„Ihr seid der Tempel Gottes.“ Ihr – dazu gehören alle Gotteskinder. Das ist der Tempel Gottes, und zu diesem Tempel muss heute noch neues „Material“ herbeigeschafft werden – er ist noch nicht fertig, ist noch im Bau begriffen –, damit dieser Tempel vollendet werde. Täglich werden durch das Evangelium neue Steine gebracht; täglich neues „Material“ diesem geistlichen Tempel, dieser Behausung Gottes, durch den Geist Gottes hinzugefügt! Und nur das Volk Gottes, nur die Erlösten, die ER zu diesem herrlichen Gebäude hinzugefügt hat, nur diese können nach Gottes Gedanken sein Werk tun und betreiben.
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Das war unser Bestreben, das Trachten unseres Herzens, zu wachsen in der Erkenntnis unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus. Nicht nur zwei- oder dreimal in die Versammlung zu gehen oder sich wenig oder gar nicht mit dem Wort zu beschäftigen. Die Versammlung ist wie ein Regulator, wo etwas, was ich aufgegriffen habe und was nicht im Einklang mit dem Wort steht, abgestoßen wird. Aber ich muss „sammeln“, mich beschäftigen, wirklich mehr und mehr beschäftigen, um hineinzuwachsen in diese Wahrheiten und ein gesundes Wachstum der Seele hervorzurufen. Darum gibt es auf geistlichem Gebiet so viele „Krüppel“, weil man keine „Nahrung“ zu sich genommen hat, oder die, welche man zu sich nahm, war verfälscht.
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Wo wurde die Stiftshütte errichtet? In der Wüste! Nicht in Ägypten wurde sie errichtet! Oh, wer Gott finden wollte, der konnte Ihn nur in der Wüste finden. Die Welt mit ihrem Betrug – ja, das ist Gott unbekannt!
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Ein militärischer Führer gab, als seine Kompanie angetreten war, den Befehl: „Schneider vortreten!“ Mehrere traten vor, und zu einem sagte er: „Du kannst meine Kleidung ausbessern.“ Dieser sagte darauf: „Ich bin kein Schneider, ich heiße nur Schneider.“ Heißen wir nur Christen? Tragen wir nur den Namen? Oder verwirklichen wir ein praktisches Christenleben?
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Der Feind will nicht, dass du dich mit Christus beschäftigst! Andere Dinge stellt er dir vor, um den Blick abzuwenden. Denke daran, welchen Platz Er auf dieser Erde hatte, nicht, wie die Welt uns behandelt! Zu uns ist sie vielleicht ganz lieb und nett – aber denke daran, was Ihm geworden ist auf dieser Erde! Sein Kreuz stand hier! Die Schatten des Kreuzes fielen über diese Welt, mit allem, was sie hatte. Und dieses Kreuz Christi soll uns in dieser Welt praktischerweise von der Welt und ihren Dingen trennen!
