Nicht wohin, sondern zu wem

Online seit dem 01.08.2009, Bibelstellen: Hebräer 11,8

„… und er zog aus, ohne zu wissen, wohin er komme“ (Hebräer 11,8). 

Abraham wusste nicht, wohin er kommen würde, als er auszog. Doch er wusste, zu wem er kommen würde, denn Gott hatte ihm gesagt: „Geh aus deinem Land und aus deiner Verwandtschaft, und komm in das Land, das ich dir zeigen werde“ (Apg 7,3). Deuten diese Worte nicht an, dass Gott gewissermaßen auf ihn in dem Land wartete? 

Auch wir wissen sehr wenig über das Land, zu dem wir unterwegs sind. Über das Vaterhaus berichtet die Bibel nur sehr wenig. Doch wir wissen, wer dort sein wird: Christus. „In dem Hause meines Vaters sind viele Wohnungen; … denn ich gehe hin, euch eine Stätte zu bereiten. Und wenn ich hingehe und euch eine Stätte bereite, so komme ich wieder und werde euch zu mir nehmen, damit, wo ich bin, auch ihr seit“ (Joh 14,2–3).

Marco Leßmann