Salomo, das Gras und wir

Online seit dem 22.08.2012, Bibelstellen: Lukas 12,27-28

Betrachtet die Lilien, wie sie wachsen; sie mühen sich nicht und spinnen auch nicht. Ich sage euch aber: Selbst nicht Salomo in all seiner Herrlichkeit war bekleidet wie eine von diesen.Wenn aber Gott das Gras, das heute auf dem Feld ist und morgen in den Ofen geworfen wird, so kleidet, wie viel mehr euch, ihr Kleingläubigen! (Lukas 12,27–28

Salomo (groß)

Gott gab Salomo eine Herrlichkeit, die ihresgleichen sucht! Niemand hat Salomo je übertroffen oder wird ihn je übertreffen in Weisheit und Reichtum. Silber maß man in seinen Tagen keinen Wert bei; er machte es überflüssig wie Steine. Salomo war groß!

Das Gras (größer) 

Der Herr Jesus sagt uns, dass die Herrlichkeit Salomos lange nicht mit der Herrlichkeit mithalten kann, womit Gott die Lilien und das Gras des Feldes bekleidet hat. Das Gras und die Lilien sind größer.

Die Gläubigen (am größten)

Größer als Salomo und noch größer als die Lilien und das Gras des Feldes sind in Gottes Augen Gläubige, denen der Herr Jesus sagt: „Wird er nicht viel mehr euch bekleiden, Kleingläubige?“ Das ist die höchste Stufe. Wie ist das möglich? Wird Salomo also doch übertroffen? In der Tat ... Ja! ... Durch uns! Wie kann das sein?

Nicht durch unseren Verdienst. Wir verdanken es Ihm, der nach seinen eigenen Worten „mehr als Salomo ist“. Wir verdanken es Ihm, der seine eigene Herrlichkeit ablegte und die Herrlichkeit, in der Er zuhause war, verließ, um durch sein Leiden am Kreuz uns zur Herrlichkeit führen zu können.

Er hat im Hinblick auf das Werk, das Er vollbringen würde, dem Vater gesagt: Ich habe ihnen die Herrlichkeit gegeben, die du mir gegeben hast.

Wie groß ist Er, der mehr als Salomo ist.

[Übersetzt aus „Bode des Heils“, 1969]