Es geht um Psalm 77. Dieser Psalm hat zwei Teile: Verse 1,1–11a und Verse 11b-21.

Fragen

  1. Wie oft kommen in Psalm 77,1–10 die Personalpronomen „ich, meiner, mir, mich“ vor?

  2. Asaph weigerte sich, getröstet zu werden (Ps 77,2). Wie kann man sich das erklären? Kennst du ein anderes Beispiel aus der Schrift, wo das auch von jemand gesagt wird?

  3. Asaph suchte Gott (Ps 77,2.3). Trotzdem blieb er unglücklich. Wie kann das sein?

  4. Wie oft wird in diesen ersten Versen gesagt, dass Asaph nachdachte? War dieses Nachdenken schlecht?

  5. Womit verglich Asaph in Psalm 73 seine Situation und womit in diesem Psalm (Ps 77,6.7)?

  6. „Dies ist mein Kranksein“ (Psalm 77,11). Diese Aussage markiert offenbar den Wendepunkt in dem Psalm. Warum ist diese Erkenntnis/Aussage so wichtig?

  7. Wie oft kommen in Psalm 77,11–21 die Personalpronomen „du, deiner, dir, dich“ vor?

  8. Was bedeutet es, dass Gottes Weg im Heiligtum ist (Ps 77,14)?

  9. Wie oft wird in dem zweiten Teil des Psalms von dem Nachdenken Asaphs gesprochen und was ist der Unterschied zu dem Nachdenken im ersten Teil?

  10. An welche Wunder denkt Asaph besonders in Psalm 77,15?

  11. Was hat Asaph in Psalm 77,17 vor Augen? Und warum beschäftigt ihn gerade dieses Ereignis so sehr? Was konnte er daraus für seine Situation lernen?

  12. Was bedeutet es, dass der Weg Gottes im Meer ist (Ps 77,20)?

Antworten

  1. 21-mal.

  2. Das Leid war so schwer, dass ihm jeder Trost unpassend erschien. – Matthäus 2,18; Jeremia 31,15.

  3. Er ließ sein Problem nicht wirklich los, vertraute es nicht Gott an.

  4. 6-mal. – Das negative und beständige Nachdenken führt zu nichts.

  5. Psalm 73: Vergleich mit Ungläubigen, denen es gut geht. Psalm 77: Vergleich mit der schönen Vergangenheit. (Beides macht unglücklich.)

  6. Nur dann, wenn man sein Problem erkennt, findet man eine Lösung. Die unzufriedene Grübelei war das wirkliche Problem!

  7. 15-mal.

  8. Gottes Wege haben ihre Ursprünge in seinem Heiligtum; sie müssen daher richtig, heilig und gerecht sein.

  9. 4-mal. Es ist ein Nachdenken über Gott und sein Handeln und kein Nachdenken über das eigene Ergehen.

  10. Zuerst denkt Asaph an die Wunder in Ägypten (denn danach ist vom Auszug aus Ägypten die Rede).

  11. Teilung des Schilfmeers beim Auszug Israels aus Ägypten. Das zeigt: In großer Not gibt Gott eine gewaltige Rettung, auch wenn man selbst keine Lösung sieht.

  12. Gottes Weg ist für Menschen wunderbar und nicht nachvollziehbar – so wie die Teilung des Schilfmeers.