der junge Mann oder das junge M&auml;dchen glaubt, bleibt es nicht ohne Auswirkung, sondern entwickelt sich
auf dem guten Weg. Er h&ouml;rt die Ratschl&auml;ge und die Zurechtweisungen (Sprüche 12,1.15; 13,1.10; 15,5), er verkehrt mit weisen und
guten Menschen (Sprüche 13,20), er meidet das B&ouml;se (Sprüche 14,16; 16,17); er sucht die Gerechtigkeit (Sprüche 15,9) und geht mit
sich selber streng ins Gericht (Sprüche 16; 17; 25; 28). Es gibt ein Wachstum: &bdquo;Aber der Pfad der Gerechten ist
wie das gl&auml;nzende Morgenlicht, das stets heller leuchtet bis zur Tagesh&ouml;he&ldquo; (Sprüche 4,18).</p>
<p><i>Vers 131: Ich habe meinen Mund weit aufgetan
und gelechzt, denn ich habe verlangt nach deinen Geboten.</i></p>
<p>Hier &ouml;ffnet der Mensch Gottes seinen Mund, um die Empfindungen seines Herzens
auszudr&uuml;cken; er ist entflammt f&uuml;r die Gerechtigkeit, indem er das Volk Gottes sieht, wie es die g&ouml;ttlichen Belehrungen verl&auml;sst. Das
soll jeden Gl&auml;ubigen kennzeichnen, der den Wunsch hat, das Wort Gottes zu bewahren. Dieser Wunsch ist schon in Vers 40
ausgedr&uuml;ckt worden. In Markus 8,12 seufzte Jesus auf, als er den ungl&auml;ubigen und boshaften Pharis&auml;ern antwortete; dann wendete er sich
von ihnen ab.</p>
<p>&nbsp;</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">M. Roy und Filipczak</p>
</span>        ]]>
   </content>
  </entry>
  <entry>
    <title type="html">Das Schiff nach Tarsis – ein gutes Zeichen?</title>
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    <updated>2013-05-16T00:01:00Z</updated>
    <id>2810</id>
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    <content type="html">
      <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Jona 1,3</p>
<p>Sich in seinen Entscheidungen von &auml;u&szlig;eren Umst&auml;nden leiten zu
lassen, kann ein gef&auml;hrlicher Weg sein. Wenn die Entscheidung auf der Basis scheinbar g&uuml;nstiger F&uuml;gungen aber dem Willen Gottes entgegensteht,
ist sie auf jeden Fall verkehrt.</p>
<p>Jona hatte den klaren Auftrag, nach Ninive zu gehen, um dieser gewaltigen Stadt das Gericht
anzuk&uuml;ndigen. Als der ungehorsame Diener dann die Gegenrichtung einschl&auml;gt, &bdquo;um von dem Angesicht des HERRN weg nach Tarsis zu fliehen&ldquo;,
f&uuml;gten sich auch die Umst&auml;nde so, dass sie den falschen Weg scheinbar best&auml;tigten. Er hatte sich Tarsis als Ziel seiner
Flucht &uuml;berlegt. Als er dann am Hafen von Japho ankommt, steht da doch tats&auml;chlich ein Schiff, das ausgerechnet nach Tarsis
abf&auml;hrt. Und wenn es stimmt, dass Tarsis in Spanien lag, also am anderen Ende des Mittelmeeres, dann kann man sich
vorstellen, dass nicht gerade t&auml;glich Schiffe dorthin abfuhren. War das nicht ein gutes Zeichen, eine deutliche Best&auml;tigung f&uuml;r Jona?</p>
<p>Auf einem
Weg des Ungehorsams m&ouml;gen sich problemlos solche &bdquo;Zeichen&ldquo; finden lassen. Aber sie rechtfertigen keinesfalls den falschen Weg. Auf der Skala
der M&ouml;glichkeiten, den Willen Gottes zu erkennen, stehen &auml;u&szlig;ere Umst&auml;nde an letzter Stelle, das Wort Gottes &ndash; Gottes offenbarter Wille
&ndash; jedoch an erster.</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Marco Le&szlig;mann</p>
</span>        ]]>
   </content>
  </entry>
  <entry>
    <title type="html">Betrachtung Psalm 119 (65)</title>
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    <updated>2013-05-15T00:01:00Z</updated>
    <id>2773</id>
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    <content type="html">
      <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Psalm 119,129</p>
<p>A. Der vollkommene Mensch Gottes</p>
<p>Pe, Tzade, Qoph, Resch (Verse
129 bis 160)</p>
<p>Pe</p>
<p>In der Strophe Pe freut sich der Mensch Gottes &uuml;ber die Gemeinschaft durch das Wort. Das mit dem
Gesetz verbundene Herz sch&auml;tzt den Wert der Zeugnisse Gottes.</p>
<p><b>Verse 129 bis 136</b></p>
<p><i>Vers 129: Wunderbar sind deine Zeugnisse, darum bewahrt sie
meine Seele.</i></p>
<p>Drei Ausdr&uuml;cke sollen die Strophe Pe hervorheben, n&auml;mlich &bdquo;wunderbar sind deine Zeugnisse&ldquo; (V. 129), &bdquo;die Er&ouml;ffnung deiner Worte erleuchtet&ldquo;
(V. 130) und &bdquo;lass dein Angesicht leuchten &uuml;ber deinen Knecht&ldquo; (V. 135). In unserer Haushaltung haben wir das Privileg, ganz
in das eintreten zu d&uuml;rfen, was der Psalmist nur wie durch einen Schleier sehen konnte. Diese drei Ausdr&uuml;cke beziehen sich
auf das Wirken des Heiligen Geistes im Gl&auml;ubigen als Auswirkung auf das f&uuml;r ihn geschehene Werk Christi am Kreuz. Nur
durch den Heiligen Geist kann der Diener sagen, dass die Zeugnisse Gottes wunderbar sind. Die Erleuchtung von Vers 130 ist
ebenfalls eine Handlung des Heiligen Geistes im Innern des Erl&ouml;sten. Erleuchtet zu sein bedeutet, vom Heiligen Geist geleitet zu werden.
