Der Sohn spricht über das Haus seines Vaters (03)

Online seit dem 27.02.2015, Bibelstellen: Johannes 14,1-3

Drei große christliche Wahrheiten

Wenn der Herr Jesus tröstet, dann tut er das nicht nur mit beschwichtigenden Worten und mit gutem Zureden, sondern indem er den Jüngern „ewigen Trost und gute Hoffnung“ gibt. Mit einigen kurzen Strichen zeichnet er vor ihnen ein Gemälde, das durchaus geeignet ist, ihnen in jeder Situation während seiner Abwesenheit Trost und Zuversicht zu spenden. Er stellt ihnen drei grundlegende christliche Wahrheiten vor. Sie verstanden diese Worte – wie gesagt – noch nicht, weil sie einerseits noch nicht das geistliche Fassungsvermögen hatten und andererseits die volle Entfaltung der Wahrheiten noch ausstand.

Zuerst macht er ihnen klar, dass sie von jetzt an einen Menschen im Himmel hatten, mit dem sie durch den Glauben verbunden waren. Zweitens stellt er ihnen vor, dass sie eine ewige Bleibe im Himmel haben. Und drittens verspricht er ihnen, selbst wiederzukommen, um sie zu sich in den Himmel zu nehmen.

Die Juden erwarteten einen Messias auf der Erde. Der Herr Jesus richtet ihre Erwartungen auf einen Messias im Himmel. Die Juden erwarteten ein Reich auf der Erde. Der Herr Jesus verspricht ihnen eine Heimat im Himmel. Wenn die Juden an das Kommen des Messias dachten, dann wünschten sie, dass er in ihre Umstände auf der Erde käme. Doch der Herr Jesus offenbart ihnen, dass er wiederkommen würde, um sie zu sich in den Himmel zu nehmen.

Mit diesen wenigen Worten nimmt der Herr Jesus seinen Jüngern ihre gesamten jüdischen Erwartungen. Aber er gibt ihnen dafür etwas weit Besseres – eine himmlische Hoffnung.

Marco Leßmann