Siehe, ich komme

Online seit dem 22.10.2016, Bibelstellen: Hebräer 10,7.9

Es ist eine wunderbare Tatsache, dass Jesus Christus gekommen ist. Dass Er auf die Erde gekommen und am Kreuz von Golgatha gestorben ist. Wir Menschen hätten nie zu Gott kommen können. Nein, Er musste zu uns kommen. Die Kluft, die zwischen Gott und uns bestand, hätten wir nie überbrücken können. Wir waren tot in unseren Vergehungen und Sünden und gänzlich unfähig, uns zu retten. Kein Geschöpf im ganzen Universum hätte uns retten können. Nein, die Initiative konnte allein von Gott ausgehen. Nur Gott war in der Lage, uns zu retten. Deshalb musste Gott, der Sohn, selbst kommen. Er musste wahrer Mensch werden und am Kreuz leiden und sterben. Wie dankbar dürfen wir sein, dass der Herr Jesus gekommen ist – nicht, um uns zu richten, sondern, um uns zu erretten!

Es ist zu Herzen gehend und lehrreich zugleich, in der Heiligen Schrift den Gründen nachzuspüren, warum der Herr Jesus in der Fülle der Zeit in diese Welt gekommen ist. Er ist gekommen,

  • um (das Gesetz und die Propheten) zu erfüllen (Mt 5,17)
  • um Sünder (zur Buße) zu rufen (Mt 9,13; Mk 2,17; Lk 5,32)
  • um die Menschen (in Bezug auf seine Person) zu entzweien (Mt 10,34.35; Luk 12,51)
  • um zu suchen und zu erretten, was verloren ist (Mt 18,11; Lk 19,10)
  • um zu dienen und sein Leben zu geben als Lösegeld für viele (Mt 20,28; Mk 10,45)
  • um den Willen dessen zu tun, der ihn gesandt hat (Joh 6,38)
  • damit jeder, der an ihn glaubt, nicht in der Finsternis bleibe (Joh 12,46)
  • um die Welt zu erretten (Joh 12,47)
  • um der Wahrheit Zeugnis zu geben (Joh 18,37)
  • um Sünder zu erretten (1. Tim 1,15)
  • um den Willen Gottes zu tun (Heb 10,7.9; vgl. Ps 40,8)
  • um uns Verständnis zu geben, damit wir den Wahrhaftigen (Gott) erkennen (1. Joh 5,20)

Vor 2000 Jahren kam Er in Gnade, um die Welt zu erretten. Bald wird Er wiederkommen im Gericht, um die Welt zu richten. Beim ersten Mal kam Er, um zu leiden und zu sterben. Beim zweiten Mal wird Er kommen, um als König der Könige und Herr der Herren zu herrschen.

Daniel Melui