Vergangenheit, Gegenwart, Zukunft

Online seit dem 10.04.2017, Bibelstellen: 1. Petrus 1,3-5

Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus, der nach seiner großen Barmherzigkeit uns wiedergezeugt hat zu einer lebendigen Hoffnung durch die Auferstehung Jesu Christi aus den Toten, zu einem unverweslichen und unbefleckten und unverwelklichen Erbteil, das in den Himmeln aufbewahrt ist für euch, die ihr durch Gottes Macht durch Glauben bewahrt werdet zur Errettung... 1. Petrus 1,3–5


Auch diese Bibelstelle zeigt etwas, das Gott in der Vergangenheit getan hat, was er in der Gegenwart tut und was er in der Zukunft für uns vorgesehen hat.

Bevor Petrus auf die einzelnen Punkte des Handelns Gottes des Vaters eingeht, erhebt er einen Lobpreis. Er erhebt den Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus. Wenn er in seiner großen Barmherzigkeit herrliche Dinge im Blick auf uns tut, wie groß und erhaben ist dann seine Person. Er ist Liebe!

Vergangenheit: wiedergezeugt

Wir sind wiedergezeugt oder wiedergeboren. Die neue Geburt ist ein Akt Gottes. Unsere Seite ist die Bekehrung. Durch die neue Geburt sind wir Kinder Gottes und haben ewiges Leben. Wir haben dadurch eine lebendige Hoffnung bekommen. Sie gründet sich auf die Auferstehung des Herrn Jesus und liegt damit jenseits des Todes. Sie ist natürlich nicht von seinem Werk am Kreuz auf Golgatha zu trennen, aber hier steht die Auferstehung als sichtbares Zeichen der Annahme des Werkes bei Gott vor uns. Er ist Kraft seines eigenen Lebens aus den Toten auferstanden. Und weil er lebt, werden auch wir leben. (Siehe dazu auch Röm 8,11; 1. Kor 15,22)

Zukunft: ein unverwesliches, unbeflecktes, unvergängliches Erbteil

Was liegt vor uns? In den Himmeln ist für uns ein Erbe aufbewahrt. Worin das Erbe besteht, wird hier nicht gesagt. Es gehört uns aufgrund unserer neuen Geburt und ist an einem sicheren Ort hinterlegt. Dieses Erbe ist durch drei Eigenschaften gekennzeichnet. Erstens ist es unverweslich oder unvergänglich. Es verliert nie an Substanz. Hier auf der Erde verdirbt alles mit der Zeit oder wird durch Benutzen aufgebraucht. In den Himmeln ist das nicht mehr so. Zweitens ist es unbefleckt. Es ist absolut rein. Es ist dem Geber, also Gott selbst, völlig entsprechend. Es kann nie von der Sünde befleckt werden, denn Sünde hat keinen Zutritt in den Himmeln. Drittens ist es unverwelklich. Es hat eine bleibende Frische und Schönheit.

Gegenwart: durch Gottes Macht durch Glauben bewahrt

Noch sind wir auf der Erde. Da gibt es immer wieder Schwierigkeiten. Krankheit, Sorgen, Widerstand der Welt, Versuchungen durch den Teufel und vieles mehr. Und Gottes Macht ist für uns tätig. Infolge dieser Macht Gottes werden wir bewahrt. Er schützt uns jeden Augenblick mit göttlicher Macht. Seine Macht zeigt sich in der Regel nicht in äußerlich machtvollem Handeln, sondern dass er unseren Glauben stärkt, um in den Umständen standhaft zu bleiben. „Durch Glauben“ meint hier geistliche Energie, die das für wahr hält, was Gott gesagt hat. Wir haben den Teufel, die Welt und unsere alte Natur gegen uns, aber die göttliche Macht auf unserer Seite.

Mit unserer Errettung – Petrus sieht sie hier zukünftig, denn unser Körper hat erst Anteil daran, wenn der Herr Jesus uns zu sich nimmt – geht die Hoffnung in Erfüllung, ist Bewahrung nicht mehr nötig und werden wir das Erbe in Besitz nehmen.

Gepriesen sei der Gott und Vater unseres Herrn Jesus Christus!

Dirk Mütze