Den Willen Gottes prüfen (01) - Sein Wille in den größten Dingen

Online seit dem 28.07.2014, Bibelstellen: Hebräer 10,9; Epheser 1,5; 1. Korinther 12,8

Wenn wir Gottes Willen erkennen wollen, kann uns nichts von größerer Hilfe sein als die Betrachtung der gesegneten Person unseres Herrn Jesus. Er konnte in vollkommener Aufrichtigkeit sagen: „Siehe, ich komme, um deinen Willen zu tun“ (Heb 10,9). Ist es überhaupt möglich, dass auf der Erde Gottes Wille geschieht, wenn doch überall der Wille des Menschen in scharfem Widerspruch zu Gottes Willen steht und Rebellion, Verwirrung und Verderbtheit in jedem Volk die Oberhand gewinnt? Eine schöne Antwort auf diese Frage gibt uns der demütige Mann der Schmerzen. In jeder Einzelheit Seines einfältigen und standhaften Glaubenslebens war Er treu und dem Willen Gottes gehorsam und ergeben. Dies wurde in besonderer Weise sichtbar, als Er Sich selbst als Opfer am Kreuz von Golgatha darbrachte, damit Gott durch die Errettung unzähliger Sünder verherrlicht würde. Wie sollte Sein Beispiel bei jedem Gläubigen das tiefe Verlangen wecken, in seinem kurzen Erdenleben den Willen Gottes zu tun!

Sein Wille in den größten Dingen

Können wir wissen, was Gottes Wille ist? Diese Frage können wir oft mit „Ja“ beantworten; und wir können dann absolut sicher sein, wenn uns der Wille Gottes in Seinem Wort geoffenbart ist. Zum Beispiel können wir ganz sicher wissen, dass jeder wahre Gläubige zuvorbestimmt ist für die große Segnung der Sohnschaft durch Jesus Christus „nach dem Wohlgefallen seines (Gottes) Willens“ (Eph 1,5). Ebenso hat Gott in der Versammlung (Gemeinde) „die Glieder gesetzt, jedes einzelne von ihnen an dem Leib, wie es ihm gefallen hat“ (1. Kor 12,18). Da Sein Wort es uns so sagt, können wir sicher sein, dass es absolut der Wille Gottes ist. In ähnlicher Weise werden uns in Seinem Wort andere große Segnungen Gottes für die Gläubigen mitgeteilt. Er hat uns offenbart, dass es Sein eigener Wille ist, uns so große Segnungen zu schenken. Wir erfreuen uns zu Recht an der erhabenen Herrlichkeit, Gnade und Schönheit eines so gütigen Willens.

[Eingereicht von Stephan Schüler]

Leslie M. Grant