Gefühl und Glaube

Online seit dem 02.02.2007, Bibelstellen: 1. Johannes 5,13

„Dies habe ich euch geschrieben, damit ihr wisst, dass ihr ewiges Leben habt, die ihr glaubt an Namen des Sohnes Gottes.“  1. Johannes 5,13      

Jeder, der an den Sohn Gottes glaubt, darf sich seines Heils gewiss sein. Die Gefühle mögen etwas anderes sagen – doch davon braucht sich keiner, der dem Herrn Jesus vertraut, verunsichern lassen. Warum? Weil das Wort Gottes dem Glaubenden völlige Gewissheit vermitteln und alle Zweifel zerstreuen will.

Das betonte vor vielen Jahren auch ein Prediger des Evangeliums, dem die Freude des Heils ins Gesicht geschrieben stand. Nach seinem Vortrag kam eine Frau auf und ihn zu und sagte: „Ich würde alles geben, was ich besitze, wenn ich nur fühlen würde, dass ich wirklich errettet bin!“ „Ich kann nicht für andere sprechen“, antwortete der Prediger, „aber ich habe mich noch nicht einen einzigen Augenblick in meinem Leben errettet gefühlt.“ „Wie bitte? Sie leben doch ständig in dem Sonnenschein der Liebe Gottes – und sie wollen mir weismachen, dass sie sich nie errettet gefühlt haben?“ „Exakt, das tue ich. Ich habe mich nie in meinen Leben errettet gefühlt.“ „Aber“, fügte er hinzu „ich war oft glücklich, weil ich wusste, dass ich errettet bin. Und das sagen mir nicht meine schwankenden Gefühle, das sagt mir das unveränderliche Wort unseres unveränderlichen Gottes.“

Diese einfache Geschichte macht deutlich, dass Gefühle nicht dafür taugen, den Glauben zu beweisen, sondern dass sie eine Folge des Glaubens sind. Ob ich glücklich oder unglücklich bin, belegt nicht meine Errettung oder mein Verlorensein. Aber wenn ich den biblischen Aussagen vertraue – dann wird die Freude bestimmt nicht ausbleiben!

Gerrid Setzer