Aber Vers 130 verbindet die Erleuchtung mit dem Wort Gottes. C. H. Mackintosh hat dazu geschrieben: &bdquo;Wir k&ouml;nnen auf zweierlei
Art und Weise gef&uuml;hrt werden: durch das Wort und durch den Heiligen Geist; und wir erinnern uns daran, dass diese
zwei Dinge immer in &Uuml;bereinstimmung sind. Eine Person kann denken, dass sie vom Heiligen Geist geleitet wird, und einer bestimmten
angef&uuml;hrten Richtung folgen, dessen Auswirkungen im Gegensatz zum Wort Gottes stehen. Der vom Heiligen Geist gef&uuml;hrte Mensch wird niemals im
Widerspruch zum Wort Gottes handeln&ldquo; (<i>Notes sur le livre du Deut&eacute;ronome</i>, S. 45). Was das Gebet in Vers 135 betrifft,
findet es seine vollkommene Erf&uuml;llung in 2. Korinther 4,6. Der Vorgang dieser geistlichen Umwandlung wird am Ende von 2. Korinther
3 beschrieben: &bdquo;Wir alle aber, mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauend, werden verwandelt nach demselben Bild von Herrlichkeit
zu Herrlichkeit, als durch den Herrn, den Geist&ldquo; (V. 18).</p>
<p>Gott hat uns berufen von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht;
und er allein tut die wunderbaren Dinge. Das Erl&ouml;sungswerk ist r&uuml;hmenswert und herrlich; es ist uns offenbart worden im Wort
Gottes durch das Licht des Heiligen Geistes. Darum sollen wir gro&szlig;es Gefallen daran finden, es zu lesen und zu bewahren,
denn es l&auml;sst uns den Namen Jesus kennenlernen, den niemand ganz erforschen wird: Das Wort wurde Fleisch, der wunderbare Eckstein
(Matthäus 21,42). Zur Zeit der Richter unterhielt sich der Engel des HERRN mit einem dem&uuml;tigen Ehepaar aus dem Stamm Dan
und offenbarte ihm seinen wunderbaren Namen: &bdquo;Warum fragst du denn nach meinem Namen? Er ist ja wunderbar!&ldquo; (Richter 13,18).</p>
<p>Das ist
der wunderbare Name des ewigen Sohnes:</p>
<p>O Name, den froh wir erh&ouml;hen,<br />Du hast uns die Kunde gebracht<br />von Gott, den
kein Auge kann sehen,<br />der wohnt in erhabener Pracht!</p>
<p>O Jesu, den niemand ergr&uuml;ndet,<br />Du ewig lebendiger Gott;<br />o Name, der
Rettung verk&uuml;ndet,<br />Besieger von S&uuml;nde und Tod!</p>
<p>(Deutsche &Uuml;bersetzung von Lied 158 aus dem franz&ouml;sischen Liederbuch <i>Hymnes et Cantiques</i>)</p>
<p>Die Bibel ist
also ein wunderbares Buch f&uuml;r den, der sein Ausma&szlig; kennt; er entdeckt darin, vom 1. Buch Mose an, die Gnade
Gottes, die seinen vollen Umfang in Christus gefunden hat. Der vollkommene Mensch Gottes aus 2. Timotheus 3,17 lebt in diesen
Gedanken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">M. Roy und Filipczak</p>
</span>        ]]>
   </content>
  </entry>
  <entry>
    <title type="html">Falsche Christi</title>
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    <updated>2013-05-14T00:01:00Z</updated>
    <id>2812</id>
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    <content type="html">
      <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Markus 13,21-26</p>
<p>Sowohl am Anfang als auch am Ende der Drangsalszeit
werden falsche Christi auftreten, die behaupten, der Messias zu sein, und die Juden verf&uuml;hren wollen (Mk 13,6.21). Doch ihre Anma&szlig;ung
ist leicht zu entlarven. Denn Christus wird nicht im Verborgenen erscheinen und in einem Winkel auftreten, wie er es getan
hat, als er das erste Mal die Erde betreten hat. Das macht Markus 13,24.25 ganz klar:</p>
<p>
<ul>
<li>Bevor Christus in Macht und
