In 1. Korinther 15,42–44 kommt Paulus auf beeindruckende Gegensätze zwischen dem Charakter des Todes und dem Charakter der Auferstehung des Leibes zu sprechen.
- Es wird gesät in Verweslichkeit, es wird auferweckt in Kraft. Wenn ein Körper bestattet wird, dann verwest er. Das organische Gewebe wird zersetzt. Doch wenn wir einen neuen Körper bekommen, bleibt er, wie unser Erbteil (1. Pet 1), für immer unantastbar von jeder Art des Verderbens.
- Es wird gesät in Unehre, es wird auferweckt in Herrlichkeit. Ein toter Körper ist etwas Unehrenhaftes, die Schönheit im Angesicht ist gewichen, das Auge ist gebrochen, und bald wird sich alles auflösen, was einen schrecklichen Geruch verbreitet. Doch der neue Körper ist dem des Herrn Jesus gleichförmig (Phil 3; 1. Joh 3, Röm 8). Welch eine Herrlichkeit und Ehre!
- Es wird gesät in Schwachheit, es wird auferweckt in Kraft. Der Tod ist der Ausdruck der größten Schwachheit. Kein Mensch hat Macht über den Tag des Todes. Er muss sich dem König der Schrecken beugen. Aber bei der Auferweckung wird sich göttliche Macht entfalten und auf wunderbare Weise sichtbar werden!
- Es wird gesät ein natürlicher Leib, es wird auferweckt ein geistiger Leib. Mit diesem vierten Gegensatz wird jetzt noch genauer auf den Leib eingegangen. Unser Leib ist für das Leben auf der Erde angepasst. Dieses Leben endet aber. In der Auferstehung bekommen wir einen Leib, der für die Heimat des ewigen Lebens passend sein wird.
Und schließlich finden wir in dieser Gedankenführung noch einen weiteren bemerkenswerten Gegensatz, wobei aber nicht ausdrücklich vom Tod gesprochen wird: „Und wie wir das Bild dessen vom Staub getragen haben, so werden wir auch das Bild des Himmlischen tragen“ (1. Kor 15,49). Was für eine herrliche Aussicht: Wir werden das Bild des Himmlischen tragen! Und das in alle Ewigkeit!
