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    <title>Bibelstudium.de Abonnement</title>
    <link>http://www.bibelstudium.de</link>
    <description>Neue Artikel auf bibelstudium.de</description>
    <language>de-de</language>
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    <lastBuildDate>Tue, 21 May 2013 09:55:02 +0200</lastBuildDate>
    <item>
      <title>Betrachtung Psalm 119 (68)</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/2806/Betrachtung+Psalm+119+%2868%29</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Psalm 119,137-138</p>
<p><b>Tzade</b></p>
<p>Eifer f&uuml;r das Wort. Gerechtigkeit Gottes und seiner Zeugnisse.
Wahrheit seines Gesetzes.</p>
<p>Verse 137 bis 144</p>
<p><i>Vers 137: Gerecht bist du, HERR, und gerade sind deine Gerichte.</i></p>
<p>Nun lobt der Mensch Gottes
den Gott der Gerechtigkeit. Diese Aufteilung beweist die Gerechtigkeit Gottes, die Rechte Gottes sind seine Gerichte. &bdquo;Wer will zu ihm
sagen: Was tust du?&ldquo; (Hiob 9,12). Sein Wort, die Wahrheit, ist der Anhaltspunkt des g&ouml;ttlichen Willens f&uuml;r den Menschen auf
der Erde, es offenbart seine Gerechtigkeit. &bdquo;Herr, Gott, Allm&auml;chtiger, gerecht und wahrhaftig sind deine Wege, o K&ouml;nig der Nationen! Wer
sollte nicht dich, Herr, f&uuml;rchten und deinen Namen verherrlichen?&ldquo; (Offenbarung 15,3.4).</p>
<p><i>Vers 138: Du hast deine Zeugnisse in Gerechtigkeit geboten und
in sehr gro&szlig;er Treue.</i></p>
<p>Das zu tun, was Gott auftr&auml;gt in Verbindung mit ihm und dem Menschen, so war die Gerechtigkeit
des heiligen Gottes f&uuml;r den Menschen unter Gesetz. Der Letztere konnte sich nicht von seiner Verantwortung l&ouml;sen, und der, der
gegen ein Gebot dieses Gesetzes verstie&szlig;, hatte alle gebrochen. Der Mensch war also ein hoffnungslos zum Tode Verurteilter, denn Treue
ist noch bei keinem Menschen gefunden worden. Aber Gott hat seine Gerechtigkeit durch den Menschen Christus Jesus bewiesen, der durch
das prophetische Wort gesagt hat: &bdquo;Dein Gesetz ist im Innern meines Herzens&ldquo; (Psalm 40,9). &bdquo;Dem HERRN gefiel es (&hellip;), das
Gesetz gro&szlig; und herrlich zu machen&ldquo; (Jesaja 42,21). W&auml;hrend der Haushaltung des Reiches wird das Heil von allen Nationen gesehen
werden: &bdquo;Der Herr, HERR, (wird) Gerechtigkeit und Ruhm aufsprossen lassen vor allen Nationen&ldquo; (Jesaja 61,11). Genauso wie alle Gl&auml;ubigen zur
Zeit des Gesetzes und die, die vor dem Gesetz lebten, gerechtfertigt worden sind durch die Gnade Gottes, durch den Glauben.
Denn Gott bewahrte sie vor jeder Verurteilung wegen des Todes, den Christus &bdquo;in Jerusalem erf&uuml;llen sollte&ldquo;.</p>
<p>Der treue Gott wird seine
Zusagen und alle seine Ratschl&auml;ge trotz der Untreue des Menschen erf&uuml;llen.</p>
<p>&nbsp;</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">M. Roy und Filipczak</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Tue, 21 May 2013 00:01:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Fünf Doppelnamen</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/2808/F%FCnf+Doppelnamen</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: 1. Mose 22,14; 2. Mose 15,26; 2. Mose 17,15; Richter
6,24; Psalm 23,1; Jeremia 23,6; Hesekiel 48,25</p>
<p>Im Alten Testament finden wir f&uuml;nf Dinge, die mit einem Doppelnamen Jahwes bezeichnet worden
sind (sie sind in der Elberfelder &Uuml;bersetzung jeweils in der Anmerkung gekennzeichnet worden):</p>
<ol>
<li>Jahwe-Jireh, 1. Mose 22,14: Der HERR wird ersehen.
Es geht um einen Ort.</li>
<li>Jahwe-Nissi, 2. Mose 17,15: Der HERR, mein Banner. Es geht um einen Altar.</li>
<li>Jahwe-Schalom, Richter 6,24: Der
HERR ist Frieden. Es geht um einen Altar.</li>
<li>Jahwe-Zidkenu, Jeremia 33,16: Der HERR, unsere Gerechtigkeit. Es geht um eine Stadt.</li>
<li>Jahwe-Schamma, Hesekiel
48,35: Der HERR ist hier. Es geht um eine Stadt. &nbsp;</li>
</ol>
<p>Diese Namen, die Menschen gegeben haben oder geben werden, resultieren
aus gemachten Erfahrungen. Abraham war in Verlegenheit, weil er seinen Sohn opfern sollte. Mose war in Bedr&auml;ngnis, da die Amalekiter
gegen ihn stritten. Gideon war in Angst, weil er den Engel des HERRN gesehen hatte. Und die Einwohner Jerusalems mussten
viel Ungerechtigkeit erleben und auch, dass Gott sich aus dieser Stadt zur&uuml;ckziehen musste. Aber auf diesem dunklen Hintergrund erleben sie
das Handeln Gottes. Und das f&uuml;hrt zu diesen Doppelnamen.&nbsp;</p>
<p>Gibt es nicht auch in unserem Leben Gelegenheiten, wo wir bestimmte Orte
gewisserma&szlig;en mit dem Namen Gottes verbinden d&uuml;rfen, weil er wunderbar gehandelt hat?&nbsp;</p>
<p>Es ist noch zu bemerken, dass es in der
ersten Stelle um einen Ort in Verbindung mit einem Altar geht (1. Mose 22). Der Ort ist der Tempelberg. Und
ist es nicht bemerkenswert, dass es sowohl beim zweiten als auch beim dritten Vorkommen des Doppelnamens auch um einen Altar
geht und dass es beim dritten und vierten Vorkommen auch um Jerusalem geht? Gott verbindet seinen Namen besonders mit dem
Altar und seiner Stadt Jerusalem. Der Herrscher Jerusalems wird &uuml;brigens denselben Namen tragen wie Jerusalem selbst: Jahwe-Zidkenu (Jeremia 23,6).</p>
<p>&nbsp;</p><p style="text-align:
right; padding-right: 50px;">Gerrid Setzer</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Mon, 20 May 2013 00:01:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Betrachtung Psalm 119 (67)</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/2805/Betrachtung+Psalm+119+%2867%29</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Psalm 119,135-136</p>
<p><i>Vers 135: Lass dein Angesicht leuchten &uuml;ber deinen Knecht,
und lehre mich deine Satzungen!</i></p>
<p>In der heutigen Christenheit erf&uuml;llt sich dieser Vers in der Aussage von 2. Korinther 4,6: &bdquo;Denn
der Gott, der sprach: Aus Finsternis leuchte Licht, ist es, der in unsere Herzen geleuchtet hat zum Lichtglanz der Erkenntnis
der Herrlichkeit Gottes im Angesicht Jesu Christi.&ldquo; Der Gl&auml;ubige ist ein Gef&auml;&szlig; der Barmherzigkeit, ein Gef&auml;&szlig;, das nun die Herrlichkeit
Gottes beinhaltet, sie erstrahlt durch Christus in unseren Herzen. Die Herrlichkeit Christi ist heller als das Licht der Sonne, die
in der ersten Sch&ouml;pfung leuchtet.</p>
<p><i>Vers 136: Wasserb&auml;che flie&szlig;en herab aus meinen Augen, weil sie dein Gesetz nicht beachten.</i></p>
<p>Wir haben hier
einen tiefgehenden Ausdruck dessen, was der Treue in seinem Herzen f&uuml;r die Angelegenheit Gottes empfindet; die Interessen Gottes sind auch
die seinen, seine Wahrheit ist auch seine. Das ist eine sch&ouml;ne Frucht, die die Gnade in dem Herzen des Treuen
bewirkt hat, und ein gl&uuml;cklicher Seelenzustand. &bdquo;Denn viele wandeln, von denen ich euch oft gesagt habe, nun aber auch mit
Weinen sage, dass sie die Feinde des Kreuzes des Christus sind&ldquo; (Philipper 3,18). Wir sehen hier die Empfindungen des Apostels
Paulus angesichts der zunehmenden Abtr&uuml;nnigkeit. Heute m&uuml;ssen wir Tr&auml;nen &uuml;ber unser eigenes Zeugnis und &uuml;ber das der Versammlung vergie&szlig;en.</p>
<p>Wir werden
gedem&uuml;tigt, wenn wir die Seelen zur Zeit des Gesetzes sehen, die viel weniger Vorrechte hatten als wir und doch viel
treuer waren und mit gro&szlig;er Empfindsamkeit erkannten, was Gott ihnen anvertraut hatte.</p>
<p>&nbsp;</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">M. Roy und Filipczak</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Sun, 19 May 2013 00:01:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Wie trifft der Herr uns an?</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/2813/Wie+trifft+der+Herr+uns+an%3F</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Mt 24,46; Lk 12,37; Mk 13,35</p>
<p>Der Herr legt gro&szlig;en Wert
darauf, in welch einem geistlichen Zustand wir uns befinden, wenn er kommt, um uns in den Himmel zu f&uuml;hren. Wachen
oder schlafen wird? Arbeiten oder tr&auml;umen wir? Das ist die gro&szlig;e Frage.</p>
<p>Nat&uuml;rlich: Wenn der Herr kommt und seine Barmherzigkeit uns
zum ewigen Leben, zum Himmel f&uuml;hrt, dann werden <i>alle</i> wahren Christen mitgehen. Christus w&uuml;rde uns auch an jenem Tag aus
einen verrufenem Standviertel herausziehen und uns in seine Herrlichkeit bringen.</p>
<p>Aber wollen wir das? Ist das eine Antwort auf seine Liebe?
