Heute geht es um Psalm 82.

Fragen

  1. Ordne alle Verse einem Sprecher zu.
  2. Was bedeutet es, dass Gott in der Gemeinde steht und inmitten der Götter richtet (Ps 82,1)?
  3. Was bedeutet es, die Person des Gottlosen anzusehen (Ps 82,2)?
  4. Kennst du ein Beispiel aus der Schrift, wo ein ungerechter Richter einer geringen Person Recht verschafft hat (Ps 82,3.4)?
  5. Wer weiß und versteht nichts und warum wird das hier gesagt (Ps 82,5)?
  6. Was bedeutet es, dass die Grundfesten wanken (Ps 82,5)?
  7. Wieso werden Menschen eigentlich „Götter“ und „Söhne des Höchsten“ genannt (Ps 82,6)? Was bedeuten diese Formulierungen für die Verantwortung des Volkes ihnen gegenüber und ihre Verantwortung gegenüber Gott?
  8. Wo wird Psalm 82,6 im NT zitiert?
  9. Erkläre die Bedeutung dieses Zitates im Kontext der NT-Stelle!
  10. Was bedeutet es, dass sie wie ein Mensch sterben, wie Psalm 82,7 es sagt (man stirbt doch immer wie ein Mensch)?
  11. Wann wird Gott aufstehen zum Gericht (Ps 82,8)?
  12. Gott gehören doch ohnehin alle Nationen – was bedeutet es, dass er sie zum Erbteil haben wird (Ps 82,8)?

Antworten

  1. Psalm 82,1: Asaph, Psalm 82,2–7: Gott, Psalm 82,8: Asaph
  2. Gott ist der große Beurteiler inmitten des Volkes Israels und er beurteilt auch die Richter.
  3. Das bedeutet, dass man nicht eine Sache neutral beurteilt, sondern aus Eigeninteresse mitberücksichtigt, wer da vor Gericht steht.
  4. Die Witwe und der ungerechte Richter (Lk 18).
  5. Die Richter sind gemeint. Sie reagieren nicht auf die Ansprache Gottes.
  6. Es sind die moralischen Grundfesten einer Gesellschaft; sie wanken, wenn die Judikative nicht mehr funktioniert.
  7. Sie werden Götter genannt, weil sie in Gottes Auftrag handeln und Autorität ausüben. Wir sollen das anerkennen und uns unterordnen (die Judikative ist Teil der Obrigkeit). Andererseits sind die Richter „Söhne des Höchsten“ und sind daher dem Höchsten (ihrem „Vater“) verpflichtet.
  8. Johannes 10,34.
  9. Wenn Menschen, die einen Auftrag von Gott haben, „Götter“ genannt werden, dann hat Jesus, der göttlich große Werke vollbracht hat, auch das Recht, sich Sohn Gottes zu nennen.
  10. Sie sterben wie gewöhnliche Menschen. Gott wird, auch wenn sie eine hohe Position haben, bei ihnen durchgreifen und sie auch nicht besonders schützen.
  11. Wenn der Herr Jesus in Macht und Herrlichkeit erscheint.
  12. Gott nimmt dann sein Erbteil in Anspruch und wird in direkter Weise über die regieren, die sich ihm unterordnen.