Es ist aufschlussreich, wenn man Elia in 1. Könige 19 mit Christus selbst vergleicht. Hier ein paar Punkte:
Der Eifer
Elia spricht über seinen Eifer für den Herrn: „Ich habe sehr geeifert für den HERRN, den Gott der Heerscharen“ (1. Kön 19,10.14).
Doch der Herr Jesus hat viel mehr geeifert:
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„Der Eifer um dein Haus hat mich verzehrt, und die Schmähungen derer, die dich schmähen, sind auf mich gefallen“ (Ps 69,10).
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„Ich aber sprach: Umsonst habe ich mich abgemüht, vergeblich und für nichts meine Kraft verzehrt; doch mein Recht ist bei dem HERRN und mein Lohn bei meinem Gott“ (Jes 49,4).
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„Jerusalem, Jerusalem, die da tötet die Propheten und steinigt, die zu ihr gesandt sind! Wie oft habe ich deine Kinder versammeln wollen, wie eine Henne ihre Küken versammelt unter ihre Flügel, und ihr habt nicht gewollt!“ (Mt 23,37).
Die Klage
Elia klagt über das Volk: „Die Kinder Israel haben deinen Bund verlassen, deine Altäre niedergerissen und deine Propheten mit dem Schwert getötet“ (1. Kön 19,10.14).
Der Herr Jesus tritt nicht als Verkläger seines Volkes auf. Er nimmt sein Volk vor Angriffen in Schutz (Joh 10,11–15).
Die Verfolgung
Elia ist bestürzt, weil er erstmalig auf konkrete Verfolgung stößt: „Sie trachten danach, mir das Leben zu nehmen“ (1. Kön 19,10.14).
Doch dem Herrn Jesus wollten sie von Anfang an das Leben nehmen:
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„Als sie aber hingezogen waren, siehe, da erscheint ein Engel des Herrn dem Joseph im Traum und spricht: Steh auf, nimm das Kind und seine Mutter zu dir und flieh nach Ägypten und bleibe dort, bis ich es dir sage; denn Herodes wird das Kind suchen, um es umzubringen“ (Mt 2,13).
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„Sie standen auf und stießen ihn zur Stadt hinaus und führten ihn bis an den Rand des Berges, auf dem ihre Stadt erbaut war, um ihn hinabzustürzen“ (Lk 4,29).
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„Die Pharisäer gingen sogleich hinaus und hielten mit den Herodianern Rat gegen ihn, wie sie ihn umbrächten“ (Mk 3,6).
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„Da hoben sie [die Juden] Steine auf, um auf ihn zu werfen. Jesus aber verbarg sich und ging aus dem Tempel hinaus“ (Joh 8,59).
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„Da hoben die Juden wieder Steine auf, um ihn zu steinigen“ (Joh 10,31).
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„Er lehrte täglich im Tempel; die Hohenpriester aber und die Schriftgelehrten und die Ersten des Volkes suchten ihn umzubringen“ (Lk 19,47).
Die Einsamkeit
Elia sagt selbstsicher: „Ich allein bin übrig geblieben“ (1. Kön 19,10,14; vgl. Röm 11,3). Das stimmte nicht, denn es gab noch 7.000 andere.
Doch der Weg des Herrn Jesus, der in einzigartiger Treue seinen Weg ging, wurde immer einsamer:
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„Es verließen ihn alle und flohen“ (Mk 14,50).
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„Der Hohn hat mein Herz gebrochen, und ich bin ganz elend; und ich habe auf Mitleid gewartet, und da war keins, und auf Tröster, und ich habe keine gefunden“ (Ps 69,21).