Sollten wir nicht vielmehr als solche erfunden werden, die auf ihn gewartet haben? Der Herr legt gro&szlig;en Wert darauf und
wir m&ouml;chten es auch tun. Und da wir nicht wissen, wann er kommt, m&uuml;ssen und d&uuml;rfen wir jeden Tag unser
Herz auf ihn ausrichten.</p>
<p>&bdquo;Gl&uuml;ckselig jener Knecht, den sein Herr, wenn er kommt, damit [mit dem Austeilen geistlicher Speise] besch&auml;ftigt finden
wird&ldquo; (Mt 24,46).</p>
<p>&bdquo;Gl&uuml;ckselig jene Knechte, die der Herr, wenn er kommt, wachend finden wird&ldquo; (Lk 12,37).</p>
<p>&bdquo;Wacht also &hellip;, damit er
nicht, wenn er pl&ouml;tzlich kommt, euch schlafend finden wird&ldquo; (Mk 13,35).</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Gerrid Setzer</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Sat, 18 May 2013 00:01:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Betrachtung Psalm 119 (66)</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/2795/Betrachtung+Psalm+119+%2866%29</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Psalm 119,130-131</p>
<p><i>Vers 130: Die Er&ouml;ffnung deiner Worte erleuchtet, gibt Einsicht
den Einf&auml;ltigen.</i></p>
<p>Das Wort &bdquo;Einf&auml;ltige&ldquo; kommt nur zwei Mal in den &Uuml;bersetzungen der Psalmen von J. N. Darby und von L.
Segond vor und drei Mal in der synodalen Version. Dieser Unterschied ist dadurch zu erkl&auml;ren, dass das hebr&auml;ische Wort im
8. Vers aus Psalm 19 entweder mit &bdquo;Tor&ldquo;, &bdquo;Unwissender&ldquo; oder  &bdquo;Einf&auml;ltiger&ldquo; &uuml;bersetzt werden kann. Das Wort umfasst diese drei
Bedeutungen. Gem&auml;&szlig; der Etymologie bedeutet das hebr&auml;ische Wort &bdquo;der Aufgeschlossene&ldquo;, offen f&uuml;r alle Einfl&uuml;sse, seien sie gut oder schlecht, und
der sie aufnimmt, ohne sie zu beurteilen: &bdquo;Der Einf&auml;ltige glaubt jedem Wort, aber der Kluge achtet auf seine Schritte&ldquo;, lesen
wir im Buch der Spr&uuml;che (Kap. 14,15). Es geht also darum, vom Zustand des Einf&auml;ltigen zu einem Klugen zu werden.
Nach der g&ouml;ttlichen Belehrung ist der Einf&auml;ltige nicht dazu verurteilt, in diesem Zustand zu bleiben; er kann sich davon trennen
und ein kluger Mensch werden, der in der Lage ist, &bdquo;auf seine Schritte&ldquo; zu achten. Unser 130. Vers &ouml;ffnet uns
hier das Geheimnis. Durch die innere Erleuchtung des Heiligen Geistes erh&auml;lt der Einf&auml;ltige Einsicht, und das geschieht durch das Mittel
des Wortes Gottes. Der Geist handelt durch das Wort, um eine Seele zur Bu&szlig;e und zum Glauben zu f&uuml;hren. Wir
denken ganz besonders an unsere Kinder, die schon von ihrer fr&uuml;hesten Kindheit an lernen, die gute Nachricht zu verstehen. Ab
dem Zeitpunkt, ab dem der junge Mann oder das junge M&auml;dchen glaubt, bleibt es nicht ohne Auswirkung, sondern entwickelt sich
auf dem guten Weg. Er h&ouml;rt die Ratschl&auml;ge und die Zurechtweisungen (Sprüche 12,1.15; 13,1.10; 15,5), er verkehrt mit weisen und
guten Menschen (Sprüche 13,20), er meidet das B&ouml;se (Sprüche 14,16; 16,17); er sucht die Gerechtigkeit (Sprüche 15,9) und geht mit
sich selber streng ins Gericht (Sprüche 16; 17; 25; 28). Es gibt ein Wachstum: &bdquo;Aber der Pfad der Gerechten ist
wie das gl&auml;nzende Morgenlicht, das stets heller leuchtet bis zur Tagesh&ouml;he&ldquo; (Sprüche 4,18).</p>
<p><i>Vers 131: Ich habe meinen Mund weit aufgetan
und gelechzt, denn ich habe verlangt nach deinen Geboten.</i></p>
<p>Hier &ouml;ffnet der Mensch Gottes seinen Mund, um die Empfindungen seines Herzens
auszudr&uuml;cken; er ist entflammt f&uuml;r die Gerechtigkeit, indem er das Volk Gottes sieht, wie es die g&ouml;ttlichen Belehrungen verl&auml;sst. Das
soll jeden Gl&auml;ubigen kennzeichnen, der den Wunsch hat, das Wort Gottes zu bewahren. Dieser Wunsch ist schon in Vers 40
ausgedr&uuml;ckt worden. In Markus 8,12 seufzte Jesus auf, als er den ungl&auml;ubigen und boshaften Pharis&auml;ern antwortete; dann wendete er sich
von ihnen ab.</p>
<p>&nbsp;</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">M. Roy und Filipczak</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Fri, 17 May 2013 00:01:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Das Schiff nach Tarsis – ein gutes Zeichen?</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/2810/Das+Schiff+nach+Tarsis+%96+ein+gutes+Zeichen%3F</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Jona 1,3</p>
<p>Sich in seinen Entscheidungen von &auml;u&szlig;eren Umst&auml;nden leiten zu
lassen, kann ein gef&auml;hrlicher Weg sein. Wenn die Entscheidung auf der Basis scheinbar g&uuml;nstiger F&uuml;gungen aber dem Willen Gottes entgegensteht,
ist sie auf jeden Fall verkehrt.</p>
<p>Jona hatte den klaren Auftrag, nach Ninive zu gehen, um dieser gewaltigen Stadt das Gericht
anzuk&uuml;ndigen. Als der ungehorsame Diener dann die Gegenrichtung einschl&auml;gt, &bdquo;um von dem Angesicht des HERRN weg nach Tarsis zu fliehen&ldquo;,
f&uuml;gten sich auch die Umst&auml;nde so, dass sie den falschen Weg scheinbar best&auml;tigten. Er hatte sich Tarsis als Ziel seiner
Flucht &uuml;berlegt. Als er dann am Hafen von Japho ankommt, steht da doch tats&auml;chlich ein Schiff, das ausgerechnet nach Tarsis
abf&auml;hrt. Und wenn es stimmt, dass Tarsis in Spanien lag, also am anderen Ende des Mittelmeeres, dann kann man sich
vorstellen, dass nicht gerade t&auml;glich Schiffe dorthin abfuhren. War das nicht ein gutes Zeichen, eine deutliche Best&auml;tigung f&uuml;r Jona?</p>
<p>Auf einem
Weg des Ungehorsams m&ouml;gen sich problemlos solche &bdquo;Zeichen&ldquo; finden lassen. Aber sie rechtfertigen keinesfalls den falschen Weg. Auf der Skala
der M&ouml;glichkeiten, den Willen Gottes zu erkennen, stehen &auml;u&szlig;ere Umst&auml;nde an letzter Stelle, das Wort Gottes &ndash; Gottes offenbarter Wille
