„Und diese sind es, die zu David nach Ziklag kamen, als er sich noch vor Saul, dem Sohn des Kis, verborgen hielt; auch sie waren unter den Helden, die ihm im Kampf halfen“ (1. Chr 12,1).

Einleitung

In 1. Chronika 12 wird uns von Menschen aus dem Volk Israel berichtet, die zu David kamen. Sie kamen aus verschiedenen Stämmen und zu unterschiedlichen Zeiten. Auch ihre Beweggründe waren sicherlich verschieden. Doch eins hatten sie alle gemeinsam: Sie wurden von der Person Davids angezogen und waren von dem tiefen Wunsch beseelt, bei ihm zu sein.

Nachdem sie eine Standortbestimmung vorgenommen und dabei festgestellt hatten, dass sie sich auf der falschen Seite befanden, änderten sie ihren Standort und kamen zu David. Eine solche geistliche Standortbestimmung ist auch in unserem Leben immer wieder nötig. Dieses Kapitel kann uns dabei eine nützliche Hilfe sein.

David

David ist an vielen Stellen ein schönes Vorausbild auf den Herrn Jesus – auch und gerade in diesem Kapitel. Sein Name bedeutet „Geliebter“. Er war der „Geliebte“ des Herrn, der Mann nach dem Herzen Gottes (1. Sam 13,14; Apg 13,22). Er war aber auch „geliebt“ von Menschen. Als natürlicher Mensch muss er eine große Anziehungskraft auf andere ausgeübt haben, denn oft lesen wir von ihm, dass viele zu ihm kamen und sich ihm anschlossen. Wie der Herr Jesus war er ein Anziehungs- und Sammelpunkt für seine Mitmenschen. Wer ist der Anziehungspunkt in deinem und meinem Leben?