Gegensätze - Einst vs. Jetzt (4)

Online seit dem 06.04.2022, Bibelstellen: Heb 2,15

„Er befreite alle die, die durch Todesfurcht das ganze Leben hindurch der Knechtschaft unterworfen waren.“
Heb 2,15

Aus Afrika entführt und verschleppt, in schwere Eisenketten gelegt, mit dem Schiff in die USA gebracht, brutalen Männern mit Peitschen zum Verkauf angeboten, unter Ausübung von Gewalt zum Arbeiten gezwungen. Ein solches Leben haben früher Millionen von Sklaven geführt, bis die Sklaverei 1865 in den USA abgeschafft wurde. Doch auch heute leben Schätzungen zufolge weiterhin mehr als 20 Millionen Menschen unter sklavenähnlichen Verhältnissen.

Aber die Bibel sagt, dass alle Menschen, die ohne Jesus Christus leben, Sklaven sind – „Sklaven der Sünde“ (Röm 6,20). Das bedeutet, dass sie von einer Macht kontrolliert werden, der sie sich nicht widersetzen können. Die völlige Widerstandslosigkeit, die man bei Drogen- und Alkoholsüchtigen beobachten kann, ist im Prinzip tatsächlich die Situation jedes Menschen ohne Gott. Die angebliche Freiheit des Menschen ist eine der größten Lügen Satans. Allein kommt niemand aus dieser Versklavung unter die Sünde heraus.

Doch die Gnade Gottes möchte Befreiung schenken. Der Bibelvers spricht davon, dass Jesus Christus durch seinen Tod diese versklavten Menschen befreien möchte. Schon mehrere Jahrhunderte vor seiner Geburt wurde Er als jemand angekündigt, der den „Gebundenen Öffnung des Kerkers“ bringen möchte (Jes 61,1.2). Glaube an den Herrn Jesus zersprengt die Ketten, die den Menschen so sehr unter die Sünde und die Macht Satans (Kol 1,13) versklavt hatten. Viele Menschen heute sehnen sich nach Freiheit, doch sie spüren, dass Spiel-, Alkohol-, Drogen-, Internet- und unmoralische Süchte sowie die Sucht des Sündigens sie gefangen halten. Echte Freiheit kann nur der Herr Jesus schenken: „Wenn nun der Sohn euch frei macht, werdet ihr wirklich frei sein“ (Joh 8,36). Bist du auch schon frei?

Alexander Schneider