Herrlichkeit erscheinen wird, wird es gewaltige kosmische Ver&auml;nderungen geben, die man von der Erde aus beobachten kann (Sonne, Mond und
Sterne sollte man an dieser Stelle buchst&auml;blich nehmen, da es um das geht, was nach der Drangsal geschieht; ein Zusammenbrechen
von Ordnungen dagegen w&uuml;rde zur Drangsal geh&ouml;ren und w&auml;re auch kein f&uuml;r alle sichtbares und auff&auml;lliges Zeichen).</li>
<li>Wenn Christus, der Messias
erscheint, l&auml;sst er seine Herrlichkeit in dieser Sch&ouml;pfung leuchten und jedes Auge wird ihn sehen (Off 1,7). Er ist dann
nicht mehr der Wurzelspross aus d&uuml;rrem Erdreich, der seine Herrlichkeit unter dem schlichten Kleid eines Dieners verbergen wird. Nein, seine
Herrlichkeit wird dann geschaut werden. Und darauf sollten seine J&uuml;nger (der j&uuml;dische &Uuml;berrest) warten.</li>
</ul>
<p>Die Verf&uuml;hrer, die hier und da in
der Drangsalszeit auftreten werden, k&ouml;nnen nicht der wahre Messias sein, denn sein Kommen auf diese Erde ist mit gro&szlig;ern Herrlichkeit
verbunden.&nbsp;</p>
</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Gerrid Setzer</p>
</span>        ]]>
   </content>
  </entry>
  <entry>
    <title type="html">Betrachtung Psalm 119 (64)</title>
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    <updated>2013-05-13T00:01:00Z</updated>
    <id>2772</id>
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    <content type="html">
      <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Psalm 119,129-176</p>
<p>Kapitel 8</p>
<p>Gebete des Mannes Gottes</p>
<p>Pe, Tzade, Qoph, Resch, Sin,
Taw (Verse 129 bis 176)</p>
<p>In 2. Timotheus 3,16 und 17 nennt der Apostel Paulus die Kernaussage von Psalm 119. &bdquo;Alle
Schrift ist von Gott eingegeben und n&uuml;tzlich zur Lehre, zur &Uuml;berf&uuml;hrung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der
Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werk v&ouml;llig geschickt.&ldquo; Durch die g&ouml;ttliche Inspiration steht die Bibel &uuml;ber jede von
Menschen geschriebener christlicher Literatur. Jemand hat mal gesagt, die Heilige Schrift ist n&uuml;tzlich wegen der Inspiration und inspiriert, um n&uuml;tzlich
zu sein. Unter dieser &Uuml;berschrift ist der Psalm 119 nur ein Teil dieser g&ouml;ttlichen Schrift, aber darum ist er nicht
weniger n&uuml;tzlich zu unserer Belehrung, das hei&szlig;t, um sich die Kenntnis und die Praxis des christlichen Lebens anzueignen; zur &Uuml;berf&uuml;hrung,
um einen Fehler, der schlimmer als Unwissenheit ist, zu widerlegen und zu kl&auml;ren; zur Zurechtweisung, das bedeutet, ein verirrtes Kind
Gottes mit Ermahnungen in Liebe und Wahrheit auf den rechten Weg zur&uuml;ckzuf&uuml;hren; zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, das will sagen,
den Gl&auml;ubigen durch diese geistliche Erziehung zu formen, die zur vollkommenen Gr&ouml;&szlig;e des Christus f&uuml;hren wird. Der Psalm 119 ist
uns nicht nur gegeben worden, um unsere Gedanken, sondern auch unseren Charakter zu formen; er gibt uns einen Grund f&uuml;r
ein erf&uuml;lltes Leben, das weise (V. 98) und verst&auml;ndig (V. 99.130) macht.</p>
<p>Mit den sechs letzten Strophen Pe, Tzade, Qoph, Resch,
Sin und Taw treten wir in die Wahrheit der vollkommenen Gr&ouml;&szlig;e Christi ein, zweifach bekr&auml;ftigt von dem Apostel Paulus: &bdquo;damit
der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werk v&ouml;llig geschickt&ldquo;. Das ist das Ziel des 119. Psalms, welcher nur
