Kopfbedeckung

Online seit dem 26.05.2013, Bibelstellen: 1. Korinther 11,1-16

Das Haupt des Mannes ist ein Symbol für sein Haupt, das über ihm steht. Das ist Christus. So wie ein Gehirn den Menschen steuert, so soll sich der Mann von Christus leiten lassen. Der Mann als solcher ist Gottes Bild und Herrlichkeit Gottes. Es wird etwas von Gottes Herrlichkeit sichtbar, wenn man bedenkt, dass er den Mann erschaffen hat, um Gott hier auf der Erde zu vertreten und für ihn Aufgaben wahrzunehmen. Das zeigt, wie groß und mächtig Gott sein muss. Und der Mann soll die Herrschaftsaufgabe zur Ehre Gottes wahrnehmen.

Im geistlichen Bereich, wenn man sich gemeinsam zu Gott wendet oder von ihm zu anderen redet, soll der Kopf des Mannes nicht bedeckt sein. Auf diese Weise würde man das Haupt des Mannes, Christus, von dem der Kopf des Mannes gewissermaßen ein Symbol ist, entehren. Außerdem würde man die Herrlichkeit Gottes gerade dann verdunkeln, wenn sie gesehen werden soll – beim Beten und Weissagen.

Der Kopf der Frau ist ein Symbol für den, der über ihr steht: für den Mann. Der Mann ist in der Schöpferordnung Gottes das Haupt der Frau. Die Frau als solche ist auch des Mannes Herrlichkeit. Sie wurde aus ihm und für ihn erschaffen. Das zeigt, wie erhaben die Stellung des Mannes ist, da Gott auf diese Weise jemand an seine Seite stellt.

Wenn die Frau nun sich in geistlichen Dingen bewegt (beten und weissagen), dann soll sie das Haupt bedecken. Denn es geht dann nicht um die Herrlichkeit des Mannes und seine Ehre. Diese hat beim Reden zu Gott und beim Reden für Gott keinen Platz. Deshalb bedeckt sie ihren Kopf, der symbolisch auf ihr Haupt, auf den Mann, hinweist.

Wenn Gläubige zusammenkommen und sich in der Gegenwart Gottes befinden, ist es dann nicht sehr naheliegend, dass alle Brüder dort mit unbedecktem Haupt sitzen und nicht nur der, der gerade die anderen im Gebet anführt oder zu ihnen spricht? Und ist es nicht auch naheliegend, dass die Schwestern sich in Gegenwart Gottes bedecken und damit die Herrlichkeit des Mannes verbergen sowie ihre eigene Herrlichkeit, die in ihren langen Haaren zum Ausdruck kommt?

Gerrid Setzer