Wir finden in den Evangelien, dass viele Bitten an den Herrn Jesus herangetragen wurden. Aber was hat er von Menschen erbeten? Da war der Schluck Wasser bei der Frau aus Samaria (Joh 4). Doch war das wiederum nur, um ihr lebendiges Wasser zu geben. Da war die Bitte, ein Schiff als Kanzel verwenden zu dürfen, aber doch benutzte er es nur, um zu predigen und ein Wunder zu wirken (Lk 5). „Geben ist seliger als nehmen“, so hat er es selbst gesagt.

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Das ist der Mensch! Die Hände, die Kranke geheilt und Kinder gesegnet hatten, wurden mit Nägeln durchbohrt. Die Füße, die umhergingen, um wohlzutun, und alle zu befreien, die vom Teufel überwältigt waren, wurden durchbohrt. Der Mund, der heilige Worte sprach, wurde mit Essig getränkt. Das ist der Mensch!

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Als der Sohn Gottes auf die Erde kam, geschahen viele Wunder und Zeichen, um seine göttliche Sendung zu bestätigen. Als der Heilige Geist kam, geschahen wieder viele Wunderwirkungen – durch die Hand der Jünger. Dadurch wurde klar, dass die verkündigte Botschaft von Gott war.

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Wenn man die Wunderheilungen sieht, die der Herr Jesus getan hat, dann sehen wir, wie er in seiner Macht und Liebe den Menschen begegnet ist. Und das ist heute noch genauso. Er wendet sich uns in Liebe zu. Er wendet sich uns in Macht zu. Dabei zeigt sich seine Macht nicht darin, im Allgemeinen jedenfalls, dass wir gesund werden. Sie zeigt sich aber darin, dass wir innerlich gestärkt werden. „…gekräftigt mit aller Kraft nach der Macht seiner Herrlichkeit, zu allem Ausharren und aller Langmut mit Freuden“ (Kol 1,11).