Der bekannte Schriftsteller Erich Kästner (1899–1972) dichtete einmal diese Verse:
Wir haben’s schwer.
Denn wir wissen nur ungefähr,
woher,
jedoch die Frommen
wissen gar, wohin wir kommen!
Wer glaubt, weiß mehr.
(Aus: Erich Kästner, Kurz und bündig. 1950)
Das war spöttisch gemeint, denn der Dichter zählte sich nicht zu den Frommen, sondern zu den „Wissenden“, die es so schwer haben. Dennoch traf der Dichter mit diesen Worten ins Schwarze: „Wer glaubt, weiß mehr.“
Der Gläubige weiß in der Tat, woher der Mensch kommt, und er weiß auch, wohin er geht. Das erschließt sich nicht dem Denken der Menschen, sondern das weiß man allein aufgrund der Offenbarung Gottes.
Die Bibel ist eine zuverlässige Wissens- und Informationsquelle. Wer aus ihr schöpft, der weiß mehr. Der weiß, dass wir Geschöpfe Gottes sind, die ihr Leben auf Gott ausrichten sollen. Der weiß auch, dass es nach dem Tod nicht vorbei ist, sondern dass es Himmel und Hölle gibt. Wer glaubt, weiß mehr.
