Gnade ist unverdiente Liebe. Gott ist der Ursprung aller Gnade. Er ist der Gott aller Gnade (1. Pet 5,10). Seine Gnade ist unerschöpflich und für jeden Menschen da. Wer diese Gnade im Glauben für sich in Anspruch nimmt, wird sowohl den Reichtum als auch die Herrlichkeit der Gnade Gottes kennenlernen (Eph 1,6.7). In der Bibel finden wir zahlreiche Aspekte der mannigfaltigen Gnade Gottes (1. Pet 4,10).

  • Die Gnade wurde durch Jesus Christus: „Das Gesetz wurde durch Mose gegeben; die Gnade und die Wahrheit ist durch Jesus Christus geworden“ (Joh 1,17).

  • Die Gnade Gottes ist erschienen, um allen Menschen das Heil zu bringen: „Die Gnade Gottes ist erschienen, Heil bringend für alle Menschen“ (Tit 2,11).

  • Wir haben aus seiner Fülle Gnade um Gnade empfangen: „Aus seiner Fülle haben wir alle empfangen, und zwar Gnade um Gnade“ (Joh 1,16).

  • Wir kennen die Gnade unseres Herrn Jesus Christus: „Ihr kennt die Gnade unseres Herrn Jesus Christus, dass er, da er reich war, um euretwillen arm wurde, damit ihr durch seine Armut reich würdet“ (2. Kor 8,9).

  • Wir sind durch die Gnade errettet: „Durch die Gnade seid ihr errettet, mittels des Glaubens; und das nicht aus euch, Gottes Gabe ist es“ (Eph 2,8).

  • Wir sind durch die Gnade gerechtfertigt: „Wir werden umsonst gerechtfertigt durch seine Gnade, durch die Erlösung, die in Christus Jesus ist“ (Röm 3,24).

  • Wir stehen in der Gnade: „Durch ihn haben wir mittels des Glaubens auch den Zugang zu dieser Gnade, in der wir stehen, und rühmen uns in der Hoffnung der Herrlichkeit Gottes“ (Röm 5,2).

  • Wir sollen in der Gnade verharren: „Als aber die Synagoge aus war, folgten viele der Juden und der anbetenden Proselyten Paulus und Barnabas, die zu ihnen sprachen und ihnen zuredeten, in der Gnade Gottes zu verharren“ (Apg 13,43).

  • Wir können aus der Gnade fallen, wenn wir uns wieder unter das Gesetz stellen: „Ihr seid abgetrennt von Christus, so viele ihr im Gesetz gerechtfertigt werden wollt; ihr seid aus der Gnade gefallen“ (Gal 5,4)

  • Wir sollen stark sein in der Gnade, die in Christus Jesus ist: „Du nun, mein Kind, sei stark in der Gnade, die in Christus Jesus ist“ (2. Tim 2,1).

  • Wir sollen in der Gnade wachsen: „Wachst aber in der Gnade und Erkenntnis unseres Herrn und Heilandes Jesus Christus. Ihm sei die Herrlichkeit, sowohl jetzt als auch auf den Tag der Ewigkeit! Amen“ (2. Pet 3,18).

  • Wir sollen an der Gnade Gottes keinen Mangel leiden: „Achtet darauf, dass nicht jemand an der Gnade Gottes Mangel leide“ (Heb 12,15).

  • Unser Herz soll durch Gnade befestigt sein: „Lasst euch nicht fortreißen durch mancherlei und fremde Lehren; denn es ist gut, dass das Herz durch Gnade befestigt wird, nicht durch Speisen, von denen die keinen Nutzen hatten, die darin wandelten“ (Heb 13,9).

  • Gott gibt den Demütigen Gnade: „Er gibt aber größere Gnade; deshalb spricht er: ,Gott widersteht den Hochmütigen, den Demütigen aber gibt er Gnade‘“ (Jak 4,6).

  • Die Auswirkungen der Gnade Gottes können gesehen werden: „Als er hingekommen war und die Gnade Gottes sah, freute er sich und ermahnte alle, mit Herzensentschluss bei dem Herrn zu verharren“ (Apg 11,23).

  • Das Maß der Gnade übersteigt immer das Maß der Sünde: „Wo aber die Sünde überströmend geworden ist, ist die Gnade noch überreichlicher geworden“ (Röm 5,20).

  • Gott kann jede Gnade uns gegenüber überströmen lassen: „Gott aber vermag jede Gnade euch gegenüber überströmen zu lassen, damit ihr in allem, allezeit alle Genüge habend, überströmend seid zu jedem guten Werk“ (2. Kor 9,8).

  • Seine Gnade genügt uns: „Er hat zu mir gesagt: Meine Gnade genügt dir, denn meine Kraft wird in Schwachheit vollbracht“ (2. Kor 12,9).

  • Unsere Worte sollen allezeit in Gnade sein, aber mit Salz gewürzt: „Euer Wort sei allezeit in Gnade, mit Salz gewürzt, so dass ihr wisst, wie ihr jedem Einzelnen antworten sollt“ (Kol 4,6).

  • Wir sollen hinzutreten zu dem Thron der Gnade, damit wir Gnade finden: „Lasst uns nun mit Freimütigkeit hinzutreten zu dem Thron der Gnade, damit wir Barmherzigkeit empfangen und Gnade finden zu rechtzeitiger Hilfe“ (Heb 4,16).