ein Teil des g&ouml;ttlichen Wortes ist. Durch die Betrachtungen &uuml;ber die Gebete des Psalmisten werden wir durch die Erkenntnis und
Offenbarung des Herrn zum Heil gef&uuml;hrt, dann gelenkt auf dem Weg, auf dem der Herr aus jedem von uns einen
Menschen Gottes macht, eine vollkommene Person, die durch ihr Leben und ihre Werke die g&ouml;ttlichen Eigenschaften des Gesetzes, der Zeugnisse,
der Gebote, der Vorschriften, der Satzungen, der Rechte und der Urteile unter Beweis stellt, die sie in ihrem Herzen erhalten
hat.</p>
<p>Es gibt also einen vollkommenen &Uuml;bereinstimmung zwischen dem, was der Psalmist gelernt hat, und wie er lebt. F&uuml;r ihn ist
die praktische Heiligkeit niemals eine ein f&uuml;r alle Mal erreichte Stufe, er appelliert auch an das Licht Gottes: &bdquo;Lass dein
Angesicht leuchten &uuml;ber deinen Knecht&ldquo; (V. 135). Je mehr er sich der praktischen Heiligkeit n&auml;hert, desto mehr wird er sich
bewusst, dass er gering und verachtet ist (V. 141). Und der vollkommene Mensch lebt in einer innigen Gemeinschaft mit seinem
Gott, er kommt der Morgend&auml;mmerung zuvor und wartet auf seinen Herrn (V. 147), er kommt den Nachtwachen zuvor, um &uuml;ber
das Wort Gottes zu sinnen.</p>
<p>Der vollkommen gemachte Mensch Gottes lobt sieben Mal am Tag (V. 164), f&uuml;r ihn ist der
Frieden unermesslich, er kennt kein Fallen (V. 165), seine Lippen verk&uuml;nden Lob, seine Zunge legt ein Zeugnis ab, aber die
Demut bleibt seine fest bestehende Eigenschaft: &bdquo;Ich bin umhergeirrt wie ein verlorenes Schaf; suche deinen Knecht&ldquo; (V. 176). Liebe Br&uuml;der
und Schwestern, diese Wahrheiten sind uns gegeben, damit wir in der Demut bleiben. Je n&auml;her man dem Herrn kommt, umso
mehr wird man sich des B&ouml;sen im Herzen bewusst und desto weniger wird man dazu neigen, von seiner eigenen Geistigkeit
zu sprechen. Wurde der Prophet Jesaja nicht gebrochen, als er die Majest&auml;t des Herrn sah? Mose, der viele Tage in
der herrlichen Gegenwart Gottes verbracht hatte, wusste nicht, dass sein Gesicht davon gekennzeichnet war (2. Mose 34,29). Wir verstehen also,
dass der Psalmist am Ende seines langen Gebetsleben sagt, dass er &bdquo;umherirrt wie ein verlorenes Schaf&ldquo; und dass er ununterbrochen
die Sorgfalt Gottes ben&ouml;tigt (V. 176).</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">M. Roy und Filipczak</p>
</span>        ]]>
   </content>
  </entry>
  <entry>
    <title type="html">Dienst f&amp;uuml;r den Herrn</title>
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    <updated>2013-05-12T00:01:00Z</updated>
    <id>2809</id>
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      <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Kolosser 3,23-24; Apostelgeschichte 13,2; 2. Timotheus 1,18; 1. Korinther 15,58</p>
<p>Was
ist Dienst f&uuml;r den Herrn? Man muss hier zwischen Dienst f&uuml;r den Herrn im allgemeinen Sinn und im speziellen Sinn
unterscheiden. Im allgemeinen Sinn k&ouml;nnen wir jede T&auml;tigkeit als Dienst f&uuml;r den Herrn werten. Den Sklaven mit ihren einfachen T&auml;tigkeiten
wurde gesagt: &bdquo;Ihr dient dem Herrn Christus&ldquo; (Kol 3,24).</p>
<p>Andererseits gibt es auch einen Dienst f&uuml;r den Herrn im besonderen Sinn.
Als einst Gl&auml;ubige dem &bdquo;Herrn dienten und fasteten&ldquo;, war damit nicht Putzen oder so etwas gemeint (Apg 13,2). Und wenn
Timotheus in Ephesus viel diente, dann waren das auch keine allt&auml;glichen Dinge (2. Tim 1,18). Das &bdquo;Werk des Herrn&ldquo; (1.