&ndash; jedoch an erster.</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Marco Le&szlig;mann</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Thu, 16 May 2013 00:01:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Betrachtung Psalm 119 (65)</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/2773/Betrachtung+Psalm+119+%2865%29</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Psalm 119,129</p>
<p>A. Der vollkommene Mensch Gottes</p>
<p>Pe, Tzade, Qoph, Resch (Verse
129 bis 160)</p>
<p>Pe</p>
<p>In der Strophe Pe freut sich der Mensch Gottes &uuml;ber die Gemeinschaft durch das Wort. Das mit dem
Gesetz verbundene Herz sch&auml;tzt den Wert der Zeugnisse Gottes.</p>
<p><b>Verse 129 bis 136</b></p>
<p><i>Vers 129: Wunderbar sind deine Zeugnisse, darum bewahrt sie
meine Seele.</i></p>
<p>Drei Ausdr&uuml;cke sollen die Strophe Pe hervorheben, n&auml;mlich &bdquo;wunderbar sind deine Zeugnisse&ldquo; (V. 129), &bdquo;die Er&ouml;ffnung deiner Worte erleuchtet&ldquo;
(V. 130) und &bdquo;lass dein Angesicht leuchten &uuml;ber deinen Knecht&ldquo; (V. 135). In unserer Haushaltung haben wir das Privileg, ganz
in das eintreten zu d&uuml;rfen, was der Psalmist nur wie durch einen Schleier sehen konnte. Diese drei Ausdr&uuml;cke beziehen sich
auf das Wirken des Heiligen Geistes im Gl&auml;ubigen als Auswirkung auf das f&uuml;r ihn geschehene Werk Christi am Kreuz. Nur
durch den Heiligen Geist kann der Diener sagen, dass die Zeugnisse Gottes wunderbar sind. Die Erleuchtung von Vers 130 ist
ebenfalls eine Handlung des Heiligen Geistes im Innern des Erl&ouml;sten. Erleuchtet zu sein bedeutet, vom Heiligen Geist geleitet zu werden.
Aber Vers 130 verbindet die Erleuchtung mit dem Wort Gottes. C. H. Mackintosh hat dazu geschrieben: &bdquo;Wir k&ouml;nnen auf zweierlei
Art und Weise gef&uuml;hrt werden: durch das Wort und durch den Heiligen Geist; und wir erinnern uns daran, dass diese
zwei Dinge immer in &Uuml;bereinstimmung sind. Eine Person kann denken, dass sie vom Heiligen Geist geleitet wird, und einer bestimmten
angef&uuml;hrten Richtung folgen, dessen Auswirkungen im Gegensatz zum Wort Gottes stehen. Der vom Heiligen Geist gef&uuml;hrte Mensch wird niemals im
Widerspruch zum Wort Gottes handeln&ldquo; (<i>Notes sur le livre du Deut&eacute;ronome</i>, S. 45). Was das Gebet in Vers 135 betrifft,
findet es seine vollkommene Erf&uuml;llung in 2. Korinther 4,6. Der Vorgang dieser geistlichen Umwandlung wird am Ende von 2. Korinther
3 beschrieben: &bdquo;Wir alle aber, mit aufgedecktem Angesicht die Herrlichkeit des Herrn anschauend, werden verwandelt nach demselben Bild von Herrlichkeit
zu Herrlichkeit, als durch den Herrn, den Geist&ldquo; (V. 18).</p>
<p>Gott hat uns berufen von der Finsternis zu seinem wunderbaren Licht;
und er allein tut die wunderbaren Dinge. Das Erl&ouml;sungswerk ist r&uuml;hmenswert und herrlich; es ist uns offenbart worden im Wort
Gottes durch das Licht des Heiligen Geistes. Darum sollen wir gro&szlig;es Gefallen daran finden, es zu lesen und zu bewahren,
denn es l&auml;sst uns den Namen Jesus kennenlernen, den niemand ganz erforschen wird: Das Wort wurde Fleisch, der wunderbare Eckstein
(Matthäus 21,42). Zur Zeit der Richter unterhielt sich der Engel des HERRN mit einem dem&uuml;tigen Ehepaar aus dem Stamm Dan
und offenbarte ihm seinen wunderbaren Namen: &bdquo;Warum fragst du denn nach meinem Namen? Er ist ja wunderbar!&ldquo; (Richter 13,18).</p>
<p>Das ist
der wunderbare Name des ewigen Sohnes:</p>
<p>O Name, den froh wir erh&ouml;hen,<br />Du hast uns die Kunde gebracht<br />von Gott, den
kein Auge kann sehen,<br />der wohnt in erhabener Pracht!</p>
<p>O Jesu, den niemand ergr&uuml;ndet,<br />Du ewig lebendiger Gott;<br />o Name, der
Rettung verk&uuml;ndet,<br />Besieger von S&uuml;nde und Tod!</p>
<p>(Deutsche &Uuml;bersetzung von Lied 158 aus dem franz&ouml;sischen Liederbuch <i>Hymnes et Cantiques</i>)</p>
<p>Die Bibel ist
also ein wunderbares Buch f&uuml;r den, der sein Ausma&szlig; kennt; er entdeckt darin, vom 1. Buch Mose an, die Gnade
Gottes, die seinen vollen Umfang in Christus gefunden hat. Der vollkommene Mensch Gottes aus 2. Timotheus 3,17 lebt in diesen
Gedanken.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">M. Roy und Filipczak</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Wed, 15 May 2013 00:01:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Falsche Christi</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/2812/Falsche+Christi</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Markus 13,21-26</p>
<p>Sowohl am Anfang als auch am Ende der Drangsalszeit
werden falsche Christi auftreten, die behaupten, der Messias zu sein, und die Juden verf&uuml;hren wollen (Mk 13,6.21). Doch ihre Anma&szlig;ung
ist leicht zu entlarven. Denn Christus wird nicht im Verborgenen erscheinen und in einem Winkel auftreten, wie er es getan
hat, als er das erste Mal die Erde betreten hat. Das macht Markus 13,24.25 ganz klar:</p>
<p>
<ul>
<li>Bevor Christus in Macht und
Herrlichkeit erscheinen wird, wird es gewaltige kosmische Ver&auml;nderungen geben, die man von der Erde aus beobachten kann (Sonne, Mond und
Sterne sollte man an dieser Stelle buchst&auml;blich nehmen, da es um das geht, was nach der Drangsal geschieht; ein Zusammenbrechen
von Ordnungen dagegen w&uuml;rde zur Drangsal geh&ouml;ren und w&auml;re auch kein f&uuml;r alle sichtbares und auff&auml;lliges Zeichen).</li>
<li>Wenn Christus, der Messias
erscheint, l&auml;sst er seine Herrlichkeit in dieser Sch&ouml;pfung leuchten und jedes Auge wird ihn sehen (Off 1,7). Er ist dann
nicht mehr der Wurzelspross aus d&uuml;rrem Erdreich, der seine Herrlichkeit unter dem schlichten Kleid eines Dieners verbergen wird. Nein, seine
Herrlichkeit wird dann geschaut werden. Und darauf sollten seine J&uuml;nger (der j&uuml;dische &Uuml;berrest) warten.</li>
</ul>
<p>Die Verf&uuml;hrer, die hier und da in
der Drangsalszeit auftreten werden, k&ouml;nnen nicht der wahre Messias sein, denn sein Kommen auf diese Erde ist mit gro&szlig;ern Herrlichkeit
