Leben durch Evolution?

Online seit dem 18.06.2018

Die Unmöglichkeit der Entstehung von Leben durch Evolution

Für uns Christen ist es eine Selbstverständlichkeit, dass das Leben sich nicht über Millionen oder Milliarden von Jahren entwickelt hat. Wir vertrauen unserem Gott, der uns in seinem Wort berichtet, wie es wirklich war: Er sprach und es wurde (s. 1. Mose).

Die Evolutionstheorie ist hingegen eine bequeme Möglichkeit, die eigene Verantwortung gegenüber dem Schöpfergott zu umgehen. Dabei bringt sie unlösbare Probleme mit sich. Dies werden wir anhand drei einfacher Überlegungen nachvollziehen.

Um dabei möglichst exakt vorzugehen, grenzen wir zuvor noch die Begriffe „Leben“ und „Evolution“ ein. Der Einfachheit halber konzentrieren wir uns auf das menschliche Leben. Unter Evolution verstehen wir die Entwicklung komplexer Lebewesen und Pflanzen aus ursprünglich lebloser Materie.

Oft ist mit diesem Begriff die Annahme verknüpft, dass aus einem Urzustand durch spontane Expansion der gesamte Kosmos entstanden sei (Urknall). Doch bis heute wurde der Ablauf eines solchen Ereignisses nirgendwo nachvollziehbar beschrieben noch faktisch belegt – es wird lediglich für eine evolutionäre Entwicklung einfach vorausgesetzt. Auch löst der Urknall-Ansatz nicht die Frage nach dem Ursprung, denn auch ein Urknall hätte ja nur in einem materiellen und informellen Rahmen stattfinden können, der einen Ursprung oder Urheber benötigt.

Die Wissenschaft versteht sich als Erkenntnissystem der wesentlichen Eigenschaften, Gesetzmäßigkeiten und Zusammenhänge. Das Wissen darüber bezieht seine Legitimation aus der Ermittlung durch wissenschaftliche Methoden. Diese zeichnen sich aus durch Objektivität und Nachvollziehbarkeit – dieser Hintergrund ist wichtig für unser erstes Gegen-Indiz.

1. Noch nie wurde Makroevolution, also eine wesentliche Veränderung, die eine neue Art entstehen lässt, beobachtet (ein Beispiel hierfür wäre die Entwicklung eines Flügels aus einem Arm oder Bein). Weder konnte sie im Labor nachgestellt noch in Fossilien gefunden werden. Und wenn es solche Veränderungen jemals gegeben hätte, darf auch die Frage erlaubt sein, warum es diese derzeit in der Natur nirgendwo gibt. Dass dem nicht so ist, spricht klar dafür, dass es die Makroevolution niemals gegeben hat – sie wird im Kontext der Evolution aber dringend benötigt, um wesentliche physische Entwicklungen von Tier und Mensch zu erklären.

Um die Evolutionstheorie vertreten zu können, ist es demnach nötig, faktisch nicht nachvollziehbare Annahmen als gegeben zu betrachten.

Unser zweites Argument zeigt, dass ein Schöpfer für die Entstehung von Information unabdingbar nötig ist.

2. Information ist eine nicht materielle Größe, die in jedem Lebewesen in Form der DNS existiert. Information hat immer einen intelligenten Urheber. Und aufgrund ihrer Beschaffenheit kann sie zwar durch ein Medium übermittelt oder gespeichert worden, aber nicht aus Materie oder Energie hervorgehen. Sie kann also nicht das Ergebnis eines Urknalls sein, und sie kann sich nicht zufällig entwickelt haben. Die Existenz von Information in Lebewesen bedingt, dass es einen Urheber, einen Schöpfer, gibt.

Das dritte Argument ist stochastischer Natur und führt die ersten Punkte konsequent weiter.

3. Nehmen wir eine mechanische Armbanduhr: Niemand würde vermuten, dass sie sich zufällig von alleine zusammengebaut hätte. Man kann alle für eine Uhr benötigten Teile in eine Dose legen und sie unendlich lange schütteln – niemals wird sich daraus eine funktionale Uhr formen. Dafür ist sie viel zu komplex. Nein, sie wurde in mühsamer Arbeit Stück für Stuck zusammengebaut. Und dem voraus gingen noch der ungleich komplexere Vorgang der Entwicklung und die Fertigung der notwendigen Teile. Wenn wir bedenken, wie ungleich komplexer lebendige Wesen als eine mechanische Uhr sind, wird uns die Absurdität deutlich, die hinter einem schöpferlosen Lebensentstehungsansatz steht.

Wir könnten weitere Argumente anführen, doch uns reicht der Blick in die Komplexität und Schönheit der Schöpfung. Sie offenbart uns die dahinterstehende Schöpfermacht; und das, obwohl sie durch die Sünde gefallen ist, obwohl sie durch Sintflut gerichtet wurde und obwohl der Mensch sie durch Eingriffe strapaziert. Wie herrlich und erhaben muss dieser Gott sein, der das alles geschaffen hat.

Marc Schultz