Sehr alte Hygienevorschriften

Online seit dem 17.12.2013, Bibelstellen: 3. Mose 11,31-38

Gott hatte vor vielen Tausend Jahren im Volk Israel viele Hygienevorschriften erlassen – lange Zeit bevor man über Bakterien und dergleichen nachdachte. Diese Hygienevorschriften haben auch einen bildlichen Sinn, haben eine moralische Belehrung (und das macht ihren hauptsächlichen Wert für uns aus), aber auch für sich genommen sind sie bemerkenswert und zeigen die Weisheit Gottes.

Beispiele:

  • Alles, worauf ein totes Tier fiel, sollte im Wasser gewaschen werden. So wurde die Reinigung des Gegenstandes von den Bakterien erreicht – ob man damals etwas davon verstand (was nicht anzunehmen ist) oder nicht. (3. Mose 11,31.32)
  • Tongefäße, in die ein totes Tier gefallen war, mussten zerbrochen werden. Es konnte geschehen, dass Körperflüssigkeiten eines Tieres sich in den Poren des Gerätes festsetzten und so Krankheiten verbreitet wurden. Deshalb die Anweisung aus 3. Mose 11,33.34.
  • Bemerkenswert auch die Vorschrift in 3. Mose 11,37.38: Saatsamen, das durch die Flüssigkeiten zum Keimen gebracht wurde, durfte nicht mehr verwendet werden, wenn Aas darauf fiel. Bei trockenem Samen galt das nicht, weil die Bakterien dort kaum „andocken“ können. (3. Mose 11,37.38)
  • Die Berührung mit einem toten Menschen verunreinigte einen Menschen. Kleider und Körper mussten dann im Wasser gewaschen werden. Wenn das doch nur mal mehr beachtet worden wäre! Es ist bekannt, dass auch noch im 19. Jahrhundert Ärzte Leichen sezierten und dann zur Geburtshilfe eilten, ohne sich zwischendurch zu waschen. Sehr viele Wöchnerinnen bezahlten diese hygienische Unachtsamkeit mit dem Tod.

Gottes Weisheit ist groß. Und sein irdisches Volk konnte davon profitieren – auch auf dem Sektor der Vermeidung der Krankheiten.

Gerrid Setzer