verbunden.&nbsp;</p>
</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Gerrid Setzer</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Tue, 14 May 2013 00:01:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Betrachtung Psalm 119 (64)</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/2772/Betrachtung+Psalm+119+%2864%29</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Psalm 119,129-176</p>
<p>Kapitel 8</p>
<p>Gebete des Mannes Gottes</p>
<p>Pe, Tzade, Qoph, Resch, Sin,
Taw (Verse 129 bis 176)</p>
<p>In 2. Timotheus 3,16 und 17 nennt der Apostel Paulus die Kernaussage von Psalm 119. &bdquo;Alle
Schrift ist von Gott eingegeben und n&uuml;tzlich zur Lehre, zur &Uuml;berf&uuml;hrung, zur Zurechtweisung, zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, damit der
Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werk v&ouml;llig geschickt.&ldquo; Durch die g&ouml;ttliche Inspiration steht die Bibel &uuml;ber jede von
Menschen geschriebener christlicher Literatur. Jemand hat mal gesagt, die Heilige Schrift ist n&uuml;tzlich wegen der Inspiration und inspiriert, um n&uuml;tzlich
zu sein. Unter dieser &Uuml;berschrift ist der Psalm 119 nur ein Teil dieser g&ouml;ttlichen Schrift, aber darum ist er nicht
weniger n&uuml;tzlich zu unserer Belehrung, das hei&szlig;t, um sich die Kenntnis und die Praxis des christlichen Lebens anzueignen; zur &Uuml;berf&uuml;hrung,
um einen Fehler, der schlimmer als Unwissenheit ist, zu widerlegen und zu kl&auml;ren; zur Zurechtweisung, das bedeutet, ein verirrtes Kind
Gottes mit Ermahnungen in Liebe und Wahrheit auf den rechten Weg zur&uuml;ckzuf&uuml;hren; zur Unterweisung in der Gerechtigkeit, das will sagen,
den Gl&auml;ubigen durch diese geistliche Erziehung zu formen, die zur vollkommenen Gr&ouml;&szlig;e des Christus f&uuml;hren wird. Der Psalm 119 ist
uns nicht nur gegeben worden, um unsere Gedanken, sondern auch unseren Charakter zu formen; er gibt uns einen Grund f&uuml;r
ein erf&uuml;lltes Leben, das weise (V. 98) und verst&auml;ndig (V. 99.130) macht.</p>
<p>Mit den sechs letzten Strophen Pe, Tzade, Qoph, Resch,
Sin und Taw treten wir in die Wahrheit der vollkommenen Gr&ouml;&szlig;e Christi ein, zweifach bekr&auml;ftigt von dem Apostel Paulus: &bdquo;damit
der Mensch Gottes vollkommen sei, zu jedem guten Werk v&ouml;llig geschickt&ldquo;. Das ist das Ziel des 119. Psalms, welcher nur
ein Teil des g&ouml;ttlichen Wortes ist. Durch die Betrachtungen &uuml;ber die Gebete des Psalmisten werden wir durch die Erkenntnis und
Offenbarung des Herrn zum Heil gef&uuml;hrt, dann gelenkt auf dem Weg, auf dem der Herr aus jedem von uns einen
Menschen Gottes macht, eine vollkommene Person, die durch ihr Leben und ihre Werke die g&ouml;ttlichen Eigenschaften des Gesetzes, der Zeugnisse,
der Gebote, der Vorschriften, der Satzungen, der Rechte und der Urteile unter Beweis stellt, die sie in ihrem Herzen erhalten
hat.</p>
<p>Es gibt also einen vollkommenen &Uuml;bereinstimmung zwischen dem, was der Psalmist gelernt hat, und wie er lebt. F&uuml;r ihn ist
die praktische Heiligkeit niemals eine ein f&uuml;r alle Mal erreichte Stufe, er appelliert auch an das Licht Gottes: &bdquo;Lass dein
Angesicht leuchten &uuml;ber deinen Knecht&ldquo; (V. 135). Je mehr er sich der praktischen Heiligkeit n&auml;hert, desto mehr wird er sich
bewusst, dass er gering und verachtet ist (V. 141). Und der vollkommene Mensch lebt in einer innigen Gemeinschaft mit seinem
Gott, er kommt der Morgend&auml;mmerung zuvor und wartet auf seinen Herrn (V. 147), er kommt den Nachtwachen zuvor, um &uuml;ber
das Wort Gottes zu sinnen.</p>
<p>Der vollkommen gemachte Mensch Gottes lobt sieben Mal am Tag (V. 164), f&uuml;r ihn ist der
Frieden unermesslich, er kennt kein Fallen (V. 165), seine Lippen verk&uuml;nden Lob, seine Zunge legt ein Zeugnis ab, aber die
Demut bleibt seine fest bestehende Eigenschaft: &bdquo;Ich bin umhergeirrt wie ein verlorenes Schaf; suche deinen Knecht&ldquo; (V. 176). Liebe Br&uuml;der
und Schwestern, diese Wahrheiten sind uns gegeben, damit wir in der Demut bleiben. Je n&auml;her man dem Herrn kommt, umso
mehr wird man sich des B&ouml;sen im Herzen bewusst und desto weniger wird man dazu neigen, von seiner eigenen Geistigkeit
zu sprechen. Wurde der Prophet Jesaja nicht gebrochen, als er die Majest&auml;t des Herrn sah? Mose, der viele Tage in
der herrlichen Gegenwart Gottes verbracht hatte, wusste nicht, dass sein Gesicht davon gekennzeichnet war (2. Mose 34,29). Wir verstehen also,
dass der Psalmist am Ende seines langen Gebetsleben sagt, dass er &bdquo;umherirrt wie ein verlorenes Schaf&ldquo; und dass er ununterbrochen
die Sorgfalt Gottes ben&ouml;tigt (V. 176).</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">M. Roy und Filipczak</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Mon, 13 May 2013 00:01:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Dienst für den Herrn</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/2809/Dienst+f%FCr+den+Herrn</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Kolosser 3,23-24; Apostelgeschichte 13,2; 2. Timotheus 1,18; 1. Korinther 15,58</p>
<p>Was
ist Dienst f&uuml;r den Herrn? Man muss hier zwischen Dienst f&uuml;r den Herrn im allgemeinen Sinn und im speziellen Sinn
unterscheiden. Im allgemeinen Sinn k&ouml;nnen wir jede T&auml;tigkeit als Dienst f&uuml;r den Herrn werten. Den Sklaven mit ihren einfachen T&auml;tigkeiten
wurde gesagt: &bdquo;Ihr dient dem Herrn Christus&ldquo; (Kol 3,24).</p>
<p>Andererseits gibt es auch einen Dienst f&uuml;r den Herrn im besonderen Sinn.
Als einst Gl&auml;ubige dem &bdquo;Herrn dienten und fasteten&ldquo;, war damit nicht Putzen oder so etwas gemeint (Apg 13,2). Und wenn
Timotheus in Ephesus viel diente, dann waren das auch keine allt&auml;glichen Dinge (2. Tim 1,18). Das &bdquo;Werk des Herrn&ldquo; (1.
