Der Feind möchte uns in seiner List die Freude an den himmlischen Segnungen rauben sowie die Gnade, als himmlische Christen zu leben. Wir müssen dem Teufel Widerstand leisten und dürfen uns nicht von unserem Herrn und von seinem Wort abbringen lassen.

Nachfolgend neunzehn Punkte zu diesem Kampf und zu der schweren Waffenrüstung (griech. panoplía), die wir dafür benötigen und die auch heute noch aktuell ist:

  1. Der Kampf geht uns alle an. Alle Brüder (und Schwestern) sind angesprochen (Eph 6,10).

  2. Wir dürfen nicht auf eigene Stärke vertrauen, sondern kämpfen in der Kraft Gottes (Eph 6,10).

  3. Wir müssen die ganze Waffenrüstung Gottes anziehen bzw. nehmen und darin stehen (Eph 6,11.13). Wir können sie nicht erst anziehen, wenn der Kampf losbricht.

  4. Wir müssen die ganze Waffenrüstung nehmen. Es genügt nicht, dass wir nur einzelne Teile für wichtig halten (Eph 6,11.13).

  5. Wir müssen die ganze Waffenrüstung Gottes anziehen. Wir sollen uns nicht selbst überlegen, was im Kampf wichtig ist, und eine eigene Waffenrüstung zimmern (Eph 6,11.13).
  6. Wir müssen mit der List des Feindes rechnen und sollten uns auf eine komplexere Kriegsführung einstellen (Eph 6,12).

  7. Wir dürfen die Macht des Feindes nicht unterschätzen. Es ist der Teufel, es sind Fürstentümer, Gewalten, Weltbeherrscher und geistliche Mächte der Bosheit. Der Feind ist stark, unsichtbar, gut organisiert und überall (Eph 6,12).

  8. Wir sollten nicht gegen den falschen Feind kämpfen, nicht gegen Fleisch und Blut. Wir bezwingen keine Menschen mit Gewalt (Eph 6,12).

  9. Wir müssen mit einem bösen Tag rechnen und dürfen nicht meinen, wir würden von Attacken verschont werden.

  10. Wir sollten „widerstehen“ und dürfen nicht vor der Auseinandersetzung weglaufen (Eph 6,13).

  11. Wir sollen den Kampf zu Ende führen und nicht mittendrin aufgeben (Eph 6,13).

  12. Wir müssen, wenn wir gesiegt haben, stehenbleiben. Wir dürfen nicht nachlässig werden (Eph 6,13).

  13. Wir müssen unsere Lenden mit der Wahrheit umgürten. Wir benötigen eine klare Ausrichtung und Einsatzbereitschaft, die die Wahrheit in unserem Inneren formt (Eph 6,14).

  14. Wir sollen den Brustpanzer der Gerechtigkeit anziehen. Die ausgelebte Gerechtigkeit schützt unser Herz vor Gewissensbissen und Kraftlosigkeit (Eph 6,14).

  15. Wir sollen die Schuhe der Festigkeit des Evangeliums des Friedens tragen. Unsere Seele muss in dem Frieden gegründet sein, wenn wir mit dem Feind kämpfen wollen (Eph 6,15).

  16. Dann gilt es, den Schild des Glaubens zu ergreifen. Das Vertrauen auf Gottes Liebe, Macht und Treue und auf sein untrügliches Wort. Damit können wir die Pfeile des Zweifels auslöschen (Eph 6,16).

  17. Wir haben den Helm der Errettung. Wir überschätzen den Gegner nicht. Wir wissen, dass wir aus der Macht Satans gerettet worden sind und wir einmal seinen Machtbereich verlassen (Eph 6,17).

  18. Wir benutzen das Schwert des Geistes. Wir lassen uns vom Geist Gottes leiten, um den Feind mit dem passenden Bibelwort davonzujagen (Eph 6,17).

  19. Und wir beten. Das Gebet gehört nicht mehr zu dem Bild der Waffenrüstung. Aber die Abhängigkeit von Gott ist für den Kämpfer unerlässlich. Wir benötigen den Kontakt zur Kommandozentrale (Eph 6,18).