Der ewige Sohn

Online seit dem 22.06.2010, Bibelstellen: Johannes 5,23

Immer wieder stellt uns die Schrift die Herrlichkeit des Herrn Jesus als der ewige Sohn Gottes vor. Der Vater will, dass „alle den Sohn ehren, wie sie den Vater ehren“ (Joh 5,23). Leider nehmen die Menschen seine Menschwerdung zum Anlass, seine Herrlichkeit als eine göttliche Person zu schmälern. Deswegen war es das Bemühen des Geistes Gottes in den Heiligen Schriften in vielfältiger Weise aufzeichnen zu lassen, wie seine persönliche Herrlichkeit als der Sohn erhalten bleibt.

  • Wenn er in die Schöpfung eintritt, werden wir daran erinnert, dass er der Sohn ist, durch den alle Dinge geschaffen worden sind (Kol 1,13–16).
  • Wenn er von Maria geboren wird, wird uns gesagt, dass „das Heilige“, das Maria durch die Kraft Gottes empfangen hatte, „Sohn Gottes“ genannt werden sollte (Lk 1,35).
  • Wenn er Fleisch wird und voller Gnade und Wahrheit unter uns wohnt, lernen wir sofort, dass er der eingeborene Sohn ist, der im Schoß des Vaters ist (Joh 1,14+18).
  • Wenn er in den Tod geht, lernen wir, dass er sich, Kraft des Lebens in ihm als Sohn Gottes erwiesen hat durch Toten-Auferstehung (Rö 1,4).
  • Wenn er als Mensch in die Herrlichkeit aufgenommen wird, wird sofort verkündet, dass er der Sohn Gottes ist (Apg 9,20).
  • Wenn er an diesem Platz der Herrlichkeit seinem Volk als der große Hohepriester dient, werden wir daran erinnert, dass es der Sohn ist, der als Priester in Ewigkeit vereidigt wird (Heb 7,28).
  • Wenn er als Sohn des Menschen zum Gericht erscheint, werden wir daran erinnert, dass er auch der Sohn des Vaters ist, dem alles Gericht übergeben ist (Joh 5,22).

So bezeugen Ewigkeit und Zeit, Schöpfung und Menschwerdung, Auferstehung und Himmelfahrt auf vielfältige Weise und zu unterschiedlichen Zeiten die Herrlichkeit des ewigen Sohnes.

Hamilton Smith