Kor 15,58; 16,10) ist nicht unsere tagt&auml;gliche Arbeit. Das Werk des Herrn ist das, was <i>seine </i>Sache auf dieser Welt
<i>direkt</i> betrifft und f&ouml;rdert.</p>
<p>Die t&auml;gliche treue Pflichterf&uuml;llung ist f&uuml;r jeden Christen eine wichtige Sache. Wir d&uuml;rfen unsere irdische Verantwortung, die
wir haben, nicht unter dem Deckmantel eines direkten Dienstes f&uuml;r den Herrn vernachl&auml;ssigen. Das ist keine Frage. Wie sehr wird
doch alles geadelt, wenn wir es f&uuml;r den Herrn tun d&uuml;rfen!</p>
<p>Wir d&uuml;rfen aber nicht den Fehler machen, den allgemeinen Dienst
f&uuml;r den Herrn mit dem speziellen gleichzusetzen. So etwas geschieht leicht, wenn man im Sumpf der irdischen Verpflichtungen versinkt und
sich rechtfertigen m&ouml;chte, dass man nicht so viel &bdquo;dienen&ldquo; kann; oder wenn man sich schwertut, das anzuerkennen, was andere im
Werk des Herrn arbeiten. Es ist schon ein Unterschied, ob wir das Haus putzen oder das Evangelium verk&uuml;ndigen.</p>
<p>Wir m&ouml;chten unsere
t&auml;gliche Arbeit f&uuml;r den Herrn verrichten. Aber wir wollen danach trachten, so viel wie m&ouml;glich ins Werk des Herrn direkt
zu investieren. Wenn das Haus schon sauber ist, braucht man es nicht noch mal zu schrubben, sondern kann dann vielleicht
besser ein paar Traktate verteilen ...</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Gerrid Setzer</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Sun, 12 May 2013 00:01:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Betrachtung Psalm 119 (63)</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/2747/Betrachtung+Psalm+119+%2863%29</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Psalm 119,127-128</p>
<p><i>Vers 127: Darum liebe ich deine Gebote mehr als
Gold und gediegenes Gold.</i></p>
<p>Das &bdquo;darum" in Vers 127 bezieht sich auf den brennenden Wunsch, Einsicht zu bekommen (V. 125), und
auf die Feststellung, dass die &Uuml;berm&uuml;tigen das g&ouml;ttliche Gesetz gebrochen haben (V. 126). Da er Einsicht von seinem Gott bekommen
hat, werden dem Psalmisten die Machenschaften der &Uuml;berm&uuml;tigen klar. Einsicht in die g&ouml;ttlichen Dinge f&uuml;hrt dazu, alles nach den Ma&szlig;st&auml;ben
Gottes zu beurteilen. Aber die Liebe muss das Wesen unserer Beurteilungen und unseres Dienstes sein. Das ist hier das geistliche
Kennzeichen des Dieners, den Gott gebraucht: die heilige Lehre mehr zu lieben als alle Reicht&uuml;mer der Erde.</p>
<p>Kann man au&szlig;erdem nicht
auch von Vers 127 entnehmen, dass das in seiner Reinheit verk&uuml;ndete Evangelium einen Diener niemals an G&uuml;tern dieser Erde reich
machen wird? Vergessen wir nicht, das das Gold in den Kleidern der babylonischen Hure zu finden war (Offenbarung 17,4).</p>
<p><i>Vers 128:
Darum halte ich alle deine Vorschriften in allem f&uuml;r recht; jeden L&uuml;genpfad hasse ich.<br /> </i></p>
<p>Nun geht es dem Mensch
Gottes um die g&ouml;ttlichen Vorschriften. Er h&auml;lt sie alle f&uuml;r recht, das bedeutet, dass es f&uuml;r ihn nichts Gewundenes in
der Schrift gibt. Die Liebe zum das Wort Gottes beinhaltet notwendigerweise auch den Hass auf &bdquo;jeden L&uuml;genpfad&ldquo;. Schon Mose besang
die Gerechtigkeit und das Recht Gottes: &bdquo;Ein Gott der Treue ... gerecht und gerade ist er&ldquo; (5. Mose 32,4).</p>
<p>Die Redeweise
unter der Gnade &uuml;ber die g&ouml;ttlichen Vorschriften unterscheidet sich nicht von der aus dem alten Bund. Darum best&auml;tigt der Apostel
Paulus das Lied Moses und das Gebet des Psalmisten und sagt zu den Korinthern: &bdquo;alles aber von Gott&ldquo; (1. Korinther
11,12). Wie sehr entspricht das der Natur, wie wir in den einzelnen Lebensumst&auml;nden handeln sollen, dem Leben in der Familie
und in der Versammlung. Daher sollte die in 1. Korinther 11,2-16 aufgestellte moralische Ordnung nicht zu Problemen unter den Br&uuml;dern
f&uuml;hren, die nach dem Wort zusammenkommen. Diese g&ouml;ttliche Ordnung zu verachten, bedeutet, den zu verachten, der sie aufgestellt; der Apostel
Paulus sagt in Vers 16, dass, &bdquo;wenn es aber jemand f&uuml;r gut h&auml;lt, streits&uuml;chtig zu sein, so haben wir solch
eine Gewohnheit nicht, noch die Versammlungen Gottes&ldquo;.</p>
<p>&nbsp;</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">M. Roy und Filipczak</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Sat, 11 May 2013 00:01:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Jona – eine merkwürdige Autobiographie</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/2807/Jona+%96+eine+merkw%FCrdige+Autobiographie</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Jona 1-4</p>
<p>Sehr wahrscheinlich hat Jona das gleichnamige Buch selbst geschrieben.
Umso erstaunlicher ist es, dass er selbst so schlecht wegkommt. Alles ist wunderbar in diesem Buch: die Gnade Gottes mit
Ninive und auch mit seinem irrenden Diener, die Gottesfurcht der Seeleute, die Bu&szlig;e der Leute aus Ninive usw. Nur der
Ungehorsam, Egoismus und Nationalstolz Jonas bilden hierzu einen dunklen Kontrast. Seine letzten Worte lauten: &bdquo;Mit Recht z&uuml;rne ich bis zum
Tod.&ldquo;</p>
<p>Was h&auml;tten wir wohl geschrieben, wenn wir im Bauch eines Fisches gewesen w&auml;ren oder wenn auf unsere Predigt hin eine
ganze Gro&szlig;stadt Bu&szlig;e getan h&auml;tte? Daraus h&auml;tte man doch eine gro&szlig;e Geschichte machen k&ouml;nnen, in der sicher auch noch etwas
Ehre f&uuml;r uns selbst &uuml;brig geblieben w&auml;re.</p>
<p>Diese unverbl&uuml;mte Schilderung lehrt uns wichtige Lektionen:</p>
<p>1. <i>Gottes Wort ist die Wahrheit.</i> Es stellt
den Menschen &ndash; selbst den Diener Gottes &ndash; so dar, wie er wirklich ist. &ndash; Wir sollten das Licht Gottes
auch auf unser Leben scheinen lassen.</p>
<p>2. <i>Gottes Wort ist inspiriert.</i> Selbst der Autobiograph Jona darf sich nicht in besseres Licht
r&uuml;cken. Er muss das schreiben, was er diktiert bekommt. &ndash; Die w&ouml;rtliche Inspiration der Bibel wird allgemein bezweifelt. Gerade beim
Buch Jona. Wir sollten uns davon nicht anstecken lassen.</p>
<p>3. <i>Gott kommt auch mit Jona zu seinem Ziel. </i>Das Buch endet
nicht mit dem Zorn Jonas, sondern mit der Gnade Gottes. Jona &uuml;berl&auml;sst in seinem Bericht Gott das letzte Wort und
gibt dem Leser damit zu verstehen, dass er damals im Unrecht war, jetzt aber seine Lektion gelernt hat. &ndash; Gott
wird auch mit uns zu seinem Ziel kommen.</p>
<p>4. <i>Gott gibt seine Ehre keinem anderen.</i> Bei dieser vielleicht wirkungsvollsten Bu&szlig;predigt der
Menschheitsgeschichte (mehrere Hunderttausend Menschen kehren von ihren b&ouml;sen Wegen um) soll nicht der Diener im Vordergrund stehen, sondern die Gnade
Gottes. &ndash; Wir sollten nicht viele Worte &uuml;ber uns und unseren Dienst machen. Je mehr wir in den Hintergrund treten,
umso mehr kann die Gr&ouml;&szlig;e Gottes hervorleuchten.</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Marco Le&szlig;mann</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Fri, 10 May 2013 00:01:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Betrachtung Psalm 119 (62)</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/2746/Betrachtung+Psalm+119+%2862%29</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Psalm 119,124-126</p>
<p><i>Vers 124: Handle mit deinem Knecht nach deiner G&uuml;te,
und lehre mich deine Satzungen!</i></p>
<p>Bei der Betrachtung von Vers 121 haben wir gesagt, dass die Seele des wirklich Gl&auml;ubigen niemals
seinen Verfolgern &uuml;berlassen werden wird. In Vers 124 wei&szlig; der Diener, dass der Herr mit ihm in G&uuml;te handelt, die
eine g&ouml;ttliche Eigenschaft seiner Liebe ist und sich in seinen vielf&auml;ltigen Wohltaten zeigt. Die Seele setzt ihr ganzes Vertrauen in
den, der die Gerechtigkeit Gottes ist. Gott kann bei uns seine G&uuml;te entfalten, obwohl seine Gerechtigkeit bereits befriedigt worden ist.
In Vers 123 sehnte sich der Psalmist nach dem Wort der Gerechtigkeit Gottes. Was uns betrifft, kennen wir es bereits.
