Asaph war betrübt. Die Umstände machten ihm zu schaffen. Jeden Morgen war seine Züchtigung da. Die Gottlosen aber lebten in Saus und Braus. Doch dann kamen ihm die Segnungen Gottes in den Sinn (Ps 73,23–26):
- Doch ich bin stets bei dir.
- Du hast mich erfasst bei meiner rechten Hand.
- Durch deinen Rat wirst du mich leiten.
- Nachher wirst du mich in Herrlichkeit aufnehmen.
- Und mein Teil ist Gott auf ewig.
Sehen wir in diesen Worten nicht eine Steigerung?
- Es fängt damit an, dass wir bei Gott sind.
- An seiner Hand gehen zu dürfen, ist aber noch mehr.
- Doch nicht nur das: Wir erleben auch seinen Rat, durch den wir geleitet werden.
- Schließlich werden wir in Herrlichkeit aufgenommen.
- Gott ist unser Teil auf ewig.
Wir erleben also seine Nähe, seine Führung, seine gezielte Leitung, seine Aufnahme in seinem Haus und die ewige Freude an ihm.[1]
Was für herrliche Segnungen hat der Glaubende, heute, morgen und in Ewigkeit! Wie sollten wir jemals neidisch auf die Gottlosen sein, denen es jetzt oft noch so gut geht, die aber bald auf ewig vertilgt werden? Asaph dachte um. Und wir sollten es auch tun, wenn wir die Übermütigen beneiden (Ps 73,3).
Fußnoten:
