Einmal für Sünden gelitten

Online seit dem 18.07.2021, Bibelstellen: 1. Petrus 3,18

„Denn es hat ja Christus einmal für Sünden gelitten, der Gerechte für die Ungerechten, damit er uns zu Gott führe.“ (1. Pet 3,18)

Christus

Christus, der Sohn Gottes, kam auf die Erde, um für Sünden zu leiden. Kann man sich einen größeren Gegensatz vorstellen als Christus und die Sünde? Doch gerade Er, der überhaupt nichts mit der Sünde zu tun hatte – Er kannte keine Sünde, tat keine Sünde und in Ihm war keine Sünde – musste am Kreuz von Golgatha für fremde Sünden leiden. Und nur Er konnte es tun, weil Er völlig ohne Sünde war.

Einmal

Der Hohepriester musste alljährlich mit fremdem Blut in das Allerheiligste gehen, um die Sünden des Volkes zu sühnen (Heb 9,25). Die Priester standen täglich da und brachten oft dieselben Schlachtopfer dar, die niemals Sünden wegnehmen konnten (Heb 10,11). Aber Christus hat mit einem Opfer auf immerdar vollkommen gemacht, die geheiligt werden (Heb 10,14). Er hat einmal für Sünden gelitten.

Für Sünden gelitten

Der Herr Jesus hat in den drei Stunden der Finsternis für Sünden gelitten – Sünden, die nicht Er begangen hatte, sondern diejenigen, die an Ihn glauben würden. Um die Sünden zu tilgen, musste Er für die Sünden leiden, und zwar für jede einzelne Sünde, die wir begangen hatten. Petrus schreibt in Kapitel 2: „der selbst unsere Sünden an seinem Leib auf dem Holz getragen hat“ (V. 24). Dafür sei Ihm ewig Dank und Anbetung!

Der Gerechte für die Ungerechten

Der Herr Jesus war der einzige Gerechte, der je über diese Erde ging. Das mussten sogar seine Feinde anerkennen: Pilatus‘ Frau sprach von Ihm als „jenem Gerechten“, und der Hauptmann, der gesehen hatte, was am Kreuz geschehen war, musste bekennen: „Wahrhaftig, dieser Mensch war gerecht“ (Mt 27,19; Lk 23,47). Er, der einzige Gerechte, hat für uns, die Ungerechten, gelitten.

Damit er uns zu Gott führe

Die Leiden des Herrn hatten das Ziel, uns zu Gott zu bringen: Er hat für Sünden gelitten, damit Er uns zu Gott führe. Wir, die wir einst fern waren, sind durch das Blut des Christus nahe geworden (Eph 2,13). Auf der Grundlage des Sühnungswerks des Herrn Jesus am Kreuz von Golgatha können wir nun Gott als Anbeter nahen. Wir gehören jetzt nicht mehr zu seinen Feinden, sondern zu seinen geliebten Kindern, die vertrauten Umgang mit Ihm pflegen dürfen. Welch ein unermessliches Vorrecht!

Daniel Melui