In Vers 124 vertraut der Psalmist auf die G&uuml;te Gottes. Wir sind der Gegenstand dieser G&uuml;te. Darum wissen wir, dass
&bdquo;denen, die Gott lieben, alle Dinge zum Guten mitwirken, denen, die nach Vorsatz berufen sind&ldquo; (Römer 8, 28). Gott handelt
mit uns nach seiner G&uuml;te. Denn Gott ist gut zu uns, wir sollen es auch mit unseren Br&uuml;dern sein.</p>
<p><i>Vers 125:
Dein Knecht bin ich; gib mir Einsicht, so werde ich deine Zeugnisse erkennen.</i></p>
<p>Der Begriff &bdquo;Einsicht&ldquo; kommt in unserem Psalm u.
a. in folgenden Versen vor: Verse 73, 104, 125, 169. Diese vier Stellen zeigen uns, wie der Psalmist in g&ouml;ttlichen
Dingen zunimmt. In Vers 73 bittet er um Einsicht, um die Gebote Gottes zu lernen; in Vers 104 wei&szlig; er,
dass er Einsicht bekommt, darum hasst er &bdquo;jeden L&uuml;genpfad&ldquo;; in Vers 125 w&uuml;nscht der Diener, jederzeit Einsicht zu haben, um
die Zeugnisse zu erkennen; letztendlich in Vers 169 haben wir das Mittel, durch das Gott Einsicht gibt, n&auml;mlich die Kenntnis
seines Wortes und der perfekte Einklang zwischen der von Gott gegebenen Einsicht und seinem Willen, den der Diener aus seinem
Wort kennt.</p>
<p>Einsichtig zu sein ist kein Selbstzweck, sondern eine offene T&uuml;r f&uuml;r die Erf&uuml;llung des Willens Gottes. In Psalm 119
wird dieser Wille aus vier Perspektiven betrachtet: die Gebote Gottes lernen, die L&uuml;ge hassen, die Zeugnisse Gottes erkennen, sein Gebet
auf die Zusage Gottes aus seinem Wort st&uuml;tzen. Das Gebet aus Vers 169 l&uuml;ftet das Geheimnis des angenehmen Gebets f&uuml;r
Gott: nach dem Willen Gottes zu beten. Lasst uns nicht vergessen, dass der Gl&auml;ubige Einsicht von dem bekommt, dessen &bdquo;Einsicht
kein Ma&szlig; ist&ldquo; (Psalm 147,5).</p>
<p><i>Vers 126: Es ist Zeit f&uuml;r den Herrn zu handeln: Sie haben dein Gesetz gebrochen.</i></p>
<p>Bei seinem
Blick um sich herum sieht der Gerechte, dass die Rechte Gottes von seinem Volk mit F&uuml;&szlig;en getreten werden, und er
schreit zu Gott, damit er z&uuml;chtigend einschreitet. Der Prophet Habakuk litt darunter und sagte: &bdquo;Darum wird das Gesetz kraftlos, und
das Recht kommt niemals hervor&ldquo; (Habakuk 1,4). Die Kapitel 2 und 3 aus der Offenbarung zeigen uns unseren Herrn in
seiner Eigenschaft als Richter, wie er die Briefe an die sieben Versammlungen in Asien schreibt. Er deckt ihren Zustand auf
und verk&uuml;ndet, dass er bei f&uuml;nf Versammlungen mit Zucht einschreiten wird, wenn diese nicht auf seine Ermahnungen achten.</p>
<p>Es ist ein
feierlicher Gedanke, dass wir am Ende der aktuellen Haushaltung stehen, die Entr&uuml;ckung wird nicht mehr lange ausbleiben. Gott wird nicht
f&uuml;r immer ertragen k&ouml;nnen, wie sein Wort auf die Seite ger&uuml;ckt wird.</p>
<p>&nbsp;</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">M. Roy und Filipczak</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Thu, 09 May 2013 00:01:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Freundschaften mit Ungläubigen</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/2804/Freundschaften+mit+Ungl%E4ubigen</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: 2. Korinther 6,14-18</p>
<p>Wir d&uuml;rfen als Christen Kontakte, Umgang und Bekanntschaften
mit Ungl&auml;ubigen haben (1. Kor 5,11). Aber eine Freundschaft, bei der es auf gleiche Ziele und Gedanken ankommt, l&auml;sst sich
mit einem Ungl&auml;ubigen nicht gut verwirklichen. Gott m&ouml;chte so eine Verbindung nicht.&nbsp;</p>
<p>2. Korinther 6,14-18 ist dazu eine wichtige Stelle.</p>
<p>Wir lernen
in den Versen 14-16, was ein Gl&auml;ubiger im Blick auf einen Ungl&auml;ubigen nicht eingehen oder was ihn nicht kennzeichnen soll:</p>
<ul>
<li>kein
ungleiches Joch</li>
<li>keine Genossenschaft</li>
<li>keine Gemeinschaft</li>
<li>keine &Uuml;bereinstimmung</li>
<li>kein Teil</li>
<li>kein Zusammenhang.</li>
</ul>
<p>In Vers 17 wird dann gezeigt, welche die Konsequenzen der Gl&auml;ubige daraus ziehen soll:</p>
<ul>
<li>Er
soll aus der Mitte des G&ouml;tzendienstes hinausgehen.&nbsp;</li>
<li>Er soll sich absondern.</li>
<li>Er soll Unreines nicht anr&uuml;hren.</li>
</ul>
<p>In Vers 17 und 18 wird vorgestellt,
was dem Gl&auml;ubigen verhei&szlig;en wird, der sich absondert:</p>
<ul>
<li>Gott nimmt ihn auf.</li>
<li>Gott wird diesen Gl&auml;ubigen (in der Praxis) zum Vater.</li>
<li>Gott macht
ihn (in der Praxis) zum Sohn oder zur Tochter.&nbsp;</li>
</ul>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Gerrid Setzer</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Wed, 08 May 2013 00:01:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Betrachtung Psalm 119 (61)</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/2745/Betrachtung+Psalm+119+%2861%29</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Psalm 119,121-123</p>
<p><b>Ajin</b></p>
<p>Absonderung und Errettung durch das Wort. Der stets sehr
eindringliche Aufruf um die Hilfe des Herrn, um seinen Diener von dem Leid zu erretten.</p>
<p>Verse 121 bis 128</p>
<p><i>Vers 121: Ich
habe Recht und Gerechtigkeit ge&uuml;bt; &uuml;berlass mich nicht meinen Bedr&uuml;ckern!</i></p>
<p>Im Bewusstsein seiner Nichtigkeit gegen&uuml;ber dem Richter, aber erf&uuml;llt von den
g&ouml;ttlichen Gedanken &uuml;ber das Gericht, bittet der Diener um g&ouml;ttlichen Schutz (V. 122), g&ouml;ttliche G&uuml;te (V. 124) und g&ouml;ttliche Einsicht
(V. 125). Dieser Vers 121 wird ganz besonders das Gebet des j&uuml;dischen &Uuml;berrestes sein, wenn sie durch die gro&szlig;e Tr&uuml;bsal
gehen. Die ganze Schrift sagt, dass der, der Recht und Gerechtigkeit &uuml;bt, nicht von Gott verlassen werden kann. Wir finden
das insbesondere im Neuen Testament. &bdquo;Meine Schafe h&ouml;ren meine Stimme, und ich kenne sie, und sie folgen mir; und ich
gebe ihnen ewiges Leben, und sie gehen nicht verloren in Ewigkeit, und niemand wird sie aus meiner Hand rauben&ldquo; (Johannes
10,27.28). Ein Kind Gottes kann wegen des Namens Jesu in Bedr&auml;ngnis kommen, aber es wird niemals seinen Verfolgern &uuml;berlassen werden:
sein K&ouml;rper vielleicht schon &ndash; das bezeugen die ganzen Verfolgungen der wirklich Gl&auml;ubigen &ndash;; aber seine Seele wird niemals verlassen
werden.</p>
<p><i>Vers 122: Sei B&uuml;rge f&uuml;r deinen Knecht zum Guten; lass die &Uuml;berm&uuml;tigen mich nicht bedr&uuml;cken!<br /></i></p>
<p>Nun ruht der Diener ganz
in dem HERRN als Belohnung f&uuml;r seine Treue. Das f&uuml;hrt ihn zu der Bitte, dass Gott sein B&uuml;rge sei. Wie
l&auml;sst uns dieser Vers an die ganze gegebene Offenbarung in Christus herantasten! Denn er allein ist der B&uuml;rge f&uuml;r unsere
himmlischen Segnungen. Das Gute, um das wir in unseren Gebeten bitten, betrifft unser himmlisches Teil.</p>
<p><i>Vers 123: Meine Augen schmachten nach
deiner Rettung und nach der Zusage deiner Gerechtigkeit. </i></p>
<p>Sehr viele Dinge f&uuml;hren dazu, die geistliche Sicht zu verdecken. Angesichts der
Bedr&uuml;ckung der &Uuml;berm&uuml;tigen (V. 122) vertraut der Diener ganz auf seinen Gott in Erwartung der Errettung. Er betet, damit die
Erprobung nicht das Licht seiner Seele tr&uuml;bt. In unseren inneren K&auml;mpfen gibt es kritische Momente, in denen der Feind versucht,
alles zu verdunkeln, um das Vertrauen und die Hoffnung unseres Herzens zu zerst&ouml;ren. Das ausreichende und unver&auml;nderliche Licht des Glaubens
ist das Wort Gottes: &bdquo;Sagt vom Gerechten, dass es ihm wohl ergehen wird&ldquo; (Jesaja 3,10).</p>
<p>&nbsp;</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">M. Roy
und Filipczak</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Tue, 07 May 2013 00:01:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Allezeit Frieden!</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/2801/Allezeit+Frieden%21</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: 2. Thessalonicher 3,16</p>
<p><i>Er selbst aber, der Herr des Friedens, gebe
euch den Frieden immerdar auf alle Weise! Der Herr sei mit euch allen! 2. Thessalonicher 3,16</i></p>
<p>Die Thessalonicher hatten Schwierigkeiten in
der Welt, sie wurden verfolgt. Sie hatten Schwierigkeiten durch falsche Lehrer und durch unordentliche und faule Leute in ihrer Mitte.
