Menschen kommen zum Glauben und leben ihren Glauben für sich. Wenn man sie auf ein christliche Gemeinschaft anspricht, sagen sie: „Ich überlege noch, welcher Kirche ich mich anschließen soll.“ Aber das macht deutlich, dass etwas nicht verstanden wurde. Als wir zum Glauben gekommen sind, wurden wir der Kirche (Versammlung) durch den Herrn hinzugefügt. Wir sind Teil dieser göttlichen Gemeinde. Wer isoliert lebt, lebt darum wie ein Gläubiger vor dem Kreuz, als die Gläubigen noch nicht in eins versammelt waren. Und wer einer Kirche beitreten will, hat nicht verstanden, was das Wesen der Kirche ist.
*
„Amen. Komm, Herr Jesus“ (Off 22,20). Das ist die letzte direkte Rede von einem Menschen, die in der Bibel verzeichnet ist. Das erste Wort, das wir in der Bibel aus dem Mund eines Menschen hören und das sich an Gott richtet, ist das traurig-ernste Wort: „Ich hörte deine Stimme im Garten und ich fürchtete mich“ (1. Mo 3,10). Und zwischen diesen beiden Äußerungen in Genesis und Offenbarung liegt das Kreuz Christi. Aufgrund des Glaubens an das Werk Christi fürchten wir Gott nun nicht mehr und verstecken uns nicht mehr vor ihm, sondern wir sehnen uns nach dem Sohn Gottes. Was für eine gewaltige Veränderung!
*
Ist die Sünde der Pornografie die Delila in deinem Leben, die dir nach und nach die Locken deiner geistlichen Kraft abschneidet?
