Unser Geben (07) - Die Methode

Online seit dem 26.04.2010, Bibelstellen: 2. Korinther 8+9; 2. Korinther 8,20-21

Eine weitere Sache, die uns in diesen Kapiteln klar vor die Blicke gestellt wird, ist die Methode, die wir bei unserem Geben anwenden sollten, und nicht nur da, sondern auch bei denen, die damit betraut sind, die Gaben zu verwalten. Paulus selbst war der Haupttreuhänder bei dieser Sammlung, die unter den Versammlungen aus den Nationen durchgeführt wurde, und er war sehr darauf bedacht, dass alles mit Offenheit und Integrität verwaltet wurde. Er sagt: „Indem wir dies verhüten, dass uns nicht jemand übel nachrede dieser reichen Gabe halben, die von uns bedient wird; denn wir sind vorsorglich für das, was ehrbar ist, nicht allein vor dem Herrn, sondern auch vor den Menschen“ (2. Kor 8,20–21). Von dieser Sorgfalt getrieben, gesellte er sich nicht weniger als drei Brüder zu, von denen Titus derjenige war, der von Paulus dazu ernannt wurde. Die anderen beiden waren Boten der Versammlungen und wurden von diesen für den Dienst ausgewählt. Von diesen beiden war der eine ein geschätzter Evangelist und der andere war für seinen Eifer bekannt.

Es ist bemerkenswert, dass wir nur im Zusammenhang mit der gerechten Verteilung von Geld oder anderen Gütern finden, dass die Versammlung die Diener auswählt. Die Versammlung wählte die sieben Männer mit gutem Zeugnis aus, die für die gerechte Verteilung der täglichen Rationen sorgen sollten, wie Apostelgeschichte 6 berichtet. Die Jünger in Antiochien sandten die Hilfeleistung, die sie für die Brüder in Judäa gesammelt hatten, durch Männer, die sie ausgewählt hatten (Apg 11). Auch in unserem Abschnitt finden wir Männer, die von den Versammlungen ausgewählt waren, sodass der Grundsatz, dass die, die geben, bestimmen, wer die Gabe bedienen soll, die Billigung Gottes hat. Die Schrift berichtet uns nicht davon, dass Evangelisten, Hirten oder Lehrer ausgewählt werden, oder dass Älteste oder Diener ernannt werden, die die Aufsicht führen sollen. Diese Autorität ist der Versammlung nicht übertragen, sie steht dem Herrn zu.

F.B. Hole