Bananenflanke

Online seit dem 30.01.2019, Bibelstellen: Johannes 3,16

Der Fußballspieler Manfred Kaltz war bekannt für seine Bananenflanken, die das „Kopfball-Ungeheuer“ Horst Hrubesch auszunutzen wusste. Als Hrubesch nach diesem Phänomen gefragt wurde, antwortete er mit dem legendären Satz: „Manni Flanke, ich Kopf, Tor!“

Man kann die Sache mit der Bananenflanke natürlich auch etwas tiefgründiger angehen, indem man zum Beispiel der Frage nachgeht: Wieso macht der Ball eigentlich einen Bogen, wenn im Flug gar keine Kräfte mehr auf ihn einwirken? Nun, das kommt durch Druckunterschiede zustande, die durch die Selbstdrehung des Balls entstehen. Die Physiker sprechen von dem Magnus-Effekt bei rotierenden runden Körpern.

Ob man die Bananenflanke einfach einköpft oder ob man sich den Kopf über physikalische Vorgänge zerbricht, ist letztlich egal. Weniger nebensächlich ist allerdings die Frage, warum wir eigentlich auf der Welt sind. Und woher es kommt, dass wir Menschen so krumme Wege gehen. Und worin das Ziel unseres Lebens besteht.

Es ist unbegreiflich, dass Menschen diese großen Fragen nicht wirklich zu beantworten suchen, während sie sich mit tausend Kleinigkeiten beschäftigen. Selbst ein Atheist muss sich doch die Frage ehrlich stellen, woher die Gottes- und Ewigkeitssehnsucht bei dem Menschen kommt. Schließlich glauben über neunzig Prozent der Weltbevölkerung an eine transzendente Macht.

Eins ist sicher: Die Bibel ist die erste Adresse für die letzten Fragen. In ihr und durch sie finden wir, wonach wir gesucht haben. Wir erkennen die Liebe Gottes und die Rettung in Jesus Christus. „Denn so hat Gott die Welt geliebt, dass er seinen eingeborenen Sohn gab, damit jeder, der an ihn glaubt, nicht verloren gehe, sondern ewiges Leben habe. Denn Gott hat seinen Sohn nicht in die Welt gesandt, damit er die Welt richte, sondern damit die Welt durch ihn errettet werde. Wer an ihn glaubt, wird nicht gerichtet; wer aber nicht glaubt, ist schon gerichtet, weil er nicht geglaubt hat an den Namen des eingeborenen Sohnes Gottes“ (Joh 3,16–18).

Gerrid Setzer