Das alles war dazu angetan, ihren inneren Frieden zu st&ouml;ren.</p>
<p>Aber sie kannten den Herrn des Friedens. Sie kannten den, der
stets in Frieden war und Frieden ist und der Frieden zu geben vermag. Und Paulus betet, dass dieser Herr ihnen
ununterbrochen und auf jede Weise Frieden geben w&uuml;rde.</p>
<p>Der Frieden muss nicht mit der Zeit schwinden (wie das beim Frohlocken der
Fall sein mag), der Herr vermag unsere Herzen stets in Frieden zu erhalten. Und er gibt uns den Frieden auch
auf jede Weise &ndash; das hei&szlig;t entsprechend der unterschiedlichen Umst&auml;nde. Es gibt keine Situation, in denen uns nicht sein Frieden
bewahren kann.</p>
<p>Doch wir haben nicht nur den Frieden <i>in uns</i>, sondern wir haben auch den Herrn <i>mit uns</i> (vgl. Phil
4,7.9). Er stillt nicht nur den Sturm, sondern er steigt auch in unser Lebensschiff. Was wollen wir noch anderes begehren?</p>
<p>&nbsp;</p><p
style="text-align: right; padding-right: 50px;">Gerrid Setzer</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Mon, 06 May 2013 00:01:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Betrachtung Psalm 119 (60)</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/2733/Betrachtung+Psalm+119+%2860%29</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Psalm 119,120</p>
<p><i>Vers 120: Vor deinem Schrecken schaudert mein Fleisch, und
ich f&uuml;rchte mich vor deinen Gerichten.</i></p>
<p>Die Strophe <i>Samech</i> legt den Schwerpunkt auf das g&ouml;ttliche Gericht. Der Treue muss in die
Gedanken Gottes bez&uuml;glich des Gerichtes &bdquo;einsteigen&ldquo;  k&ouml;nnen, so wird er das hassen, was auch Gott hasst. Trotz alledem sollen
wir auch beachten, dass das Neue Testament uns dazu aufruft, die zu segnen, die uns verfolgen (Römer 12,14). Besteht da
nun ein Widerspruch zwischen dem Alten und dem Neuen Testament? Keineswegs! Der Hass auf das B&ouml;se, der in dem Herzen
des Psalmisten erzeugt wurde, ist das Wirken des Heiligen Geistes, der sich nicht mit den s&uuml;ndigen Menschen und den Doppelherzigen
verbinden kann. Hass und Abscheu werden 6-mal in Psalm 119 erw&auml;hnt, und zwar in den Versen 104, 113, 128, 158
(Abscheu), 163 (Hass, Abscheu). Das soll uns zeigen, dass das B&ouml;se auch immer b&ouml;se in den Augen Gottes bleibt.</p>
<p>Die &Auml;nderung
der Haushaltung (der Heilszeitalter) &auml;ndert nichts an dem Urteil Gottes, die Menschheit zu richten, die in der S&uuml;nde bleiben. Jeder
s&uuml;ndige Mensch muss das Gericht f&uuml;rchten, aber derjenige, der Bu&szlig;e tut und an die Wirksamkeit des Werkes Christi am Kreuz
f&uuml;r seine Errettung glaubt, wird nicht ins Gericht kommen. Wir befinden uns in der Zeit der Gnade, in der die
Versammlung gebildet wird. Das Gericht, das &uuml;ber die Nationen kommt, wird erst nach der Entr&uuml;ckung der Gl&auml;ubigen beginnen. Heute, in
der Zeit der Versammlung, soll das gerechte Gericht in einem Geist der Sanftmut ausgef&uuml;hrt werden (Galater 6,1) gegen&uuml;ber dem Bruder,
der von einem Fehltritt &uuml;bereilt wurde. Judas schreibt ebenfalls &uuml;ber die, die sich abwenden: &bdquo;Und die einen, die streiten, weist
zurecht, die anderen aber rettet mit Furcht, sie aus dem Feuer rei&szlig;end, indem ihr auch das vom Fleisch befleckte Kleid
hasst&ldquo;  (V. 22-23). Diese Stellen aus dem Neuen Testament sind sehr ernst; sie erinnern uns daran, dass wir es
mit einem heiligen Gott zu tun haben. Das Kapitel der Liebe befindet sich im ersten Brief an die Korinther, in
dem Brief, in dem der gleiche Geist durch den Dienst des Apostel Paulus sagt, dass, &bdquo;wenn jemand den Tempel Gottes
verdirbt, den wird Gott verderben; denn der Tempel Gottes ist heilig, und solche seid ihr&ldquo;  (1. Korinther 3,17). In
Kapitel 10 des gleichen Briefes stellt der Apostel Paulus den Korinthern die Frage: &bdquo;Oder reizen wir den Herrn zur Eifersucht?
Sind wir etwas st&auml;rker als er?&ldquo;  (V. 22).</p>
<p>Wenn sich der Herr in seiner Eigenschaft als Richter zeigt, hat seine
g&ouml;ttliche Majest&auml;t eine Furcht erregende Wirkung auf den Menschen. Was die Anwesenheit Moses auf dem Sinai betrifft, sagt das Zitat
in Hebräer 12,21: &bdquo;Und so furchtbar war die Erscheinung, dass Mose sagte: Ich bin voll Furcht und Zittern.&ldquo; Daniel sagt
in seiner Vision am Ufer des Stromes Hiddekel: &bdquo;Und es blieb keine Kraft in mir, und meine Gesichtsfarbe verwandelte sich
an mir bis zur Entstellung, und ich behielt keine Kraft&ldquo;  (Daniel 10,8). Aber er h&ouml;rt die Stimme seines Herrn,
die zu ihm sagt: &bdquo;F&uuml;rchte dich nicht, du vielgeliebter Mann! Friede dir!&ldquo;  Ebenso fiel auch Johannes in Offenbarung 1,17
zu seinen F&uuml;&szlig;en wie tot und wie Daniel h&ouml;rte auch er die sanften Worte: &bdquo;F&uuml;rchte dich nicht!&ldquo;</p><p style="text-align: right; padding-right:
50px;">M. Roy und Filipczak</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Sun, 05 May 2013 00:01:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Sorglos</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/2803/Sorglos</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Jeremia 48,11</p>
<p><i>Sorglos (o. ungest&ouml;rt) war Moab von seiner Jugend an,
und still lag es auf seinen Hefen und wurde nicht ausgeleert von Fass zu Fass, und in die Gefangenschaft ist
es nie gezogen; daher ist ihm sein Geschmack geblieben und sein Geruch nicht ver&auml;ndert. (Jeremia 48,11)</i></p>
<p>Moab stammt von Lot ab
und ist ein Brudervolk von Israel. Es steht bildlich f&uuml;r Christen, die geistlich nicht &bdquo;ge&uuml;bt&ldquo;  sind. Moab liegt auf
der Ostseite des Jordan, die sehr fruchtbar ist (vgl. 4. Mo 32,1) und wo (nach Jes 16,8) Wein angebaut wurde.
