Unerwarteter Sieg

Online seit dem 30.08.2016, Bibelstellen: 1. Samuel 17

Ist uns bewusst, dass Gott ausweglose Situationen im Nu in einen gigantischen Sieg verwandeln kann und dass er dafür oft nicht die Mittel benutzt, die wir erwarten würden, und dass alles seinem Plan folgt?

Als das Volk Israel unter der Führung von König Saul gegen die Philister in den Kampf zog, schien ein Sieg nicht möglich. 40 Tage lang lagerte das Heer gegenüber den Philistern und es wurde jeden Morgen und jeden Abend durch den übermächtigen Kriegsmann Goliath verspottet (s. 1. Samuel 17,16). Niemand vermochte, ihm entgegenzutreten.

Für Saul und seine Männer schien die Lage aussichtlos und mit jedem Tag der Verhöhnung sank die Moral. Doch Gott schickte einen Hirtenjungen, David. Dieser Hirtenjunge wurde von seinem Vater gesandt, um seinen Brüdern und einem der Heerobersten Speise zu bringen. Sicherlich war auch das bereits eine unerwartete Segnung. Doch Gott führte es so, dass der Hirtenjunge David auch vor den König kam. Und zuletzt kam er vor Goliath, einen Krieger gigantischen Ausmaßes – den er mit einem Flusskieselstein zu Tode brachte.

Wir sehen hier, wie Gott scheinbar völlig voneinander unabhängige Handlungsstränge zusammenführt und über ein unscheinbares Werkzeug in seiner Hand (David) einen großen Sieg herbeiführt.

Er hat alles in seiner Hand. Er hat einen großen Plan. Und er vollbringt Wunder durch Schwache, die sich von ihm gebrauchen lassen.

Marc Schultz