Kor 15,58; 16,10) ist nicht unsere tagt&auml;gliche Arbeit. Das Werk des Herrn ist das, was <i>seine </i>Sache auf dieser Welt
<i>direkt</i> betrifft und f&ouml;rdert.</p>
<p>Die t&auml;gliche treue Pflichterf&uuml;llung ist f&uuml;r jeden Christen eine wichtige Sache. Wir d&uuml;rfen unsere irdische Verantwortung, die
wir haben, nicht unter dem Deckmantel eines direkten Dienstes f&uuml;r den Herrn vernachl&auml;ssigen. Das ist keine Frage. Wie sehr wird
doch alles geadelt, wenn wir es f&uuml;r den Herrn tun d&uuml;rfen!</p>
<p>Wir d&uuml;rfen aber nicht den Fehler machen, den allgemeinen Dienst
f&uuml;r den Herrn mit dem speziellen gleichzusetzen. So etwas geschieht leicht, wenn man im Sumpf der irdischen Verpflichtungen versinkt und
sich rechtfertigen m&ouml;chte, dass man nicht so viel &bdquo;dienen&ldquo; kann; oder wenn man sich schwertut, das anzuerkennen, was andere im
Werk des Herrn arbeiten. Es ist schon ein Unterschied, ob wir das Haus putzen oder das Evangelium verk&uuml;ndigen.</p>
<p>Wir m&ouml;chten unsere
t&auml;gliche Arbeit f&uuml;r den Herrn verrichten. Aber wir wollen danach trachten, so viel wie m&ouml;glich ins Werk des Herrn direkt
zu investieren. Wenn das Haus schon sauber ist, braucht man es nicht noch mal zu schrubben, sondern kann dann vielleicht
besser ein paar Traktate verteilen ...</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Gerrid Setzer</p>
</span>        ]]>
   </content>
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  <entry>
    <title type="html">Betrachtung Psalm 119 (63)</title>
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    <updated>2013-05-11T00:01:00Z</updated>
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    <content type="html">
      <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Psalm 119,127-128</p>
<p><i>Vers 127: Darum liebe ich deine Gebote mehr als
Gold und gediegenes Gold.</i></p>
<p>Das &bdquo;darum" in Vers 127 bezieht sich auf den brennenden Wunsch, Einsicht zu bekommen (V. 125), und
auf die Feststellung, dass die &Uuml;berm&uuml;tigen das g&ouml;ttliche Gesetz gebrochen haben (V. 126). Da er Einsicht von seinem Gott bekommen
hat, werden dem Psalmisten die Machenschaften der &Uuml;berm&uuml;tigen klar. Einsicht in die g&ouml;ttlichen Dinge f&uuml;hrt dazu, alles nach den Ma&szlig;st&auml;ben
Gottes zu beurteilen. Aber die Liebe muss das Wesen unserer Beurteilungen und unseres Dienstes sein. Das ist hier das geistliche
Kennzeichen des Dieners, den Gott gebraucht: die heilige Lehre mehr zu lieben als alle Reicht&uuml;mer der Erde.</p>
<p>Kann man au&szlig;erdem nicht
auch von Vers 127 entnehmen, dass das in seiner Reinheit verk&uuml;ndete Evangelium einen Diener niemals an G&uuml;tern dieser Erde reich
machen wird? Vergessen wir nicht, das das Gold in den Kleidern der babylonischen Hure zu finden war (Offenbarung 17,4).</p>
<p><i>Vers 128:
Darum halte ich alle deine Vorschriften in allem f&uuml;r recht; jeden L&uuml;genpfad hasse ich.<br /> </i></p>
<p>Nun geht es dem Mensch
Gottes um die g&ouml;ttlichen Vorschriften. Er h&auml;lt sie alle f&uuml;r recht, das bedeutet, dass es f&uuml;r ihn nichts Gewundenes in
der Schrift gibt. Die Liebe zum das Wort Gottes beinhaltet notwendigerweise auch den Hass auf &bdquo;jeden L&uuml;genpfad&ldquo;. Schon Mose besang
die Gerechtigkeit und das Recht Gottes: &bdquo;Ein Gott der Treue ... gerecht und gerade ist er&ldquo; (5. Mose 32,4).</p>
<p>Die Redeweise
unter der Gnade &uuml;ber die g&ouml;ttlichen Vorschriften unterscheidet sich nicht von der aus dem alten Bund. Darum best&auml;tigt der Apostel
Paulus das Lied Moses und das Gebet des Psalmisten und sagt zu den Korinthern: &bdquo;alles aber von Gott&ldquo; (1. Korinther
11,12). Wie sehr entspricht das der Natur, wie wir in den einzelnen Lebensumst&auml;nden handeln sollen, dem Leben in der Familie
und in der Versammlung. Daher sollte die in 1. Korinther 11,2-16 aufgestellte moralische Ordnung nicht zu Problemen unter den Br&uuml;dern
f&uuml;hren, die nach dem Wort zusammenkommen. Diese g&ouml;ttliche Ordnung zu verachten, bedeutet, den zu verachten, der sie aufgestellt; der Apostel
Paulus sagt in Vers 16, dass, &bdquo;wenn es aber jemand f&uuml;r gut h&auml;lt, streits&uuml;chtig zu sein, so haben wir solch
eine Gewohnheit nicht, noch die Versammlungen Gottes&ldquo;.</p>
<p>&nbsp;</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">M. Roy und Filipczak</p>
</span>        ]]>
   </content>
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  <entry>
    <title type="html">Jona – eine merkw&amp;uuml;rdige Autobiographie</title>
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    <updated>2013-05-10T00:01:00Z</updated>
    <id>2807</id>
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    <content type="html">
      <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Jona 1-4</p>
<p>Sehr wahrscheinlich hat Jona das gleichnamige Buch selbst geschrieben.
Umso erstaunlicher ist es, dass er selbst so schlecht wegkommt. Alles ist wunderbar in diesem Buch: die Gnade Gottes mit
Ninive und auch mit seinem irrenden Diener, die Gottesfurcht der Seeleute, die Bu&szlig;e der Leute aus Ninive usw. Nur der
Ungehorsam, Egoismus und Nationalstolz Jonas bilden hierzu einen dunklen Kontrast. Seine letzten Worte lauten: &bdquo;Mit Recht z&uuml;rne ich bis zum
Tod.&ldquo;</p>
<p>Was h&auml;tten wir wohl geschrieben, wenn wir im Bauch eines Fisches gewesen w&auml;ren oder wenn auf unsere Predigt hin eine
ganze Gro&szlig;stadt Bu&szlig;e getan h&auml;tte? Daraus h&auml;tte man doch eine gro&szlig;e Geschichte machen k&ouml;nnen, in der sicher auch noch etwas
Ehre f&uuml;r uns selbst &uuml;brig geblieben w&auml;re.</p>
<p>Diese unverbl&uuml;mte Schilderung lehrt uns wichtige Lektionen:</p>
<p>1. <i>Gottes Wort ist die Wahrheit.</i> Es stellt
den Menschen &ndash; selbst den Diener Gottes &ndash; so dar, wie er wirklich ist. &ndash; Wir sollten das Licht Gottes
auch auf unser Leben scheinen lassen.</p>
<p>2. <i>Gottes Wort ist inspiriert.</i> Selbst der Autobiograph Jona darf sich nicht in besseres Licht
r&uuml;cken. Er muss das schreiben, was er diktiert bekommt. &ndash; Die w&ouml;rtliche Inspiration der Bibel wird allgemein bezweifelt. Gerade beim
Buch Jona. Wir sollten uns davon nicht anstecken lassen.</p>
<p>3. <i>Gott kommt auch mit Jona zu seinem Ziel. </i>Das Buch endet
nicht mit dem Zorn Jonas, sondern mit der Gnade Gottes. Jona &uuml;berl&auml;sst in seinem Bericht Gott das letzte Wort und
gibt dem Leser damit zu verstehen, dass er damals im Unrecht war, jetzt aber seine Lektion gelernt hat. &ndash; Gott
wird auch mit uns zu seinem Ziel kommen.</p>
<p>4. <i>Gott gibt seine Ehre keinem anderen.</i> Bei dieser vielleicht wirkungsvollsten Bu&szlig;predigt der
Menschheitsgeschichte (mehrere Hunderttausend Menschen kehren von ihren b&ouml;sen Wegen um) soll nicht der Diener im Vordergrund stehen, sondern die Gnade
Gottes. &ndash; Wir sollten nicht viele Worte &uuml;ber uns und unseren Dienst machen. Je mehr wir in den Hintergrund treten,
umso mehr kann die Gr&ouml;&szlig;e Gottes hervorleuchten.</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Marco Le&szlig;mann</p>
</span>        ]]>
   </content>
  </entry>
  <entry>
    <title type="html">Betrachtung Psalm 119 (62)</title>
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    <updated>2013-05-09T00:01:00Z</updated>
    <id>2746</id>
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    <content type="html">
      <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Psalm 119,124-126</p>
<p><i>Vers 124: Handle mit deinem Knecht nach deiner G&uuml;te,
und lehre mich deine Satzungen!</i></p>
<p>Bei der Betrachtung von Vers 121 haben wir gesagt, dass die Seele des wirklich Gl&auml;ubigen niemals
seinen Verfolgern &uuml;berlassen werden wird. In Vers 124 wei&szlig; der Diener, dass der Herr mit ihm in G&uuml;te handelt, die
eine g&ouml;ttliche Eigenschaft seiner Liebe ist und sich in seinen vielf&auml;ltigen Wohltaten zeigt. Die Seele setzt ihr ganzes Vertrauen in
den, der die Gerechtigkeit Gottes ist. Gott kann bei uns seine G&uuml;te entfalten, obwohl seine Gerechtigkeit bereits befriedigt worden ist.
In Vers 123 sehnte sich der Psalmist nach dem Wort der Gerechtigkeit Gottes. Was uns betrifft, kennen wir es bereits.
