Hoffnungslose Stellung

Online seit dem 05.02.2011, Bibelstellen: 1. Johannes 2,14

Der Amerikaner Gordon Hayhoe war in Europa unterwegs und sah auf einer Mauer ein riesiges Gemälde: Ein junger Mann spielte Schach gegen den Teufel. Die Lage des jungen Mannes schien vollkommen hoffnungslos zu sein. Jeder, der etwas von Schach verstand, erkannte die brenzlige Situation, die der Maler eindrucksvoll dargestellt hat. Eines Tages kam ein Schachgroßmeister an diesem Kunstwerk vorbei. Er analysierte die Stellung und fand einen Weg, wie der junge Mann den Spieß herumdrehen konnte. Der Künstler und viele andere hatten diese Zugkombination offenbar übersehen.

Der Teufel kämpft gegen uns Christen. Das ist kein Spiel, sondern bitterer Ernst. Wir sind in diesem Kampf hoffnungslos unterlegen und es ist nur eine Frage der Zeit, bis wir unsere Niederlage eingestehen müssen. Doch da ist einer, der ist stärker als der Teufel. Da ist einer, der uns durch sein Wort helfen kann und helfen will. Wenn wir das Wort Gottes in unseren Herzen haben – aber auch nur dann!-, werden wir nicht vom Teufel überwunden, sondern wir werden ihn überwinden.

„Ich habe euch, Jünglinge, geschrieben, weil ihr stark seid und das Wort Gottes in euch bleibt und ihr den Bösen überwunden hat“ (1. Joh 2,14). 

Gerrid Setzer