Seine herrliche Größe auf dem Berg

Online seit dem 13.10.2018, Bibelstellen: 2. Petrus 1,16

„Denn wir haben euch die Macht und Ankunft unseres Herrn Jesus Christus nicht kundgetan, indem wir künstlich erdichteten Fabeln folgten, sondern als die da Augenzeugen seiner herrlichen Größe gewesen sind“ (2. Petrus 1,16).

Drei Augenzeugen

Petrus, Johannes und Jakobus hatten den Herrn auf dem Berg der Verklärung in der Herrlichkeit des zukünftigen Reiches gesehen. Aufgrund ihres eigenen Erlebens konnten sie diese Dinge bezeugen.

Drei Berichte in den Evangelien

Die Evangelisten Matthäus, Markus und Lukas berichten von diesem beeindruckenden Ereignis (Matthäus 17,1–8; Markus 9, 2–8; Lukas 9,28–36).

Drei Aspekte

Matthäus stellt das Kommen des Sohnes des Menschen in seinem Reich heraus (Mt 16,28). Das ist seine Ankunft als der universelle Herrscher über alle Werke seiner Hände (Ps 8). Markus stellt den Aspekt heraus, dass das Reich in Macht kommt (Mk 9,1). Das Reich Gottes existiert heute schon, aber der König ist verworfen. Mit der Erscheinung des Sohnes des Menschen vom Himmel wird das Reich in Macht kommen. Im Lukasevangelium steht das Reich in seiner sichtbaren Form vor uns (Lk 9,27). Jetzt besteht es in einer verborgenen, unsichtbaren Form, dann aber für jedermann sichtbar. So spricht Petrus von der Macht und Ankunft, die sie als Augenzeugen seiner herrlichen Größe gesehen haben.

Drei Titel

Der Herr wird hier mit seinem vollen Namen genannt: Herr Jesus Christus. Er ist unser Herr. Er hat Autorität und alle Anrechte an uns, wir sind sein Eigentum. Jesus ist der Retter, der als Mensch auf dieser Erde gelebt und das Erlösungswerk zu unserem ewigen Heil auf Golgatha vollbracht hat. Christus ist der Gesalbte Gottes. Er kam von Gott auf diese Erde, hat sich unendlich erniedrigt und gelitten und wurde nach vollbrachtem Werk von Gott zum Christus gemacht (Apg 2,36). Jetzt ist er auch als erhöhter Menschensohn der Christus Gottes.

Wie groß ist unser Herr! Sind wir auch so (wie Petrus) beeindruckt von ihm? Wenn wir ihn auch noch nicht mit unseren Augen gesehen haben, so lieben wir ihn doch und frohlocken im Blick auf die vollständige Errettung am Ende unseres Glaubensweges (1. Pet 1,9).

Dirk Mütze