In Vers 124 vertraut der Psalmist auf die G&uuml;te Gottes. Wir sind der Gegenstand dieser G&uuml;te. Darum wissen wir, dass
&bdquo;denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach Vorsatz berufen sind&ldquo; (Römer 8, 28). Gott handelt
mit uns nach seiner G&uuml;te. Denn Gott ist gut zu uns, wir sollen es auch mit unseren Br&uuml;dern sein.</p>
<p><i>Vers 125:
Dein Knecht bin ich; gib mir Einsicht, so werde ich deine Zeugnisse erkennen.</i></p>
<p>Der Begriff &bdquo;Einsicht&ldquo; kommt in unserem Psalm u.
a. in folgenden Versen vor: Verse 73, 104, 125, 169. Diese vier Stellen zeigen uns, wie der Psalmist in g&ouml;ttlichen
Dingen zunimmt. In Vers 73 bittet er um Einsicht, um die Gebote Gottes zu lernen; in Vers 104 wei&szlig; er,
dass er Einsicht bekommt, darum hasst er &bdquo;jeden L&uuml;genpfad&ldquo;; in Vers 125 w&uuml;nscht der Diener, jederzeit Einsicht zu haben, um
die Zeugnisse zu erkennen; letztendlich in Vers 169 haben wir das Mittel, durch das Gott Einsicht gibt, n&auml;mlich die Kenntnis
seines Wortes und der perfekte Einklang zwischen der von Gott gegebenen Einsicht und seinem Willen, den der Diener aus seinem
Wort kennt.</p>
<p>Einsichtig zu sein ist kein Selbstzweck, sondern eine offene T&uuml;r f&uuml;r die Erf&uuml;llung des Willens Gottes. In Psalm 119
wird dieser Wille aus vier Perspektiven betrachtet: die Gebote Gottes lernen, die L&uuml;ge hassen, die Zeugnisse Gottes erkennen, sein Gebet
auf die Zusage Gottes aus seinem Wort st&uuml;tzen. Das Gebet aus Vers 169 l&uuml;ftet das Geheimnis des angenehmen Gebets f&uuml;r
Gott: nach dem Willen Gottes zu beten. Lasst uns nicht vergessen, dass der Gl&auml;ubige Einsicht von dem bekommt, dessen &bdquo;Einsicht
kein Ma&szlig; ist&ldquo; (Psalm 147,5).</p>
<p><i>Vers 126: Es ist Zeit f&uuml;r den Herrn zu handeln: Sie haben dein Gesetz gebrochen.</i></p>
<p>Bei seinem
Blick um sich herum sieht der Gerechte, dass die Rechte Gottes von seinem Volk mit F&uuml;&szlig;en getreten werden, und er
schreit zu Gott, damit er z&uuml;chtigend einschreitet. Der Prophet Habakuk litt darunter und sagte: &bdquo;Darum wird das Gesetz kraftlos, und
das Recht kommt niemals hervor&ldquo; (Habakuk 1,4). Die Kapitel 2 und 3 aus der Offenbarung zeigen uns unseren Herrn in
seiner Eigenschaft als Richter, wie er die Briefe an die sieben Versammlungen in Asien schreibt. Er deckt ihren Zustand auf
und verk&uuml;ndet, dass er bei f&uuml;nf Versammlungen mit Zucht einschreiten wird, wenn diese nicht auf seine Ermahnungen achten.</p>
<p>Es ist ein
feierlicher Gedanke, dass wir am Ende der aktuellen Haushaltung stehen, die Entr&uuml;ckung wird nicht mehr lange ausbleiben. Gott wird nicht
f&uuml;r immer ertragen k&ouml;nnen, wie sein Wort auf die Seite ger&uuml;ckt wird.</p>
<p>&nbsp;</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">M. Roy und Filipczak</p>
</span>        ]]>
   </content>
  </entry>
  <entry>
    <title type="html">Freundschaften mit Ungl&amp;auml;ubigen</title>
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    <updated>2013-05-08T00:01:00Z</updated>
    <id>2804</id>
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    <content type="html">
      <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: 2. Korinther 6,14-18</p>
<p>Wir d&uuml;rfen als Christen Kontakte, Umgang und Bekanntschaften
mit Ungl&auml;ubigen haben (1. Kor 5,11). Aber eine Freundschaft, bei der es auf gleiche Ziele und Gedanken ankommt, l&auml;sst sich
mit einem Ungl&auml;ubigen nicht gut verwirklichen. Gott m&ouml;chte so eine Verbindung nicht.&nbsp;</p>
<p>2. Korinther 6,14-18 ist dazu eine wichtige Stelle.</p>
<p>Wir lernen
in den Versen 14-16, was ein Gl&auml;ubiger im Blick auf einen Ungl&auml;ubigen nicht eingehen oder was ihn nicht kennzeichnen soll:</p>
<ul>
<li>kein
ungleiches Joch</li>
<li>keine Genossenschaft</li>
<li>keine Gemeinschaft</li>