Ohne Probleme wachsen die Moabiter dort sorglos und ungest&ouml;rt auf.</p>
<p>Moab wird hier mit Wein verglichen, der in seiner Gegend gewonnen
und in F&auml;ssern gelagert wurde. Im Prozess der Weingewinnung fehlt allerdings ein ganz wesentlicher Schritt, der auf den Geschmack einen
entscheidenden Einfluss hat. Normalerweise werden die Weintrauben in einer Kelter gepresst und anschlie&szlig;end g&auml;rt der gewonnene Most f&uuml;r eine bestimmte
Zeit. Nach der G&auml;rung sinken die Hefe und andere sogenannte Trubstoffe (Partikel, die vom Fruchtfleisch oder der Weinbeere stammen) langsam
auf den Boden ab. Anschlie&szlig;end wird der obere, gereinigte Teil des Weins abgesaugt &ndash;  bzw. damals wurde er in
ein anderes Fass gesch&uuml;ttet, was in unserem Vers mit dem Ausdruck &bdquo;von Fass zu Fass&ldquo;  beschrieben wird. Der Bodensatz
aus Hefe und Trubstoffen wird anschlie&szlig;end entfernt (heute mit &bdquo;Abstich&ldquo;  bezeichnet). Bei Moab fehlt dieser Trennungsprozess von gereinigtem Wein
einerseits und andererseits der Hefe sowie Trubstoffen, was den Geschmack stark schm&auml;lert.</p>
<p>Wenn wir wirkliche, f&uuml;r Gott annehmbare Frucht von gutem
Geschmack und Geruch bringen m&ouml;chten (vgl. Phil 4,18; Amos 5,21), werden wir durch geistliche &bdquo;&Uuml;bungen&ldquo;  gehen m&uuml;ssen, wobei geschmackstr&uuml;bende
Elemente auf den Boden unserer Priorit&auml;tenliste sinken. Jede B&uuml;rde (Heb 12,1), jeder unn&uuml;tze Ballast (1. Kor 10,23) wird in diesem
Prozess herausgefiltert, um echte und bleibende Frucht f&uuml;r Gott hervorzubringen. Beim n&auml;chsten Umsch&uuml;tten &ndash; d.h. beispielsweise bei gr&ouml;&szlig;eren Ver&auml;nderungen in
unserem Leben wie einem Umzug, einer neuen Arbeitsstelle, einer Heirat &ndash;  kann dieser Bodensatz dann einfach wegfallen, wobei der
gute Teil &uuml;brig bleibt, der wiederum die Grundlage f&uuml;r die n&auml;chste Reinigungsstufe bildet. Anschlie&szlig;end geht der Prozess wieder los, wobei
diesmal die sogenannte Feinhefe auf den Grund sinken muss. Wird sich Gott nicht &uuml;ber diesen gereinigten Wein freuen?</p>
<p>Vielleicht ist der
Hinweis, dass Moab nie in Gefangenschaft kam, ein Fingerzeig darauf, dass Moab nie f&uuml;r die Wahrheit Leiden auf sich genommen
hat &ndash;  im Gegensatz beispielsweise zum Apostel Paulus, der f&uuml;r seinen aktiven Einsatz f&uuml;r das Evangelium ins Gef&auml;ngnis musste.
Elimelech in Ruth 1 geht diesen Weg nach Moab, der ihm gerade erschien und f&uuml;r eine Entscheidung steht, die mit
wenigen oder gar keinen geistlichen &bdquo;&Uuml;bungen&ldquo;  verbunden war, denn es war f&uuml;r den nat&uuml;rlichen Menschen sicher einfacher, in diese
fruchtbaren Gegenden zu ziehen, als die Hungersnot in Israel auszustehen. Letztlich f&uuml;hrte dieser Weg zu seinem Tod und dem Tod
seiner S&ouml;hne.</p>
<p>&nbsp;</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Stephan Keune</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Sat, 04 May 2013 00:01:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Betrachtung Psalm 119 (59)</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/2732/Betrachtung+Psalm+119+%2859%29</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: Psalm 119,117-119</p>
<p><i>Vers 117: St&uuml;tze mich, so werde ich gerettet werden;
und ich will stets schauen auf deine Satzungen.</i></p>
<p>Die Sorgfalt Gottes f&uuml;r seine Kinder steht immer &uuml;ber den Schwierigkeiten, die ihnen
begegnen. Sein Wort zu beachten und mit Gott zu wandeln, sind die notwendigen Voraussetzungen, um seine Rettung genie&szlig;en zu k&ouml;nnen,
wie es das Gebet in  Gerechtigkeit ist.</p>
<p><i>Vers 118: Verworfen hast du alle, die von deinen Satzungen abirren; denn L&uuml;ge
ist ihr Trug.<br /></i></p>
<p>&bdquo;Wenn jemand sich zur&uuml;ckzieht, so hat meine Seele kein Wohlgefallen an ihm&ldquo;  (Hebräer 10,38). Gott bietet
seine Gnade jedem Menschen an, sein Wort zeugt davon. Wie viele sind derer, die sich wegen dem Verderben abwenden, indem
sie den Weg der L&uuml;ge vorziehen und sich durch irref&uuml;hrende Worte rechtfertigen.</p>
<p><i>Vers 119: Wie Schlacken hast du wegger&auml;umt alle Gottlosen
der Erde; darum liebe ich deine Zeugnisse.</i></p>
<p>Alle, die nicht zum Herrn Jesus gekommen sind, um durch seinen Namen ewiges Leben
zu bekommen, werden ihm als ihren Richter gegen&uuml;bertreten. Es ist bereits so festgelegt, dass Gott die Lebenden und die Toten
richten wird. Nach der Entr&uuml;ckung der Heiligen wird er die Herrschaft &uuml;bernehmen und die richten, die noch auf der Erde
leben, denn sie haben der Wahrheit nicht gehorcht, um gerettet zu werden. Er wird alle B&ouml;sen von der Erde entfernen,
sie von allen Schlacken entfernen, um dann seine Herrschaft in Gerechtigkeit und Frieden aufzurichten.</p>
<p>&nbsp;</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">M. Roy und
Filipczak</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Fri, 03 May 2013 00:01:00 +0200</pubDate>
    </item>
    <item>
      <title>Ausgerichtete Herzen</title>
      <link>http://www.bibelstudium.de/index.php?articles/2800/Ausgerichtete+Herzen</link>
      <description>
        <![CDATA[
 <span style="font-size: 10pt; font-family: Arial; text-align: justify;"><p style="color: #444444;">Bibelstellen: 2. Thessalonicher 3,5</p>
<p><i>Der Herr aber richte eure Herzen zu der
Liebe Gottes und zu dem Ausharren des Christus! (</i><i>2. Thessalonicher 3,5)</i></p>
<p>Paulus hatte von dem B&ouml;sen gesprochen, mit dem die Thessalonicher
konfrontiert wurden, und von ihrer Treue im Halten der Gebote des Herrn. Was k&ouml;nnte wichtiger sein auf einem schwierigen Weg,
wo Gehorsam gefordert wird, als sich der Liebe Gottes und des Ausharrens des Christus im Himmel bewusst zu sein?</p>
<p>Die Liebe
Gottes ist unver&auml;nderlich auf uns gerichtet. Aber unsere Herzen sind nicht unver&auml;nderlich auf Gottes Liebe gerichtet! Deshalb ist das Gebet
so n&ouml;tig, dass der Herr unsere Herzen dahin richtet.</p>
<p>Im Blick auf die Liebe Gottes finden wir etwas &Auml;hnliches im Judasbrief.
Dort wird aber unsere Verantwortlichkeit angesprochen und gesagt: &bdquo;Erhaltet euch selbst in der Liebe Gottes.&ldquo; Der Herr ist durch seinen
Geist bem&uuml;ht, unsere Herzen auf Gottes Liebe hinzulenken &ndash; wollen wir unsere Herzen nicht lenken lassen?</p>
<p>Christus wartet im Himmel darauf,
das Versprechen seiner Wiederkunft einzul&ouml;sen. Das umfasst sein Kommen zur Heimholung der Braut als auch seine Erscheinung in Herrlichkeit. Er
harrt im Himmel. Er sieht das B&ouml;se, das auf der Erde geschieht, er sieht das Leiden seiner Glieder &ndash; aber
er wartet auf den Augenblick, den der Vater in seine Gewalt gesetzt hat. Auch wir sollen ausharren und unsere Zuversicht
nicht wegwerfen.</p>
<p>&nbsp;</p><p style="text-align: right; padding-right: 50px;">Gerrid Setzer</p>
</span>        ]]>
	  </description>
      <pubDate>Thu, 02 May 2013 00:01:00 +0200</pubDate>
    </item>

  </channel>

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