Manchmal fühlt es sich wirklich so an, als würde das Herz zerbrechen. Ein Angehöriger stirbt, es gibt Schwierigkeiten in der Ehe oder Nöte in der Familie, man erlebt einen Schock am Arbeitsplatz. Der Schmerz, der sich in die Seele bohrt, ist zu viel für den Körper: Das Herz wird schwächer, ähnlich wie bei einem Herzinfarkt. Mediziner nennen dieses mysteriöse Phänomen „Takotsubo-Syndrom“ oder auch „Broken-Heart-Syndrom“.
Die Symptome – Brustschmerz, Atemnot und Herzklopfen – ähneln denen eines Herzinfarkts. Doch es zeigt sich: Die Herzkranzgefäße sind frei. Es gibt einen seelischen Auslöser für das gebrochene Herz.
Was hilft dagegen? Ärzte verschreiben zunächst Betablocker und Blutdruckmedikamente. Diese helfen zwar gegen die Symptome, doch der Auslöser bleibt bestehen.
Wie wunderbar, dass es hier eine einzigartige Hilfe gibt: unser Gott! Im zweiten Teil des Bibelverses wird er uns großgemacht: Er zählt die Sterne und kennt ihre Namen. Astronomen gehen von etwa 100 Milliarden Galaxien mit insgesamt etwa 70 Trilliarden (7 × 10²²) Sternen aus. Eine Zahl, die unsere Vorstellungskraft übersteigt. Und doch: Gott zählt sie.
Nun könnte man denken: „Wenn Gott so groß ist, dass er sogar alle gewaltig großen und weit entfernten Sterne kennt, dann übersieht er mich kleinen Menschen auf unserem kleinen Planeten doch sicher.“ Je größer ein Mensch – Bürgermeister, Kanzler, US-Präsident –, desto kleiner werden wir. Doch dann kommt der erste Bibelvers ins Spiel: Dieser unfassbar große Gott, der alle Sterne in seiner Hand hält, hat ein ebenso großes Interesse an uns und unseren zerbrochenen Herzen. Er möchte sie heilen und alle Wunden verbinden. Ein großer Trost für das Herz, dass wir in unserer Not nicht übersehen werden.