<li>keine &Uuml;bereinstimmung</li>
<li>kein Teil</li>
<li>kein Zusammenhang.</li>
</ul>
<p>In Vers 17 wird dann gezeigt, welche die Konsequenzen der Gl&auml;ubige daraus ziehen soll:</p>
<ul>
<li>Er
soll aus der Mitte des G&ouml;tzendienstes hinausgehen.&nbsp;</li>
<li>Er soll sich absondern.</li>
<li>Er soll Unreines nicht anr&uuml;hren.</li>
</ul>
<p>In Vers 17 und 18 wird vorgestellt,
was dem Gl&auml;ubigen verhei&szlig;en wird, der sich absondert:</p>
<ul>
<li>Gott nimmt ihn auf.</li>
<li>Gott wird diesen Gl&auml;ubigen (in der Praxis) zum Vater.</li>
<li>Gott macht
ihn (in der Praxis) zum Sohn oder zur Tochter.&nbsp;</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Gerrid Setzer</p>
</span>        ]]>
   </content>
  </entry>
  <entry>
    <title type="html">Betrachtung Psalm 119 (61)</title>
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    <updated>2013-05-07T00:01:00Z</updated>
    <id>2745</id>
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    <content type="html">
      <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Psalm 119,121-123</p>
<p><b>Ajin</b></p>
<p>Absonderung und Errettung durch das Wort. Der stets sehr
eindringliche Aufruf um die Hilfe des Herrn, um seinen Diener von dem Leid zu erretten.</p>
<p>Verse 121 bis 128</p>
<p><i>Vers 121: Ich
habe Recht und Gerechtigkeit ge&uuml;bt; &uuml;berlass mich nicht meinen Bedr&uuml;ckern!</i></p>
<p>Im Bewusstsein seiner Nichtigkeit gegen&uuml;ber dem Richter, aber erf&uuml;llt von den
g&ouml;ttlichen Gedanken &uuml;ber das Gericht, bittet der Diener um g&ouml;ttlichen Schutz (V. 122), g&ouml;ttliche G&uuml;te (V. 124) und g&ouml;ttliche Einsicht
(V. 125). Dieser Vers 121 wird ganz besonders das Gebet des j&uuml;dischen &Uuml;berrestes sein, wenn sie durch die gro&szlig;e Tr&uuml;bsal
gehen. Die ganze Schrift sagt, dass der, der Recht und Gerechtigkeit &uuml;bt, nicht von Gott verlassen werden kann. Wir finden
das insbesondere im Neuen Testament. &bdquo;Meine Schafe h&ouml;ren meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich
gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben&ldquo; (Johannes
10,27.28). Ein Kind Gottes kann wegen des Namens Jesu in Bedr&auml;ngnis kommen, aber es wird niemals seinen Verfolgern &uuml;berlassen werden:
sein K&ouml;rper vielleicht schon &ndash; das bezeugen die ganzen Verfolgungen der wirklich Gl&auml;ubigen &ndash;; aber seine Seele wird niemals verlassen
werden.</p>
<p><i>Vers 122: Sei B&uuml;rge f&uuml;r deinen Knecht zum Guten; lass die &Uuml;berm&uuml;tigen mich nicht bedr&uuml;cken!<br /></i></p>
<p>Nun ruht der Diener ganz
in dem HERRN als Belohnung f&uuml;r seine Treue. Das f&uuml;hrt ihn zu der Bitte, dass Gott sein B&uuml;rge sei. Wie
l&auml;sst uns dieser Vers an die ganze gegebene Offenbarung in Christus herantasten! Denn er allein ist der B&uuml;rge f&uuml;r unsere
himmlischen Segnungen. Das Gute, um das wir in unseren Gebeten bitten, betrifft unser himmlisches Teil.</p>
<p><i>Vers 123: Meine Augen schmachten nach
deiner Rettung und nach der Zusage deiner Gerechtigkeit. </i></p>
<p>Sehr viele Dinge f&uuml;hren dazu, die geistliche Sicht zu verdecken. Angesichts der
Bedr&uuml;ckung der &Uuml;berm&uuml;tigen (V. 122) vertraut der Diener ganz auf seinen Gott in Erwartung der Errettung. Er betet, damit die
Erprobung nicht das Licht seiner Seele tr&uuml;bt. In unseren inneren K&auml;mpfen gibt es kritische Momente, in denen der Feind versucht,
alles zu verdunkeln, um das Vertrauen und die Hoffnung unseres Herzens zu zerst&ouml;ren. Das ausreichende und unver&auml;nderliche Licht des Glaubens
ist das Wort Gottes: &bdquo;Sagt vom Gerechten, dass es ihm wohl ergehen wird&ldquo; (Jesaja 3,10).</p>
<p>&nbsp;</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">M. Roy
und Filipczak</p>
</span>        ]]>
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