Das Fleisch nützt nichts

Online seit dem 01.04.2012, Bibelstellen: Johannes 6,63; Lukas 5,8; Römer 7

Wir können auf dreierlei Weise lernen, was das Fleisch, die alte Natur, ist:

  • Durch die Herrlichkeit des Herrn. Das sehen wir bei Petrus, als er „zu den Knien Jesu niederfiel“ und bekannte: „Ich bin ein sündiger Mensch, Herr“ (Lk 5,8).
  • Durch den Teufel. Das sehen wir auch bei Petrus, der vom Teufel zur Sünde verleitet wurde, den Herrn zu verleugnen, und später bittere Tränen der Reue vergoss. 
  • Durch das Gesetz. Dies ist der dritte Weg, wie wir uns selbst kennenlernen können; er wird uns im siebten Kapitel des Römerbriefes vorgestellt. Dort sehen wir einen von neuem geborenen Menschen, der danach strebt, das Richtige zu tun, und sich dabei selbst unter Gesetz stellt. In all diesen Erfahrungen spielen Christus oder der Heilige Geist keine Rolle. Der Mensch denkt nur an die Anforderungen des Gesetzes, an sich selbst und seine eigenen Anstrengungen. Das führt zur Erkenntnis, dass in seinem Fleisch nichts Gutes wohnt und dass er einen Retter braucht.

Haben wir schon gelernt, dass das Fleisch nichts nützt? Auf welche Weise haben wir es gelernt?

[In Anlehnung an Hamilton Smith, „Exposition Romans“]

Gerrid Setzer