Fröhliche Weihnachten

Online seit dem 24.12.2013, Bibelstellen: Lukas 2,7

Fröhliche Weihnachten – Merry Christmas – Joyeux Noël! – Kala Christougenna! – Feliz Navidad! – Pozdrevlyayu s prazdnikom Rozhdestva! – Boas Festas! – Wesolych Swiat! – Buon Natale!

In den verschiedensten Sprachen auf der ganzen Welt gesungen oder gesprochen – den Wunsch „Fröhliche Weihnachten!“ hört man sehr oft. Aber warum eigentlich? Warum gerade „fröhliche“ Weihnachten? Natürlich,  man ist mit der Familie und lieben Freunden zusammen, man schenkt sich Geschenke und isst gutes Essen. Aber der wirkliche Grund für die Freude ist das nicht, denn dann würde mit den Feiertagen auch die Freude enden.

Nach der wahren Antwort muss man gar nicht lange suchen, denn zu Weihnachten gehört auch die Weihnachtsgeschichte, die Geschichte der Geburt Jesu. In der Bibel heißt es:

Und der Engel sprach zu den Hirten: Fürchtet euch nicht, denn siehe,

ich verkündige euch große Freude […]

denn euch ist heute, in Davids Stadt, ein Erretter geboren, welcher ist Christus, der Herr.

 (Lukas 2,10.11)

Der Sohn Gottes wird Mensch (Joh 1,14) und kommt auf diese Erde, von einer Jungfrau in einem Stall in Bethlehem geboren. Der Engel, der den Hirten auf dem Feld erscheint, verkündigt ihnen, dass das ein Grund zu großer Freude ist!

Aber was hat das mit uns heute zu tun, mit dir und mir? Die Engel sagen den Hirten auch, dass der Erretter geboren ist. Das macht erst einmal stutzig.  Wenn ein Erretter kommt, dann muss jemand in Not sein, und das ist wohl kaum ein Grund zur Freude. Nein, das ist es auch nicht, denn eine ganze Menschheit ist in Not – in Sündennot.

Da ist kein Gerechter, auch nicht einer!

da ist keiner, der Gutes tue, da ist auch nicht einer!

alle haben gesündigt und erreichen nicht die Herrlichkeit Gottes!

Der Lohn der Sünde ist der Tod!

(Römer 3, 10.12.23; 6,23)

 

Das ist das Urteil des heiligen und gerechten Gottes über alle Menschen – auch über dich und mich. Es mag sein, dass wir uns selber nicht so sehen, aber in der Bibel sagt uns Gott was Er über uns denkt und das allein ist ausschlaggebend. Schon jede Lüge, jeder hasserfüllte Gedanke, jeder lüsternde Blick macht uns schuldig vor Gott. Da – das muss sich wohl jeder eingestehen – sind wir alle schuldig, über uns allen steht das Todesurteil!  Noch immer kann man keinen Grund zur Freude sehen. Doch zu dieser Erkenntnis muss man einmal gelangen, wenn man tiefgehende und ständige Freude haben möchte. Doch wie kommen wir dahin?

Jesus Christus sagt von sich, dass er gekommen ist, „zu suchen und zu erretten, was verloren ist.“ (Lukas 19,10). DAS ist ein Grund zur Freude! Denn wenn wir einmal erkannt haben, dass wir vor Gott schuldig und verloren sind, dann dürfen wir jetzt hören, dass Jesus Christus gerade für uns gekommen ist, um uns zu suchen und zu erretten. Dort am Kreuz von Golgatha starb er im Gericht Gottes unserer Sünden wegen! Er erlitt dort die Konsequenz der Sünde – den Tod (vgl. Römer 6,23)! Die Strafe, die wir verdient haben, hat er dort ertragen (vgl. Jes 53,5). Der Zorn Gottes, der eigentlich uns wegen aller unserer Sünden treffen muss, traf ihn dort mit voller Wucht, obwohl er unschuldig war! Warum?

„… damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe!“

(Johannes 3,16).

 

Das, was Jesus dort am Kreuz tat, gilt für JEDEN, der an Jesus Christus glaubt und persönlich annimmt, dass die Strafe, die Jesus dort erlitt, eigentlich seine eigene Strafe war. Und wenn man nicht glaubt?

„… wer aber dem Sohne nicht glaubt, wird das Leben nicht sehen, sondern der Zorn Gottes bleibt auf ihm“ (Johannes 3,36).

Wer nicht an Jesus Christus glaubt, auf dem bleibt der Zorn Gottes. Gott muss und wird einmal jeden für seine Sünden richten, der nicht an Jesus Christus geglaubt hat. Solche Menschen „feiern“ zu Weihnachten die Geburt ihres Richters!

Doch wer an Jesus Christus glaubt und mit seinen Sünden zu ihm in Gebet kommt und um Vergebung bittet, der kann sich wirklich über die Geburt seines Retters freuen – jeden Tag im Jahr!

 Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden! (Apg 16,30.31)

In diesem Sinn: FRÖHLICHE WEIHNACHTEN!

Friedemann Werkshage