„Habt nun Geduld, Brüder, bis zur Ankunft des Herrn. Siehe, der Ackerbauer wartet auf die köstliche Frucht der Erde und hat Geduld ihretwegen, bis sie den Früh- und den Spätregen empfängt. Habt auch ihr Geduld, befestigt eure Herzen, denn die Ankunft des Herrn ist nahe gekommen“ (Jakobus 5,7.8). 

Wenn wir für Gott in dieser Welt arbeiten, dann benötigen wir viel Geduld. Um die Notwendigkeit der Geduld zu verdeutlichen, vergleicht Jakobus die Arbeit im Reich Gottes mit der Arbeit eines Landwirts. Er vergleicht die Arbeit nicht mit einem Zeltmacher oder einem anderen Handwerksberuf, wo man schnell Resultate sieht.

Aber bei einem Ackerbauer sind zwei Dinge sehr deutlich:

  1. Er muss hart arbeiten (wie pflügen und säen) und sieht zunächst einmal nichts. Er muss geduldig warten, bis Resultate sichtbar werden und genossen werden können.
  2. Er ist von dem „Segen von oben“ abhängig. Es ist der Frühregen erforderlich, damit die Samen keimen, sowie der Spätregen, damit die Frucht nicht verdorrt, sondern vollendet wird.

Wenn wir das Wort Gottes vorstellen, haben wir vielleicht manchmal den Eindruck, wir würden Sand pflügen und Steine säen. Es tut sich einfach nichts. Wir müssen dann geduldig warten und um den Segen Gottes von oben bitten. Und wir werden sehen, dass Gott das Wachstum schenkt. Die Ernte wird nicht ausbleiben.

So wollen wir geduldig sein – und weiterarbeiten.